Larvizide wurden ausgebracht

Bozen ruft zur Bekämpfung der Tigermücke in den privaten Wohnanlagen auf

Donnerstag, 18. Juni 2026 | 18:54 Uhr

Von: mk

Bozen – Mit Beginn der heißen Tage ruft die Stadt Bozen die Bevölkerung erneut zur Mithilfe bei der Bekämpfung der Tigermücke auf. Bozens Bevölkerung lebt überwiegend in Mehrfamilienhäusern. In den vergangenen Tagen hat die Stadt daher alle lokalen Hausverwaltungen angeschrieben und sie daran erinnert, rechtzeitig die vom Bürgermeister angeordneten Vorkehrungen gegen die Ausbreitung der Tigermücke in die Wege zu leiten, um zu verhindern, dass sich die Mücke ungehindert vermehrt und sich zu einer Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung entwickelt.

Bereits im Mai hatte das städtische Umweltressort auf öffentlichen Straßen, Plätzen sowie in Parks und auf den Freiflächen der Schulen und Kindergärten Larvizide ausgebracht, die die Tigermücke in einem noch sehr frühen Entwicklungsstadium abtöten. Allerdings lässt sich die Ausbreitung der Tigermücke nur dann effektiv verhindern, wenn auch die Bürgerinnen und Bürger mithelfen. Laut Anordnung des Bürgermeisters ist es Aufgabe der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Verwalterinnen und Verwalter von Risikoflächen, dort regelmäßig Larvenbekämpfungsmaßnahmen durchzuführen und diese in einem Register zu dokumentieren. Dazu zählen auch die Außenflächen von Mehrfamilienhäusern.

„Die Ausbreitung der Tigermücke kann nur dann wirksam verhindert werden, wenn alle ihren Teil dazu beitragen, die Stadtverwaltung, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, die Hausverwaltungen und die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien“, so Bozens Umweltstadtrat Marco Caruso. „Die Stadtverwaltung führt im öffentlichen Raum regelmäßig Schutzmaßnahmen durch. Doch diese helfen nur bedingt ohne die Mitwirkung der privaten Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer. Auch sie müssen auf ihren Grundstücken die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen ergreifen, um Brutstätten zu verhindern. Dies dient dem Schutz unser aller Gesundheit und sorgt letztlich für eine bessere Lebensqualität.“

Das städtische Umweltamt führt in den Sommermonaten regelmäßig Stichprobenkontrollen durch, um zu überprüfen, ob die Vorschriften eingehalten und die vorgeschriebenen Maßnahmen durchgeführt wurden.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 3 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen