Von: APA/dpa/Reuters
Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagte die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormuz. Zuvor hatte sich US-Außenminister Marco Rubio mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs vorsichtig optimistisch geäußert.
Er glaube, man habe Fortschritte erzielt, sagte Rubio am Donnerstag. “Es gibt einige gute Anzeichen”, er wolle aber auch nicht “übermäßig optimistisch” sein, betonte Rubio. Dabei bekräftigte er die von den USA schon häufiger vorgebrachte Darstellung, dass man es im Iran mit einem “ein wenig” zerrütteten System zu tun habe.
Rubio unterstrich vor seinem Abflug zum NATO-Treffen in Schweden, dass US-Präsident Donald Trump einen Deal bevorzuge. “Aber wenn wir kein gutes Abkommen erzielen können, hat der Präsident klargemacht, dass er andere Optionen hat.”
Immer wieder Drohungen Trumps
Trump hatte dem Iran zuletzt wieder mit Angriffen gedroht, nachdem die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende ins Stocken gekommen waren. Seiner eigenen Darstellung nach verschob er einen angeblich für Anfang dieser Woche geplanten neuen US-Angriff jedoch – mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe.
Im Weißen Haus bekräftigte Trump nun, dass der Iran seine Vorräte an hochangereichertem Uran abgeben müsse. “Wir werden nicht zulassen, dass sie es behalten”, sagte er. Der Umgang mit etwa 400 Kilogramm an hochangereichertem Uran Teherans ist ein zentraler Streitpunkt in den Verhandlungen.




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