Antrittsbesuch

Dachverband für Soziales im Austausch mit Landesregierungsmitgliedern

Dienstag, 19. Mai 2026 | 18:22 Uhr

Von: mk

Bozen – Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen sowie die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden und drittem Sektor standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen der neuen Präsidentin des Dachverbands für Soziales und Gesundheit, Roberta Rigamonti, ihrem Vize, Richard Stampfl, Dachverband-Geschäftsführer Günther Sommia, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Gesundheitslandesrat Hubert Messner in Bozen.

Demografischem Wandel gemeinsam begegnen

Diskutiert wurden insbesondere der Fachkräftemangel, der im Sozialbereich besonders spürbar ist, sowie der demografische Wandel. Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle der Freiwilligen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Dabei ging es um die Stärkung des Ehrenamts und die gezielte Einbindung junger Menschen, etwa durch Ferieneinsätze für Jugendliche. Landeshauptmann Kompatscher unterstrich die Bedeutung des Dachverbands: “Der Dachverband für Soziales und Gesundheit ist ein wichtiger Ansprechpartner für die gemeinsame Arbeit, vor allem bei den Herausforderungen in Bezug auf fehlende Fachkräfte und eine alternde Gesellschaft”. Der Landeshauptmann dankte den Mitgliedsorganisationen des Verbands für ihre wertvolle Arbeit. Der Dachverband leiste einen wertvollen Beitrag zur politischen Debatte, wenn es um wichtige Gesellschaftsthemen geht.

Passgenaue Angebote und mehr Vernetzung angepeilt

Landesrätin Pamer sprach über neue Formen der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung. Co-Programmierung und Co-Projektierung sollen künftig stärker genutzt werden. Entsprechende Leitlinien werden laut Pamer in Kürze in der Landesregierung behandelt. “Gemeinsames Planen schafft bessere und passgenauere Angebote”, sagte Pamer.

Landesrat Hubert Messner verwies auf gemeinsame positive Erfahrungen mit den Gemeinschaftshäusern. Am Beispiel des Gemeinschaftshauses in Neumarkt zeige sich, dass die Kooperation von Gesundheit, Sozialem und drittem Sektor gut angelaufen sei. “Die Vernetzung vor Ort funktioniert und stärkt die Versorgung”, unterstrich Messner.

Der Dachverband für Soziales und Gesundheit vereint 70 gemeinnützige Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen.

Bezirk: Bozen

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