Köllensperger zum Schael-Abgang

“Das Scheitern der SVP”

Dienstag, 31. Juli 2018 | 19:16 Uhr

Bozen – Paul Köllensperger nimmt zum Abgang des Generaldirektors des Sanitätsbetriebes, Thomas Schael, Stellung und kritisiert dabei die SVP.

“Der Generaldirektor des Sanitätsbetriebes, Thomas Schael, wurde von der Landesregierung ausgebootet. In dieser Legislaturperiode haben wir nicht mit Kritik an den Ex-Generaldirektor gespart. Wir werden sicherlich jetzt nicht anfangen, ihn zu verteidigen. Die Landesregierung hat die jedoch die Gelegenheit zur Entlassung im richtigen Moment verpasst. Wir fordern ein transparentes Verfahren für die Nachfolge von Schael. Auf dem Sessel des Generaldirektors darf nicht wieder eine Marionette der SVPD gehievt werden, wie es in all den Jahren üblich war“, sagt Paul Köllensperger.

„Die Politik muss endlich eine Gesamtkonzept für das Gesundheitswesen liefern, das eine qualitativ hochwertige Gesundheitsbetreuung für die Bürger garantiert und die Besten zur Führungskräften macht “, meint auch Maria Elisabeth Rieder. “Die Situation ist fatal, in den nächsten Monaten haben wir keine Führung und wir befürchten, dann eine weitere politische Ernennung, mit den üblichen Bekannten, die schon bereit stehen.”

“Der Kommentar zur Entlassung in diesem Moment  ist einfach: Ein Schachzug im Wahlkampf, auf Kosten des öffentlichen Haushalts, um alle Verantwortlichkeiten auf Schael abzuwälzen. Das Absurdeste ist, dass Landesrätin Stocker alle Verantwortung abschiebt, obwohl sie ihn in den letzten Jahren immer ausgezeichnet bewertet und sich immer hinter ihn gestellt hat. Gescheitert ist die gesamte Landesregierung, nicht einmal anlässlich der ‘Mutter aller Reformen’ dieser Legislaturperiode – also der Gesundheitsreform – konnte sie überzeugen: Die guten Absichten und die angekündigten ehrgeizigen Veränderungen sind leider weitgehend toter Buchstabe geblieben. Die Intervention eines SVP-Bezirkes reichte aus, um einem umfassenden und kompromisslosen Gesamtplan ein Ende zu setzen, und was blieb, war wenig im Vergleich zu den Erwartungen an diese Reform, die für unser Gebiet und die Zukunft unseres Gesundheitssystems so entscheidend ist”, so das Team Köllensperger.

“Last but not least: Schael bekommt eine stattliche Abfindung (fast 200.000 Euro) ohne dafür nur einen Finger rühren zu müssen, während die Probleme des Gesundheitssystems ungelöst bleiben. Daraus ergibt sich ein Gesamtbild, das man nur als desolates politisches Versagen bezeichnen kann”, so die Bewegung.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "“Das Scheitern der SVP”"


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So sig holt is
So sig holt is
Superredner
16 Tage 23 h

Paul, mochs erster mol besser, weil lei reden konn jeder

algunder
algunder
Tratscher
16 Tage 22 h

Wer reisst do jetz seine schnautze auf?? I glab i sich net richtig😂😂😂😂😂😂

Firewall
Firewall
Tratscher
16 Tage 11 h

aus dem M5S Boss Südtirols ist ein warer Meckerer geworden so wie alle Südtiroler Oppositionen, zu Gunsten der SVP , “Meckern aber Ändern NICHTS “

wellen
wellen
Superredner
16 Tage 21 h

Köllensberger und Frau Rieder, danke. Schäl hat die Mafia überlebt, aber nicht das System Südtirol. Jetzt werden die SVP PD Wasserträger aus den Löchern kriechen, die poltrone warten schon. Bitte bauen Sie ihren Wahlkampf auf dem Thema Sanität auf, sie werden Stimnen ohne Ende bekomnen.

m69
m69
Universalgelehrter
16 Tage 22 h

WASS SOLL MAN DANOCH DAZU NOCH VIEL SAGEN ?????

System Südtirol, wäre doch gelacht wenn nicht kurz vor den Wahlen ein Ex – SVPler zum Zug kommt, das wäre doch gelacht!

Staenkerer
16 Tage 22 h

dem isch nix hinzuzufügen!

Einheimischer
Einheimischer
Grünschnabel
16 Tage 9 h

Ein einziger Sumpf….
SVP …. die hat schon vor langer Zeit versagt…

Wohlzeit
Wohlzeit
Tratscher
16 Tage 22 h

wir werden sehen, ob die neue Landesregierung alles besser und billiger macht.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
16 Tage 12 h

Endlich spricht einmal einer die WAHRHEIT!👍👍👍 

Rechner
Rechner
Superredner
16 Tage 19 h

184.000 Ist geschenkt. Wer die italienischen Arbeitsgerichte kennt weiß dass es noch viel teurer geworden wäre.
Wer gute Leute will muss viel Zahlen. Und ein Vertrag hat nun mal gewisse Klauseln. Das ist so üblich in einem 1,2 Milliarden Betrieb. Wird auch beim nächsten Direktor wieder so sein.

erika.o
erika.o
Superredner
16 Tage 9 h

ich finde die fast 200.000 Euro sind angesichts der fatalen Missstände eh noch zu verkraften, wenn die Zukunft des Sanitätsbetriebes wieder zumindest auf den alten Stand zurück gebracht werden kann.
Dazu braucht es aber dringendst eine kompetente und KORREKTE Führung, die NICHT von der derzeitiger Landesregierung vorgeschlagen wird!!! denn ansonsten wissen wir im Voraus was kommt.
Es sollte Einer oder Eine vom Fach sein, sozusagen jemand aus dem Gesundheitswesen der die nötige Erfahrung mitbringt !!!
…. oder selbst schon einmal drei vier Monate auf einen dringenden Termin warten musste.

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