Bessone dürfte Vizelandeshauptmann werden

Doch nur zwei statt drei Landesrätinnen

Montag, 07. Januar 2019 | 09:48 Uhr

Bozen – In der neuen Landesregierung werden vermutlich doch nicht drei Frauen vertreten sein, berichtet das Tagblatt Dolomiten am Montag. Dass die Lega mit Massimo Bessone und Giuliano Vettorato zwei Landesräte stellt, scheint festzustehen.

Maria Kuenzer wird dank Frauenquote zur Landesrätin, während Sepp Noggler Landtagspräsident werden könnte. Für Jasmin Ladurner könnte hingegen ein Posten als Regionalassessorin herausschauen.

Als Kompetenzen, die die Lega übernehmen soll, werden Tiefbau, Umwelt und Energie gehandelt.

Lega-Senator Roberto Calderoli, der die Regierungsvereinbarung zwischen SVP und Lega ab gesegnet hat, erklärte, er sei mit einer Präambel, die Europa als „Europa der Völker und Regionen“ definiert, voll einverstanden – noch dazu, wo auf die christlichen Wurzeln verwiesen werde. Über Kompetenzen und Landesräte solle die Lega Südtirol selbst entscheiden.

Was Calderoli nicht sagte, ist, dass es bereits so gut wie fix ist, dass die Lega Massimo Bessone und Giuliano Vettorato zu Landesräten befördern wird. Zum Landeshauptmannstellvertreter dürfte die SVP aber Bessone küren.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Doch nur zwei statt drei Landesrätinnen"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

sehr gute entscheidung. nein zu quotenfrauen

Calimero
Calimero
Superredner
1 Monat 11 Tage

Was ist eigentlich aus dem ominösen „ Wertekatalog „ geworden ?

wellen
wellen
Superredner
1 Monat 11 Tage

Ahaa, wer auf dem Altar der Sessel- Macht- Geld wieder mal durch die Finger schaut: die Frauen. Wenn so viele Frauen wie inkompetente Männer an der Macht wären, hätte man schon mal Gleichstand

Pacha
Pacha
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Ganz ehrlich, ich wünsche mir auch mehr Frauen in der Politik. Aber Frauen, die nicht nur einen Verstand, sondern vor allem ein Herz mitbringen, denn das fehlt in unserer Politik und die 15.000 Euro, Frau Oberhammer wären dann überflüssig.

Staenkerer
1 Monat 11 Tage

vergeb fähigen leit de postn und nit nach quote!
oder mir hobn frauen im lond de den männlichen politikernkolegn escwosser reichn kennen, de kemmen eh eini, oder nit, nor hobn se a über de quote auf den postn nix verlorn!

wellen
wellen
Superredner
1 Monat 11 Tage

Schon bei allen angekommen, dass Machtpositionen nicht der erreicht, der Kompetent ist? Deswegen gehen die klugen Frauen gar nicht in das läppische Machtgerangel und Gekrieche. Ergebnis: die intelligenten Frauen arbeiten für 2 in den niederen Rängen, die Macht haben die anderen.

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