Lenker starb an der Unfallstelle - viele Verletzte - VIDEO

Bremsen haben wohl versagt: Schweres Busunglück auf dem Nonsberg

Samstag, 05. August 2017 | 08:07 Uhr
Update

Cavareno/Sarnonico – Auf dem Nonsberg im Trentino ist es am Freitagabend zu einem schweren Busunfall gekommen.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, verunglückte auf der Straße zwischen Cavareno und Sarnonico gegen 18.30 Uhr ein Bus, auf dem eine Reisegruppe aus der Tschechischen Republik unterwegs in den Urlaub war. Laut ersten Erkenntnissen soll der Reisebus in einer Rechtskurve wenige Hundert Meter vor Cavareno von der Straße abgekommen und geradeaus gefahren sein, sodass er eine Böschung hinunterstürzte. Ersten Vermutungen zufolge soll ein technisches Versagen der Bremsen den Unfall ausgelöst haben.

Es wird vermutet, dass der Fahrer den Bus absichtlich gegen die Böschung gelenkt hat, um ihn zu stoppen.

Beim Unfall wurde die Vorderseite des Reisebus komplett eingedrückt. Der Lenker starb noch an der Unfallstelle. Elf Passagiere, welche im Vorderteil des Bus saßen, haben sich schwere und mittelschwere Verletzungen zugezogen, einige wurden in die Krankenhäuser von Bozen und Meran eingeliefert.

Am Unfallort trafen innerhalb kürzester Zeit sieben Rettungstransportwagen und drei Rettungshubschrauber ein.

Zur Unterstützung ihrer Trentiner Kollegen wurden aus Südtirol von der Landesnotrufzentrale ein Rettungshubschrauber Pelikan 1 sowie zwei Rettungstransportwagen zur Unfallstelle entsendet, welche jeweils mittels Hubschrauber zwei mittelschwer Verletzte ins Krankenhaus Bozen und sechs Leichtverletzte ins Krankenhaus Meran transportierten.

Von: ka

Kommentare

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5 Kommentare auf "Bremsen haben wohl versagt: Schweres Busunglück auf dem Nonsberg"


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durchdacht
durchdacht
Grünschnabel
17 Tage 1 h

Schrecklich!
Leider müssen Busunternehmen sparen wo es geht und stehen doch vor einem Schuldenberg. Preisdumping führt dazu, dass die Reifen abgenutzt und Bremsscheiben nahezu dahin sind und dennoch weitergefahren wird.
Auch in Südtirol ist es bei den privaten Unternehmen nicht anders. Die Schulen schreiben Wettbewerbe aus und das billigste Busunternehmen wird zum Schulbus erkoren. Welch großer Fehler! Ich weiß was da abgeht. Ein Wunder dass nicht mehr passiert.

moler
moler
Tratscher
16 Tage 9 h

Oh gonz a gscheider
Du woasch also wos ba olle südtiroler busfirmen obgeht
I sog dir holt es gib iberoll schworze schof
Ober wos muansch wiaso mein chef ba 10 fohrzuig ca 100.000 € jedes johr in der werkstott lost um die auto olm afn bestn stond zu holtn ?
Und mir sein nit die uanzige firma de die auto af an top technischn stond hot
Die meistn privat auto sein holt schlechter gwortet

Nichname
Nichname
Grünschnabel
16 Tage 10 h

Das Unglück bei Cavareno hat werde mit abgefahrenen Reifen noch mit verschlissenen Bremsscheiben etwas zu tun. Die heutigen Busse haben Verzögerungsbremsen (Retarder), die entweder hydraulisch (Voith) oder elektromechanisch (Telma) arbeiten. Zudem kann die Motorbremse eingesetzt werden, bevor schließlich als letztes Mittel die normalen Bremsen greifen. Hier muss wohl eine Untersuchung klären, ob und warum diese Bremssysteme versagt haben, davor sind alle Spekulationen Unsinn.

iwoasolls
iwoasolls
Tratscher
16 Tage 17 h

in busfohra! R.I.P. u in die verletzten a guate besserung ! schrecklich so eppas!

ando
ando
Superredner
16 Tage 1 h

R I P

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