STF will mehr wissen

Abschlagzahlung an Schael: “Was hat die Landesregierung zu verbergen?”

Montag, 08. Oktober 2018 | 12:32 Uhr

Bozen – Dr. Thomas Schael ist von der Landesregierung eine Abschlagzahlung in Höhe von 184.000 Euro für die vorzeitige Beendigung seines Arbeitsvertrages geboten worden. Nach der Meinung von Arbeitsrechtsexperten und der Süd-Tiroler Freiheit war diese Zahlung ungerechtfertigt hoch, da Schael durch eigenes Verschulden die Vertragsauflösung herbeigeführt habe. Die Süd-Tiroler Freiheit hat daraufhin eine Eingabe beim Rechnungshof wegen Verschwendung von Steuergeldern getätigt. Die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit reichte auch eine schriftliche Anfrage bei der Landesregierung ein, mit der sie die Offenlegung der Vereinbarung verlangte. “Die Landesregierung weigert sich jedoch, die Daten nachzukommen.”

“Der ehemalige Generaldirektor des Südtiroler Gesundheitsbetriebes hatte sich im September, nach der vorzeitigen Beendigung seines Arbeitsverhältnisses, wieder für denselben Posten beworben, obwohl ihm von der Landesregierung eine Abschlagzahlung in Höhe von 184.000 Euro geboten wurde. Auf eine schriftliche Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit hin versichert die Landesregierung in ihrer Antwort, dass beide Parteien das Arbeitsverhältnis als „endgültig aufgelöst“ betrachteten. Nun stellt sich jedoch die Frage, warum Thomas Schael sich trotzdem erneut bewerben konnte. Offensichtlich hat man es verabsäumt, ihn vertraglich daran zu hindern. Versucht die Landesregierung nun etwa, diesen Umstand zu verschleiern? In ihrer Antwort behauptet Landesrätin Martha Stocker, dass die Vereinbarung nicht offengelegt werden könne, da es sich um eine Privaturkunde handle.” Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll beharrt dessen ungeachtet auf die Offenlegung aller Details in der Vereinbarung mit Dr. Schael. Die Umstände der Zahlung müssten öffentlich gemacht werden, da es sich um Steuergelder handle.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Abschlagzahlung an Schael: “Was hat die Landesregierung zu verbergen?”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Tabernakel
15 Tage 4 h

Was hat die STF zu verbergen?

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
15 Tage 2 h

Lern mal lesen und den Inhalt eines Textes zu verstehen!
Was hast du zu verbergen?

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
14 Tage 22 h

@Taberlaggl   Ver –  Berge?

Lana77
Lana77
Tratscher
15 Tage 2 h

“Die Umstände der Zahlung müssten öffentlich gemacht werden, da es sich um Steuergelder handle.”
Sel fand i iats a richtig. Olle Verträge wou Stuiergeld hergnummen werd solln a für olle Bürger, de jo dorfür zohln, einsichtbor sein.

nuisnix
nuisnix
Grünschnabel
15 Tage 50 Min

Privaturkunde?
Habt ihr sie noch alle?
Dann war das Gehalt auch von Privat bezahlt?
Und die Abfindung wurde wohl auch privat bezahlt?

Pic
Pic
Tratscher
15 Tage 2 h

Vor den Wahlen sucht die Politik nur das “Schwarze Schaf” und hofft so, ihr Unvermögen zu Verbergen. Als Beispiel kann die SVP hergenommen werden, die bei der “guten” Verwaltung ihrer Partei einen Schuldenberg “erwirtschaftet” hat. 

Staenkerer
14 Tage 22 h

wenn es für die stocker als privatuekubde gild, frog i mi wos sie mitn schael peivat ausfeposcht hot?
sell werd man ober nit derfrogn!
ober fest steht das olles wos im rahmen der bezahlung und der urkunden über sein beruf sicher KOANE PRIVATSACHE zwischn de zwoa isch, oder wern steuergelder decht PRIVAT verschobn?

So ist das
So ist das
Superredner
14 Tage 2 h

Privaturkunde? Es handelt sich hierbei um Steuergelder Frau Stocker und die sind keine Privatsache, auch wenn es Politiker anders sehen wollen.

peterle
peterle
Superredner
14 Tage 6 h

Wäre ein Pluspunk für die Ulli.

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