Scharfe Töne von der STF

Appell der Wissenschaftler und Senatoren ist “organisiertes Kulturverbrechen”

Samstag, 04. März 2017 | 17:33 Uhr

Bozen – Als „organisiertes Kulturverbrechen“ bezeichnet Cristian Kollmann von der Süd-Tiroler Freiheit den Schulterschluss zwischen den 100 Mitgliedern der Accademia della Crusca und den 102 römischen Parlamentariern für die Rettung der faschistischen Toponomastik in Südtirol.

Kollmann analysiert: „Akademiker aus dem Dunstkreis der tolomeischen Schule, die mit wissenschaftlichen Halbwahrheiten und Unwahrheiten daherkommen, und Politiker, die von Südtirol keine Ahnung haben und nur italienisch-nationalistische Interessen verfolgen, spielen sich mit ihrem jeweiligen Appell gegenseitig in die Hände. Italien ist definitiv um ein organisiertes Verbrechen reicher: das organisierte Kulturverbrechen!“

Die verantwortlichen Südtiroler Politiker fordert Kollmann wiederholt zum Umdenken auf: „Wenn Kompatscher & Co spätestens jetzt nicht endlich aufwachen, indem sie sich die Argumente von seriösen Wissenschaftlern zu Herzen nehmen und aufhören, faschistische Kulturverbrechen zu relativieren, werden sie sich den Vorwurf des Wahrheitsverrats und des Mitäufertums gefallen lassen müssen!“

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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14 Kommentare auf "Appell der Wissenschaftler und Senatoren ist “organisiertes Kulturverbrechen”"


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Gagarella
Gagarella
Superredner
25 Tage 1 h
Bravo Herr Christian Kollmann STF! Ich habe es auch immer wieder gesagt, geschrieben, dass man über den Faschismus nicht verhandeln kann und soll. Kein einziger vom Faschismus erfundener Namen darf von Süd-Tiroler Seite her für Legal erklärt werden. Wer das macht, macht sich zum Handlanger des Faschismus. Der ganze Faschistendreck Mus weck! An die Italienische Bevölkerung: Steht Endlich auf und ergreift das Wort. Es kann doch nicht sein, dass ihr alle geschlossen für den Faschismus seit? Je mehr sagen, dass sie auch gegen Faschistenmüll sind umso größer die Schanz, dass der Müll auf den Müllhaufen landet,wo er hin gehört. Es… Weiterlesen »
Gredner
Gredner
Tratscher
25 Tage 12 Min

Die STF hat vollkommen Recht, nur nützt das nichts, da sie sich andererseits durch gewisse Aktion immer wieder lächerlich machen (Siehe Auftritt mit dem Goldenen Benito)

Gagarella
Gagarella
Superredner
24 Tage 23 h

@Gredner    Ich sehe das anders. Ein Bürgermeister der den Faschismus für fast 100.000Euro auf Vordermann bringen lässt, hat den Goldenen Benito mehr als Verdient. 100.000Euro für die Armen Erdbebenopfer in Italien hingegen wäre eine Super-Aktion gewesen. Aber NEIN, der Faschismus scheint wichtiger zu sein.
Lächerlich machen sich die, die den Bürgermeister von Bozen ihre Solidarität bekunden, und somit die Ausgaben für den Faschismus gut heißen.

Gredner
Gredner
Tratscher
24 Tage 17 h

@Gagarella bin mit dir einverstanden, dass er den Goldenen Benito verdient hat und auch dass die 100.000 Euro in Amatrice besser besser investiert sind… aber der Auftritt war peinlich.

josef.t
josef.t
Grünschnabel
24 Tage 23 h

Durch das Autonomiestatut ist die Zweisprachigkeit
gewährleistet und das gilt auch für die Toponomastik !
Der Großteil der Italiener, die heute hier leben kennen
die italienischen Namen nur in ihrer Sprache, ihnen
dann vorzuwerfen, sie sind alles Faschisten ist ungerecht !
Wäre sinnvoll das Kapitel endlich abzuschließen, um
die deutschen Ortsnamen, wieder offiziell zu gebrauchen !

Karl
Karl
Tratscher
23 Tage 8 h
Wenn Italiener als Touristen nach Wien, München, Berlin, Paris , London, Prag, Athen, Lissabon, Zürich,  ……..usw. finden  Sie alles  was  sie wollen, obwohl dort kein einziges Wort in Italienisch  auf den Schildern steht und obwohl für alle diese Städte die Italiener eigentlich ihre eigenen Namen haben. Daher Josef. Das Kapitel  zu jedem Preis ist total falsch, den dann hat Tolomei  endgültig das erreicht was er wollte und zwar mit Hilfe von Bürgern und saftlosen Politikern die so denken wie du. Die deutschen Ortsnamen sind heute schon  so gut wie offiziell, oder glaubst du wirklich, dass sonst ein einziges Ortsschild in  deutscher Sprache  stehen würde.  Dumm sind … Weiterlesen »
josef.t
josef.t
Grünschnabel
23 Tage 5 h

“Ortsnamen”; da ich ab und zu Post aus dem Ausland
bekomme, steht immer Laives !
“so gut wie offiziell ?” die sind nur geduldet ! 
Dass italienische Urlauber in ihrem Land, die eigene
Sprache (Unternehmen Betriebe) erfahren wohl nicht ungewöhnlich ?
“Saftlos” ? Die Mehrheit ist in der “Realität angekommen!
Südtirol ist nun mal eine italienische Provinz, wem wir
das auch zu verdanken haben ?
Den Vorwurf “Faschisten”, sollten dabei niemals die
Option vergessen, da Stimmten 90% unserer Leute
für ein noch “verbrecherischeres Regime” !

krakatau
krakatau
Superredner
22 Tage 6 h

@Karl -in München kam ein italienischer Tourist ganz aufgeregt auf der Polizeiwache und sagte man habe ihm das Auto gestohlen. Auf die Frage der Polizei ob er weiss in welcher Strasse er das Auto abgestellt hat, antwortete er in der EINBAHNSTRASSE

josef.t
josef.t
Grünschnabel
22 Tage 4 h

@Krakatau; guter Witz .
Straße 😉?

Karl
Karl
Tratscher
21 Tage 7 h
@josef.t  Nun Josef, dass du Post aus dem Ausland auf die Adresse “Laives” bekommst liegt sicher daran, dass du ihnen diesen Ortsnamen angegeben hast.  Ich erhalte meine Post auf den deutschen Orts- und Straßennamen meiner Adresse.  Sehr oft sogar jene aus Italien. Das was du da über die Option verzapfst ist eine riesige Frechheit. Wenn man mit Menschen redet die  die damalige Zeit selber erlebt haben kann man ihre Entscheidung (die sicher nicht leicht war) besser verstehen . Heute dumm darüber zu urteilen ist einfach. Diese Menschen haben aus Angst ihre Kultur zu verlieren und zwangsweise in Sizilien zu landen für Deutschland optiert.… Weiterlesen »
josef.t
josef.t
Grünschnabel
21 Tage 5 h
  @Karl; Josef Mayr Nusser ?  Die “Dableiber” wurden wie Aussätzige behandelt, kann mich noch erinnern, wie mein Vater den Tränen nahen nach der hl. Messe nach Hause kam, weil er Beschimpfungen und Schläge abbekommen hat….damals auch bei uns, musste nachgewiesen werden, wer Arischer Abstammung war, denn die Anderen waren ja Untermenschen. Im nachhinein will von den Verbrechen der Nazi niemand was gewusst haben…….. Die Optanten mussten nicht , sondern wollten sich so entscheiden und nicht zu vergessen verrieten sie damit auch die Heimat, denn ein Drittes ausgerufenes Reich mit Verbrechern an der Spitze war Ihnen scheinbarlieber…… Faschisten wollten uns die… Weiterlesen »
alla troia
alla troia
Tratscher
24 Tage 23 h

traurig in der heutigen Zeit, zum schämen liebe Italiener

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 23 h

was anderes war wohl nicht zu erwarten. Bilden wir uns ein, dass sie eine Minderheit hochleben lassen? das ist wohl töricht.

Ergo: Langfristig raus oder assimilieren. Ich bin fürs erstere.

krakatau
krakatau
Superredner
22 Tage 6 h

Das lächerliche Männchen Tolomei trieb sich bereit um 1900 hier herum – noch bevor Südtirol von Italien annektiert wurde. Es war also schon lange vor dem 1. Weltkrieg das Bestreben Südtirol zu stehlen was mit Hilfe der Allierten Banditen dann auch gelang. Es gab also schon um 1900 das Bestreben Krieg zu führen und der Ging nicht von Österreich oder Deutschland aus

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