Zu wenig Indizien für Mordvorwurf

Tod von Pamela: Oseghale wegen Verdunkelung und Leichenschändung in Haft

Dienstag, 06. Februar 2018 | 17:16 Uhr

Pollenza – Nach dem Tod von Pamela Mastropietro in der Nähe von Pollenza in den Marken hat der Untersuchungsrichter von Macerata, Giovanni Maria Manzoni, die Haft des 29-jährigen Nigerianers Innocent Oseghale bestätigt. Ihm werden das Verstecken und die Schändung des Leichnams vorgeworfen.

Wie berichtet, wurde die zerstückelte Leiche der 18-Jährigen aus Rom in zwei Reisekoffern gefunden. Medienberichten zufolge gab es laut dem Richter nicht genügend Hinweise, die Anschuldigung wegen Mordes gegen den Nigerianer aufrechtzuerhalten. Trotzdem wird auch in dieser Sache weiter gegen Oseghale ermittelt.

Ermittlungen laufen unterdessen auch gegen einen Drogendealer aus Nigeria, der der jungen Frau Heroin vor ihrem Tod verkauft haben soll. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die 18-Jährige an einer Überdosis gestorben ist.

Dies hatte Oseghale anfangs auch den Richtern gegenüber erklärt und jegliche Schuld von sich gewiesen. Pamela habe Anzeichen einer Überdosis gezeigt, deshalb sei er weggelaufen, beteuerte der 29-Jährige. Die genaue Todesursache konnte unterdessen noch nicht festgestellt werden, da der toxikologische Befund noch aus steht.

Die Spurensicherung der Carabinieri hat in der Zwischenzeit mehrfach das Appartement von Oseghale durchsucht. Mehrere Gegenstände wurde beschlagnahmt – unter anderem auch blutbefleckte Kleidung der 18-Jährigen, lange Küchenmesser und ein kleines Beil.

Die Ermittler versuchen zudem zu rekonstruieren, was Pamela auf ihrem Weg von Corridonia nach Macerata zugestoßen ist. Ein 45-Jähriger aus der Gegend wurde anhand Aufnahmen von Überwachungskameras ausgeforscht und vernommen. Er soll Pamela im Auto mitgenommen haben, bis am Bahnhof von Piediripa ausgestiegen ist.

Von: mk

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Kommentare

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11 Kommentare auf "Tod von Pamela: Oseghale wegen Verdunkelung und Leichenschändung in Haft"


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Bipa
Bipa
Grünschnabel
15 Tage 12 h

Bei so hübschen Personen müsste die Strafe für den Schuldigen mindestens drei mal so hoch ausfallen, egal ob Täter ein Afrikaner oder Italiener ist.

enkedu
enkedu
Kinig
15 Tage 11 h

..und wenn sie schiach sein die hälfte? geats dir no?

Brixbrix
Brixbrix
Tratscher
15 Tage 9 h

so an bledn Kommentar hon i seltn glesn

nobody
nobody
Tratscher
15 Tage 1 h

Bioa@ geats no? So was von schwachsinnigen Kommentar…traurig…

Marta
Marta
Universalgelehrter
15 Tage 13 h

wie wäre es wohl umgekehrt???

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
15 Tage 10 h

vor den italienischen Gerichten braucht man nur eine Ausrede, um frei oder zumindest mildernde Umstände zu bekommen.

Staenkerer
14 Tage 21 h

jo, man gewinnt wirklich oft in eindruck es reicht das de verdächtigen beim verhör na sogn, nor wern se freigsprochn ..

DMH
DMH
Tratscher
15 Tage 12 h

Das italienische rechtssystem…con calma…

lord schnee
lord schnee
Grünschnabel
15 Tage 10 h

die polizei und justiz soll ihre arbeit machen. ich mag diese medien nicht, die sich empört in ihrem eigenen schrecken sulen, und nach auflagezahlen schielen. die junge frau ist denen doch egal. sie beuten sie noch in ihrem tod aus.

werner66
werner66
Tratscher
15 Tage 13 h

Italienische Zeitungen berichten genau darüber, wie die Nigerianer das Mädchen abgeschlachtet haben.
WARNUNG! Sie sollten allerdings volljährig sein um das zu lesen.

http://www.iltempo.it/cronache/2018/02/06/news/pamela-mastropietro-mutilata-con-orrore-molti-organi-non-si-trovano-piu-1048779/

harmlos
harmlos
Tratscher
14 Tage 23 h

und wenns dir paßieret?

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