Der größte See Italiens und seine Facetten

Wo ist der Gardasee am tiefsten?

Freitag, 01. Mai 2026 | 08:08 Uhr

Von: mk

Der Gardasee ist weit mehr als nur ein Postkartenmotiv. Auf 370 Quadratkilometern bietet er Raum für alles, was das Urlauberherz begehrt: von charmanten Uferpromenaden, Bootsfahrten und Camping-Idylle bis hin zu Action beim Surfen, Schwimmen oder Tauchen.

Wer die vollen 51,5 Kilometer Länge des größten Sees in Italien erfassen will, muss hoch hinaus auf die umliegenden Gipfel. Dabei zeigt sich die markante Zweiteilung.

Während der Norden beinahe fjordartig und schroff wirkt, wird es im Süden deutlich mediterraner. Im Norden ist der See nur etwa drei Kilometer breit, das Klima fällt durch die Alpen deutlich kühler aus. Im Süden fächert sich der Gardasee auf eine Breite von bis zu 17 Kilometern auf.

Während der Gardasee im Norden an das Trentino grenzt, liegen die Küsten weiter südlich in der Lombardei und im Veneto: Die berühmte Küstenstraße Gardesana führt über 162 Kilometer einmal rundherum – ein Highlight für Auto- und Motorradfahrer sowie für ausdauernde Radler.

Der tiefe Abgrund

Doch wie tief ist der Gardasee? Im Durchschnitt geht es durch das schillernde Blau etwa 135 Meter hinunter, allerdings gibt es deutliche Unterschiede. Bei Campione auf der westlichen Seite des Gardasees in der Provinz Brescia fällt der Seeboden bis auf 346 Meter ab. Dies gilt als die tiefste Stelle.

Trotz dieser beeindruckenden Zahl muss sich der Gardasee in einer Disziplin geschlagen geben. Er ist zwar der flächenmäßig größte See Italiens, den Titel für den tiefsten Punkt hält jedoch der Como-See mit stolzen 414 Metern.

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