SVP-Senatoren mit Anfrage an Verkehrsminister

Ausländische KFZ-Kennzeichen: “Regelung überdenken”

Donnerstag, 14. Februar 2019 | 13:14 Uhr

Rom – „Wir haben uns heute Vormittag mit einer Anfrage zum umstrittenen Verbot für Inländer, ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen zu lenken, an Verkehrsminister Danilo Toninelli gewendet“, teilen die SVP-Senatoren Julia Unterberger, Dieter Steger und Meinhard Durnwalder mit.

Ende des vergangenen Jahres hat die italienische Regierung im so genannten Sicherheitsdekret festgeschrieben, dass fortan für Inländer das Lenken eines im Ausland zugelassenen Fahrzeuges verboten sei. Diesbezüglich gelten nur einige wenige Ausnahmen. „Diese Regelung ist eindeutig zu streng“, meinen Julia Unterberger, Dieter Steger und Meinhard Durnwalder. „Gerade in einer Grenzregion wie Südtirol hat sie zu großer Verunsicherung geführt – vor allem bei Studenten, bei Pendlern und bei Personen, die im Ausland arbeiten.“

„Problematisch ist auch das Verbot, ein Auto mit ausländischem Kennzeichen zu lenken, das einer anderen Person gehört“, erklären die SVP-Senatoren.

Man denke beispielsweise an jene Frauen, denen nun die Nutzung von Autos verwehrt werde, die auf ihre Ehemänner zugelassen sind. „Es sind diesbezüglich schon erste saftige Strafen verhängt worden – diese können immerhin von 712 bis 2.848 Euro reichen. Und man denke auch an Rettungseinsätze des Weißen Kreuzes, bei denen die Helfer die betroffenen Autos der Verunglückten mit ausländischen Kennzeichen nicht mehr vom Unfallsort wegfahren dürfen”, so die SVP-Senatoren.

Die Regelung sei dringend zu überdenken, denn sie stelle gerade viele in Grenzregionen lebende Menschen vor große Probleme.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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20 Kommentare auf "Ausländische KFZ-Kennzeichen: “Regelung überdenken”"


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BrunfoeflJoggl
2 Tage 9 h

Rettungseinsätze, bei denen die Helfer
des Weißen Kreuzes die betroffenen Autos der Verunglückten mit ausländischen Kennzeichen nicht mehr vom Unfallsort wegfahren dürfen? Ist das nicht die Arbeit vom Abschleppdienst?

alpi
alpi
Tratscher
2 Tage 8 h

Des versteah i jetzt a net… es weisse kreuz isch mit 3 leit pro auto besetzt und bringen die patienten ins kronkenhaus. De honi nonnia gsegen a fremps auto mitnehmen oder verstellen….

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
2 Tage 8 h

Wenn man genug Zeit hat, darauf zu warten, dann ja.

luis p
luis p
Grünschnabel
2 Tage 9 h

ich finde das Gesetz vollkommen okay.

Spamblocker
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Tratscher
2 Tage 5 h

das beste!!! das es ja gab

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
2 Tage 9 h

Das Gesetz passt schon denn es erwischt mal sie Furbi

Rechner
Rechner
Superredner
1 Tag 23 h

und noch allerhand andere dazu. Beispiel: Portiere von Hotels dürfen seit neuestem nicht mehr die Autos ihrer Gäste umparken. 

Guri
Guri
Tratscher
2 Tage 8 h

Eine reine Schikane sind diese Gesetze , wir sind doch EU Bürger , was soll daran schlimm sein , mit dem Auto seines Partners der in Innsbruck Arbeitet , und draußen einen Wohnsitz und Kfz Zulassung hat

Juli
Juli
Grünschnabel
2 Tage 5 h

di eu gibs schun long laimr afn papier!!

Anja
Anja
Superredner
2 Tage 8 h

es ist richtig, dass du dein auto dort melden musst, wo du wohnst! das passt…

es ist aber falsch, dass du, nur weil du in italien lebst, mit keinem anderen auto in italien mehr fahren darfst

und es ist falsch, dass du, wenn du im ausland lebst und arbeitest und dort richtigerweise dein auto meldest, probleme bekommen könntest, wenn du mit deinem auto nach hause fährst…

dieses gesetz ist nicht durchdacht… im ansatz gut, ausführung aber eine katastrophe…

Socke
Socke
Tratscher
2 Tage 6 h

Dass ich mit ital. Führerschein kein ausländisches Auto in italien bewegen darf ist schon ein starkes Stück!! Und schön dass unter Rom runter viele Steuer sowie Versicherung nicht bezahlen; aber dort sieht man keine Fehler!!

puschtro
puschtro
Grünschnabel
2 Tage 7 h

Dass ich das Auto von meinen Verwandten ersten Grades aus dem Ausland nicht mehr in Südtirol fahren darf, ist einfach nur lächerlich! Was wenn sich derjenige unwohl fühlt? Oder beim Bergsteigen verletzt und nicht mehr Auto fahren kann?

Es wäre mal an der Zeit für Gesetze, die auch bis zum Schluss durchdacht gewesen wären! 

Ei
Ei
Grünschnabel
2 Tage 8 h

Die SVP soll riebig bleibn…. Dei wosn mit Ausländischn Kennzeichn in Italien umherforn orbatn meischtns do und spornsich a haufe Geld seit Vosicherung etc…. Und do Einheimische terf zohln wie a tepp logsam teichts 😡

a sou
a sou
Superredner
2 Tage 8 h
Das Augenmerk sollte in erster Linie auf die Sicherheit um Straßenverkehr gerichtet werden und nicht auf die Abzocke des Autofahrers. Des weiteren sollte berücksichtigt werden ob der Fahrzeughalter oder dessen Ehepartner nicht bereits ein oder mehrere KFZ in Italien zugelassen haben, sofern Italien ihr Hauptwohnsitz ist.  Für mich persönlich, ist dieses Gesetz so wie es jetzt existiert, wieder einer der vielen Beweise, dass es eine Staatengemeinschaft namens EU, defakto nicht gibt… denn wo jedes Mitglied seine eigene Suppe, zum Nachteil aller, kochen kann, kann von “gemeinsam” keine Rede sein. Sei es im Verkehr als auch Wirtschaft, Steuern und was sonst… Weiterlesen »
Noggi
Noggi
Neuling
2 Tage 6 h
Ich verstehe hier die Probleme nicht. Das mit den Rettungseinsätzen ist Blödsinn. Wenn die Firma des Mannes einen Italienischen Sitz hat, dann kann die Firma für die Italienischen Mitarbeitern die Autos auch in Italien anmelden. Wenn es keinen Italienischen Sitz gibt, dann gilt auch das Gesetz nicht??? Studenten in Österreich werden sicher nicht das Auto in Österreich zulassen, außer sie haben den Wohnsitz in Österreich, aber dann dürfen sie ja auch in Italien fahren. Leasing und Miete passt sowieso… Pendler haben ja auch kein Problem, ein Österreicher, der keinen Wohnsitz in Italien hat wird wohl in Italien fahren dürfen?? Und… Weiterlesen »
Neumi
Neumi
Universalgelehrter
2 Tage 4 h
“Wenn es keinen Italienischen Sitz gibt, dann gilt auch das Gesetz nicht??? ” Natürlich gilt es, dass es dann keine italienische Anmeldung braucht, ist ja Teil des Gesetzes. Eine Firma aus Deutschland kann ja kaum Firmenautos in Italien anmelden, oder? Wenn sie allerdings einen italienischen Sitz hat … dann MUSS sie für die italienischen Mitarbeiter Autos in Italien zulassen. “ein Österreicher, der keinen Wohnsitz in Italien hat wird wohl in Italien fahren dürfen??” Da hast du Recht, trotzdem wurde gerade einer bestraft. Es hat die Beamten nicht interessiert, wo er seinen Wohnsitz hat, da die entsprechenden Papiere (Beleg für Wohnsitz… Weiterlesen »
Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Tag 12 h

edit: Sorry, hab einen Fehler gemacht. Der Bestrafte war kein Österreicher, sondern ein Südtiroler, der in Österreich seinen Wohnsitz hat.
Das Gesetz nennt explizit alle, die ihren Wohnsitz in Italien haben, unabhängig von deren Nationalität. Damit hätte dieser Südtiroler nicht bestraft werden dürfen, da er nicht in Italien wohnt.
Ein in Österreich lebender Österreicher hingegen wird in keinem Fall bestraft. Er wird nur dann bestraft, wenn er in Italien ansässig ist.

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
2 Tage 5 h

da habt ihr 2 Wochen lang verschlafen.. wo wart ihr?

berthu
berthu
Superredner
1 Tag 11 h

Das Gesetz gehört sicher geändert, vor allem die Strafsummen und Rekursmöglichkeit bei geregeltem Versicherungs- und Meldestatus.
Z.B bei regulärem Firmensitz/Niederlassung im Ausland und Familienangehörige. Wir dürfen im Ausland ja auch mit deren Autos fahren.

ghostbiker
ghostbiker
Grünschnabel
11 h 41 Min

man will lei dei gonzn Furbi amol frigiern…

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