Appell, Arbeitsplätze zu sichern

Amhof und Renzler: „Staatliches Hilfspaket ist so nicht hinnehmbar“

Donnerstag, 25. März 2021 | 09:32 Uhr

Bozen – Mit Enttäuschung, Irritation und auch mit Verärgerung haben die Arbeitnehmer die Ausrichtung des neuen Hilfspakets von Seiten des Staates zur Kenntnis genommen. Es sei unverständlich, dass die Verlängerung des Arbeitslosengeldes nicht vorgesehen sei, obwohl es von der Vorgängerregierung nachdrücklich in Aussicht gestellt wurde, so die Spitzenvertreter der SVP-Arbeitnehmerinnen und -nehmer, Magdalena Amhof und Helmuth Renzler.

„Es ist nachvollziehbar, wenn aufgrund der Inzidenzzahlen oftmals relativ zeitnahe Entscheidungen getroffen werden müssen, selbst wenn sie oft schmerzhaft sind. Gesundheit ist schließlich die Voraussetzung, damit unser Wirtschaftssystem funktionieren kann und damit die Leute ihrer Arbeit nachgehen können. Etwas anderes ist es jedoch, wenn aufgrund solcher Entscheidungen – wie jetzt mit der Streichung der Verlängerung des Arbeitslosengeldes – sehr vielen Betroffenen auch noch ein Mindestmaß an finanzieller Sicherheit genommen wird“, analysiert Amhof die Gesamtsituation.

In dieselbe Kerbe schlägt auch Helmuth Renzler: „Eine Einmalzahlung, wie sie derzeit im Raum steht, die das Entfallen des Arbeitslosengeldes kompensieren soll, bei der aber noch sehr vieles im Unklaren liegt mit Blick auf Rentenjahre, Vereinbarkeit mit anderen Sozial- und Hilfsleistungen und Anspruchsberechtigung der Gesuchsteller ist sicherlich nicht die Lösung, die wir für angemessen halten oder die, für die Betroffenen, zumutbar ist.“

Umso wichtiger sei es jetzt, alles daran zu setzen, den Menschen wieder Arbeit zu geben, damit sie nicht noch länger von dieser staatlichen Hilfe abhängig sind. „Deshalb wiederholen wir unsere Forderung noch einmal: Bei der Vergabe von Wirtschaftshilfen müssen klare Kriterien gelten, die ein Höchstmaß an Arbeitsplätzen sichern!“, so die Position der SVP-Arbeitnehmer.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Amhof und Renzler: „Staatliches Hilfspaket ist so nicht hinnehmbar“"


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kleinerMann
kleinerMann
Universalgelehrter
23 Tage 5 h

Huch, gibt es die 2 auch noch ? Wo kommen die denn plötzlich daher ?

Doolin
Doolin
Superredner
23 Tage 5 h

…irgendwie muss man ja im Gespräch bleiben…ob’s für a Widerwahl hilft, wird man dann sehen…
😜

Fantozzi
Fantozzi
Superredner
23 Tage 6 h

De 2 sein a net hinnehmbar

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
23 Tage 6 h

was erwartet ihr von einem reichen Bankster, das er Mitgefühl für die Arbeiter hat? Ihre Probleme und Sorgen kennt?…..und das ist erst der Anfang. Aber er wurde ja auch nicht vom Volk gewählt. Traurige Diktatur!!

allesnurzumschein
allesnurzumschein
Superredner
23 Tage 5 h

“Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul”. Und dann noch meckern….. Man hätte ja auch leer ausgehen können! Da sieht man mal wieder, dass es Südtirol schon viel zu lange viel zu gut gegangen ist 🙄😤

allesnurzumschein
allesnurzumschein
Superredner
23 Tage 5 h

“…..den Menschen wieder Arbeit zu geben…..”? 🤔 Dafür müssten aber erst mal die Voraussetzungen dafür vorhanden sein und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden 🙄

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