Sie wollten angesichts des Leids nicht untätig sein und meldeten sich freiwillig- Video

„Wir sind alle gleich“: Flüchtlinge helfen beim Bau einer Zeltstadt

Samstag, 27. August 2016 | 09:00 Uhr

Amatrice/Amandola/Arquata del Tronto – Nach der Erdbebenkatastrophe in Mittelitalien strömen aus ganz Italien und halb Europa Rettungskräfte, Hilfsgüter und schweres Gerät in die zerstörten Dörfer. Die Solidarität mit den Opfern ist immens. Italienweit werden Geld, Kleidung und Lebensmittel gesammelt und Blut für die verletzten Opfer gespendet. Eine ganz besonders erfreuliche Initiative haben mehrere Dutzend Flüchtlinge und Asylwerber gestartet.

Bei dieser Flut von Solidarität wollten die in einer Asylunterkunft in Monteprandone bei Ascoli untergebrachten Flüchtlinge nicht nachstehen und untätig sein und haben freiwillig ihre Hilfe angeboten. Die vorwiegend aus Nordafrika stammenden Flüchtlinge baten die Behörden darum, ins Katastrophengebiet gefahren zu werden, um bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Die Flüchtlinge wurden nach Amandola, einer vom Erdbeben schwer getroffenen Gemeinde in der Provinz Fermo in den Marken, gebracht.

Seit ihrer Ankunft im Erdbebengebiet helfen die Flüchtlinge dabei mit, einen Platz für eine Zeltstadt herzurichten. Die Einheimischen und die italienischen Zivilschutzkräfte können jede zusätzliche Hand gut gebrauchen und freuen sich über die unerwartete Hilfe.

Das Erdbeben hat die Gemeinde schwer getroffen und viele Häuser des Ortes unbewohnbar gemacht. Zuletzt wurde es wegen der Einsturzgefahr auch notwendig, das Krankenhaus der Gemeinde zu schließen und die Patienten zu evakuieren. Daher ist es unbedingt notwendig so schnell wie möglich zuerst eine Zeltstadt und später provisorische, winterfeste Unterkünfte zu errichten.

In Interviews drückten die Flüchtlinge den Erdbebenopfern ihre volle Solidarität aus und meinten, dass „wir alle gleich sind, sie dazugehören und beim Wiederaufbau helfen wollen und dies als wichtigen Beitrag für ihre eigene Integration sehen“.

Weitere Flüchtlinge aus anderen Asylzentren schlossen sich dieser lobenswerten Initiative an und helfen bei den Aufräumarbeiten gerne mit.
Andere Flüchtlinge spenden das ihnen ausgehändigte Taschengeld für die Opfer der Katastrophe.

Von: ka

Kommentare

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15 Kommentare auf "„Wir sind alle gleich“: Flüchtlinge helfen beim Bau einer Zeltstadt"


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NixNutz
Grünschnabel
29 Tage 12 h

Stork! Respekt! Des sein coola typm!

Alpenrepuplik
Tratscher
29 Tage 10 h

Des is Integration…..danke an die Flüchtlinge….wenn nur alle so wären…

Staenkerer
Superredner
29 Tage 11 h

guate aktion u. vernünftige worte des jungen afrikaners!
die ersten worte de respekt vor ihr gastland enthielten u. dankbarkeit!
wer von de einwonderer so denkt u. des a zoag hot a interesse sich zu integriern od. im westen wichtiges zu lernen des er in seinem heimatlond einbringen konn!

Alpenrepuplik
Tratscher
29 Tage 2 h

So und die die hier rot ( Daumen runter) druckn, sitzen a nur dumm rum und helfen nicht……ihr deppertes Volk

ando
Tratscher
29 Tage 2 h

..mein freund! spar dir deine beleidigungen. denn du weisst schon gar nichts was andere oder wie andere hilfe leisten!

comprende?!

Bluemchen
Grünschnabel
28 Tage 16 h

@ando
Die, die hier Minus drücken, oder solche Typen wie du helfen sicher nicht. Das ist hundertprozentig so. Soche Leute wollen nur provozieren.

ando
Tratscher
28 Tage 12 h

Für mich ein schlag ins gesicht.. war in aquila dabei und diesesmal wenn benötigt auch. Danke für deine feststellung. Den DU wirst sicher alle hebel in bewegung gebracht haben um zu helfen.

elmar
Grünschnabel
29 Tage 6 h

Ich finde es gut !!!! denn das sind ja alles Kräftige Junge Männer und wieso sollten sie nur den ganzen Tag herum sitzen toll finde ich das sie das Freiwillig machen denn nur so könnte eine spätere Integration evtl. auch funktionieren wenn überhaupt

Al Dente
Neuling
29 Tage 5 h

sehr vorbildlich. im interview kommen sie alle auch sympathisch und bodenständig rüber. aber auch die (einfachen) ziele, die der 2. schwarze im interview sagt, sind in italien heute leider sehr schwer zu erreichen; schon mal alleine eine gute arbeit zu finden… aber ja, solche menschen sollen ihr glück versuchen dürfen, hingegen bei unintegrierbaren und kriminellen “flüchtlingen” oder auch osteuropäern usw. muss endlich hart durchgegriffen werden. leider dominieren diese die täglichen schlagzeilen…

Norbi
Grünschnabel
29 Tage 11 Min

So ein Blödsinn und ihr glaubt den auch noch.

Bluemchen
Grünschnabel
28 Tage 16 h

Was ich glaube ist, dass du nicht ganz dicht bist.

Norbi
Grünschnabel
28 Tage 12 h

@Bluemchen
 Mi
sa tanto di propaganda pro immigrati…tutti belli puliti idratati,
senza un goccio di sudore, con occhiali da sole e cappellino bianco
intonso…..andate a vedere come sono conciati quelli che veramente
operano tra le macerie…
…..
ancora co ste foto finte  raccolgono la paglia invece dei sassi bo!!!!!

Das denken über 500 Italiener auf FB und ich auch

maria zwei
Tratscher
28 Tage 21 h

Alpenrepublik…..hosch du geholfn oder redsch lei gscheit?

Missx
Grünschnabel
28 Tage 13 h

Auch wenn einige Flüchtlinge vernünftig sind und helfen, machen das bisschen guten Ruf wieder andere zunichte, die sich arg daneben benehmen.

oli.
Tratscher
26 Tage 18 h

wenn nut alle oder der größte teil von Ihnen so wäre , das ist Hilfsbereitschaft , Integration und Mitgefühl für MENSCHEN was Sie noch nie gesehen haben.

RESPEKT FÜR DIE LEISTUNG .

Wie viele Südtiroler oder Italiener helfen mit dem Mund , statt mit Händen.

GEMEINSAM SIND WIR STARK .

Aber bitte nicht alles über bewerten , alle was nach EU wollen können wir nicht aufnehmen , unser Kontinent ist nicht aus Gummi.

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