Nicht nur die Hotellerie in Südtirol ist erfreut

Urteil: Auch Airbnb-Vermieter müssen nun Steuern zahlen

Mittwoch, 20. Februar 2019 | 08:26 Uhr

Bozen – Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Latium ist auch die Hotellerie in Südtirol mehr als erfreut. Das Gericht hat nämlich das Online-Buchungs-Portal Airbnb dazu verdonnert, dieselben Steuern zu zahlen, wie alle anderen Unternehmen, die Zimmer und Wohnungen an Urlauber vermieten.

Hoteliers haben immer wieder kritisiert, dass die Vermieter einer Airbnb-Wohnung deutliche steuerliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz hätten. Damit ist es nun vorbei. Das Verwaltungsgericht Latium hat ein Urteil gefällt, laut dem Airbnb für seine Vermieter die gesetzlich vorgesehene Ersatzsteuer von 21 Prozent einbehalten und an den Fiskus abführen muss. Des Weiteren müssen auch die Kurtaxe eingehoben und die Abgaben an die Tourismusvereine bezahlt werden.

Auch der italienische Hoteliersverband Federalberghi zeigt sich erfreut und betont, dass „nun endlich gleiche Verhältnisse für alle“ geschaffen worden seien. Weil Airbnb keine Steuern gezahlt hat, sollen dem Staat in den vergangenen zwei Jahren rund 250 Millionen Euro entgangen sein.

In Südtirol werden derzeit rund 2.500 Airbnb-Wohnungen vermietet. Fraglich, ob mit den geänderten Rahmenbedingungen nun alle Eigentümer weiter über Airbnb vermieten.

Mehr dazu lest ihr in der heutigen „Dolomiten“-Ausgabe!

Von: luk

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

22 Kommentare auf "Urteil: Auch Airbnb-Vermieter müssen nun Steuern zahlen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

wann folgen endlich die ferienwohnungen am hof???

Tabernakel
1 Monat 2 Tage

Am kleinen Hof?

alles oder nichts
alles oder nichts
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Ein Bauer kann von dem leben und pflegt die Landschaft, macht wahrscheinlich mehr Stunden als Sie und hat “vielleicht“ den niederern lebensstandart….lasst den Bauern diese paar euro bitte….besser nicht mehr Apfel spritzen bis zum vergasen😂und auf bio bzw nicht mehr auf monokultur alles rauspressen…

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

wie wars mit konntrolliern und strofn wer nit zohlt und de neuregelungen nit einholtet?
nor vermieten und zohln se, oder sie zohln strofe, nix mit fraglich …

ps: konnteolln tatn ober ba de hotels und pensionen a nit schodn …

Tabernakel
1 Monat 2 Tage

Jeder zweite Beitrag von Dir will harte Strafen.

Welches Trauma hast Du?

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

@Tabernakel wo steat do HORTE strofe?
wenn a gsetz kimmt das se steuer und obgobn zu zohln hobn, wern se woll a gstroft wern wenn se sich nit drun holtn, schätz i jetz amoll, gonz ohne trauma!

ifinger947
ifinger947
Tratscher
26 Tage 16 h

er hat Recht ! Nirgendwo wird mehr Schwarzgeld kassiert als in Südtirol.

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 2 Tage

“Fraglich, ob mit den geänderten Rahmenbedingungen nun alle Eigentümer weiter über Airbnb vermieten.”

Was heisst da fraglich ? dass sie schliessen oder in die Schwarzvermietung abtauchen??da sind  wohl ordentliche Kontrollen auch seitens der Kontrollierenden angesagt  und auch das …..heilige Land ist bestimmt keine Ausnahme.

Susi
Susi
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Endlich! ..und hoffentlich auch bald bei den Urlaub auf den Bauernhof Bauern..ich frag mich immer wo die das ganze Geld hernehmen, wenn Sie solche Bauten vornehmen können. Fahrt mal ins Schlerngebiet, Burggrafenamt, Überetsch, Vinschgau.. und betrachtet euch diese Herrschaftsansitze.
Scheint wohl nicht so schlecht zu gehen, den armen Bauern.., die immer so schuften müssen.. ach Gott die Armen

Oberjoggler
Oberjoggler
Neuling
1 Monat 2 Tage

Liebe Susi, bitte suchen Sie sich einen Hof, es gibt deren zur Genüge zum Pachten und versuchen Sie Ihr Glück, da es ja – ich zitiere- “wohl nicht so schlecht zu gehen (scheint), den armen Bauern.., die immer so schuften müssen.. ach Gott die Armen” . Falls das wider Erwarten nicht klappt, können Sie ja immer noch um Beiträge ansuchen…

AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
1 Monat 17 h

@Oberjoggler gefällt mir 👍

ifinger947
ifinger947
Tratscher
26 Tage 16 h

Susi du hast Recht,aber nur beim Talbauern ! Diese Vorteile verdanken sie ungerechterweise dem Luis ,so macht man sich auf Kosten des Steuerzahlers beliebt.

kleinerMann
kleinerMann
Superredner
1 Monat 2 Tage

Gefällt mir nicht . . .wie soll ich nun mit meinen Dumpingpreisen noch meine 5 Miniwohnungen an den Mann bringen ? Hier gibt es sicherlich noch eine Grauzone die man(n) ausnutzen kann/könnte !! Mal nachforschen . .

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

eine Grauzone gibt es in bella italia immer…

kleinerMann
kleinerMann
Superredner
1 Monat 2 Tage

Stimmt auch wider . . und sicherlich wird das Land für die Renovierung bzw. den Ankauf von Möbeln usw. einen Beitrag gewähren 🙂

Tabernakel
1 Monat 2 Tage

Warum sollen die nicht weiter vermieten. Die Steuern bezahlt der Kunde und das bei allen gleich.
Eine lineare Preiserhöhung. ohne den Wettbewerb zu verzerren.

typisch
typisch
Kinig
1 Monat 2 Tage

Weil du über dinge redest die du nicht verstehst

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
1 Monat 2 Tage

Höchste Zeit

One
One
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Besser im Ausland eine Wohnung kaufen und über Airbnb steuerfrei vermieten. Es bringt ja nichts mehr in Italien zu investieren. Da kann man das Geld gleich beim Fenster rauswerfen.

noergler
noergler
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Damit bleibts immer noch weit unter den üblichen Hotelpreisen.
Mit dem Zusatz dass man da ne echte Wohnung mit den entsprechenden Freiheiten bekommt (Küche!)

Mauler
Mauler
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Richtig aso!

berthu
berthu
Superredner
1 Monat 2 Tage

Die “gleichen Bedingungen” sind damit nicht ganz hergestellt:
Investitionsbeiträge Hotels -Privat?
Abschreibung Kosten?
Personaleinsatz?
Bürokratie?
So ganz ‘gleich’ gelingt halt selten.
Interessanter finde ich da schon ‘ Albergo diffuso’ zentral verwaltet.
(Gibts ein gscheides Wort in deutsch dafür?)

wpDiscuz