Der Sieger heißt Reinhard Demetz

Bügeln um das letzte Hemd am Equal Pay Day

Freitag, 21. April 2017 | 15:11 Uhr

Bozen – Der Bügelwettbewerb beim Ironman-Contest hatte es in sich: Mit dampfenden Bügeleisen lieferten sich die Teilnehmer heute einen harten Wettkampf.

„Und der Sieger heißt: Reinhard Demetz“ verkündete die Landesrätin für Chancengleichheit Martha Stocker nach dem Wettbewerb. Jeweils drei Vertreter aus den Kategorien Politik, Wirtschaft, Kirche und Sport wetteiferten am Bügelbrett um den Sieg, am Ende kürte die ausschließlich weiblich besetzte Jury den Seelsorgeamtsleiter der Diözese Bozen-Brixen zum Bügelkönig des diesjährigen Equal Pay Day. Landesrätin Martha Stocker, die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer,  Kammerabgeordnete Luisa Gnecchi und Gleichstellungsrätin Michela Morandini legten mit überaus wachsamen Augen Wert auf faltenfreie Wäsche. Mit einem Augenzwinkern überreichte Landesrätin Stocker dem Sieger nach getaner Arbeit die Trophäe. „Mit viel Humor wollen wir Männer dazu motivieren, sich verstärkt auch im Haushalt zu engagieren, denn Haus- und Familienarbeit soll nicht nur reine Frauendomäne sein.“

Anlässlich des Equal Pay Day haben der Landesbeirat für Chancengleichheit, das Frauenbüro und 62 Frauenorganisationen an 28 Informationsständen im ganzen Land auf die immer noch auseinanderklaffende Lohnschere zwischen Männern und Frauen aufmerksam  gemacht. Der nach wie vor bestehende Lohnunterschied von 17 Prozent sowie die Rollenbilder und ihre Auswirkungen auf Berufswahl und entsprechende Entlohnung standen dabei im Mittelpunkt.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Bügeln um das letzte Hemd am Equal Pay Day"


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Feli
Feli
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Ach komm schon, wer glaubt noch an den käse von den 17% und dem equal pay day?

Marta
Marta
Superredner
1 Monat 6 Tage

mein Traummann !!!

Savonarola
Savonarola
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ein Teil der 17% ist auch auf den heutigen Tag zurückzuführen; man kann nicht für weniger gleiche Arbeit gleich viel zahlen.
Das wirkliche Problem (geschlechterunahängig!!) ist die unbezahlte Arbeit für Kinder und Haushalt, sowie die arbeits- oder lohnbedingte Kinderlosigkeit.

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