Sie werden in anderen Gemeinden untergebracht

100 Asylwerber verlassen Bozen in 20 Tagen

Freitag, 21. April 2017 | 17:02 Uhr

Bozen – Mindestens 100 Flüchtlinge werden die Landeshauptstadt verlassen. Der Umzug soll bereits in rund 20 Tagen erfolgen. Die Verlegung wurde im Rahmen der jüngsten Sitzung des Landeskomitees für öffentliche Sicherheit, die am Sitz des Regierungskommissariats in Bozen stattgefunden hat, beschlossen.

Derzeit sind 745 Asylwerber in Flüchtlingseinrichtungen in Bozen untergebracht. In den kommenden Tagen sollen weitere Strukturen in Auer, Schlanders, Leifers, Lana und Brixen in Betrieb gehen.

Die Entscheidung erfolgte, nachdem Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi öffentlich die anderen Gemeinden aufgefordert hat, ihren Beitrag bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu leisten.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "100 Asylwerber verlassen Bozen in 20 Tagen"


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gauni2002
gauni2002
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Aber die Frage ist, passt es denn den flüchtlingen auch in den Kram, wenn diese abseits von guter Infrastruktur in Käffer verteilt werden, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen? 
In Deutschland sind solche deshalb sogar schon in Hungerstreik getreten bzw. illegal untergetaucht

mika
mika
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Flüchtlingen dürfte das egal sein, denn Kriegsflüchtlinge sind Gott und hoffentlich mehr noch den Menschen, die sie aufnehmen, unendlich dankbar. 
Wer aus anderen Gründen und mit anderen Zwecken kommt, wird sich freilich ärgern.

erika.o
erika.o
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Zitat

Bestrafe nicht diejenigen die dir keine Probleme bereiten, in dem du deine Konzentration nur auf die richtest, die dir Probleme bereiten.

Korsch, Wadim

ando
ando
Superredner
1 Monat 7 Tage

und dann?

Ralph
Ralph
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Das Problem wird mit dieser Maßnahme nicht gelöst, im Gegenteil, sie werden auf das ganze Land verbreitet.
Totaler Unsinn, wenn man bedenkt, dass 95% der illegalen Einwanderer kein Asyl bekommen wird und somit in ihre Heimat zurückkeheren müssen, weil es eben keine Flüchtlinge sind, sondern eben illegale Einwanderer aus sicheren Herkunftsländer.
Welchen Sinn machen dann Integrationsversuche, die zudem sowieso scheitern??

maria zwei
maria zwei
Superredner
1 Monat 6 Tage

das löst das Problem nicht sondern verlagert es nur…….es kommen ja noch viel mehr.
Kriegsflüchtlinge JA Wirtschaftsflüchtlinge Nein. Das sollte man diesen Menschen schon vorort klarmachen!

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