Team K sieht Verbesserungspotenzial

Biciplan Brixen

Samstag, 01. Juli 2023 | 16:17 Uhr

Brixen – Nachdem der Mobilitätsplan NSMP/PUMS der Gemeinde Brixen vor einiger Zeit genehmigt worden ist, folgt nun der Biciplan, auf welchen das Mobilitätskonzept bereits verwiesen hatte. “Wir hatten uns wesentlich mehr erwartet und sind mit dem Ergebnis nur teilweise zufrieden” so Ingo Fink und Sabine Mahlknecht, Team K Gemeinderäte in Brixen.

Nach der Vorstellung des Mobilitsplans hat das Team K festgestellt, dass der angestrebte Modal-Split zu wenig ambitioniert sei. In einem Zeitraum von 10 Jahren soll die Fahrradmobilität von derzeit 15,5% auf 19,1% ansteigen, was laut Team K eine kleine Zunahme des Radverkehrs bedeutet und somit kaum zu einer wesentlichen Verkehrsentlastung von Autos und Motorrädern führen würde. Im Biciplan seien Maßnahmen enthalten, die keine wirklichen Innovationen für Radfahrer mit sich bringen und sich nur auf kleine Verbesserungen beschränken würden.

Anregungen des Team K zur Anbringung von vorgezogenen Haltebuchten vor allem vor den Ampeln in der Schulzone Süd Kassianstraße – Mozartallee in beiden Richtungen sind von der Mehrheit abgelehnt worden. Außerdem befand das Team K dass eine ununterbrochene Nord–Südverbindung nicht vorhanden ist und eine Ost–Westverbindung im Norden und im Süden nur teilweise gegeben ist, da das Fahrradnetz immer wieder unterbrochen wird und sich die Radfahrer ihre Strecken mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssten. Im Altstadtbereich seien laut Team K praktisch keine ausschließlichen Radwege vorgesehen. Auch die Fahrradanbindung zu den nahegelegenen Fraktionen Sarns und Albeins ist aus Sicht des Team K nicht zufriedenstellend.

“Man hätte die täglich in Brixen verkehrenden Radfahrer und Radfahrerinnen dazu befragen sollen, was genau sie sich für die Verbesserung der Radmobilität erwarten, was aber offensichtlich nicht erfolgt ist. Ob die positiven Ansätze für die Gestaltung des Radwegenetzes letztendlich in die Detailplanung aufgenommen werden, ist aus der grafischen Gestaltung nicht oder nur schwer ersichtlich.” erklärt Ingo Fink.

Aus Sicht des Team K ist eine Heckenbepflanzung, welche Radwege vom übrigen Verkehr abgrenzt, unverzichtbar. Weiters bedürfe es auch einer Beschattung und Begrünung der Randflächen, welche eine Kühl- sowie eine Wasserableitungsfunktion darstellen.

“Da es sich beim Biciplan um eine professionelle Ausarbeitung handelt, hätten wir uns wesentlich mehr erwartet und sind mit dem Ergebnis nur teilweise zufrieden.” so die beiden Gemeinderäte abschließend.

Von: sis

Bezirk: Eisacktal

Kommentare
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Staenkerer
2 Monate 22 Tage

do de eh fohrn wie und wo se welln brauchts koan großartigen plan ….

Savonarola
2 Monate 22 Tage

was soll diese krautwelsche Bezeichnung?

info
info
Universalgelehrter
2 Monate 22 Tage

Bürgerbeteiligung à la Brunner&Co.
!Wir machen und danach informieren wir und wer nicht einverstanden ist, ist ein Querulant.
Über das, einen zweistelligen Millionenbetrag teure, Heller-Erlebnisgarten-Projekt weiß man ja auch nichts, außer, dass es auf Biegen und Brechen durchgezogen werden soll.

Nun ja
Nun ja
Grünschnabel
2 Monate 22 Tage

@info
Genau so ist es in Brixen.

Wir machen auch 2 Wochen Water-Light-Festival und wer in der Altstadt wohnt hat eben gelitten…

Wer sich getraut, etwas zu sagen, weil man nicht schlafen kann, ist dann ein “Kunstbanause”

Brixen arbeitet intensiv gegen seine Bevölkerung und die hat die Klappe zu halten

Buffalo
Buffalo
Tratscher
2 Monate 22 Tage

Radfahrer brauchen keinen “Biciplan”.
Sie fahren sowieso wo und wie es ihnen in den Kram passt.
Regeln sind uninteressant..

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