SVP analysiert Wahlergebnis und steckt Zeitplan ab

„Erste Sondierungsgespräche ab Ende nächster Woche“

Freitag, 26. Oktober 2018 | 19:55 Uhr

Bozen – Die Parteileitung der Südtiroler Volkspartei befasste sich heute Nachmittag ausführlich mit dem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag und beauftragte Parteiobmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher, in der nächsten Woche erste Sondierungsgespräche mit allen im Südtiroler Landtag vertretenen Parteien zu führen.

Die Mitglieder der Parteileitung analysierten in der heutigen Parteileitungssitzung zusammen mit den neu gewählten Landtagsabgeordneten ausführlich die Ergebnisse der Landtagswahlen. „Der Stimmen- und Mandatsverlust schmerzt zweifellos, die Ursachen für dieses Wahlergebnis sind vielfältig“, fasst Parteiobmann Philipp Achammer die Diskussion in der Parteileitung zusammen. Trotzdem baut die Parteiführung auf einem klaren Wählerauftrag für die Südtiroler Volkspartei wie auch auf einem starken Ergebnis des Spitzenkandidaten und Landeshauptmannes Arno Kompatscher.

Um für die anstehenden politischen Herausforderungen die richtigen Weichen zu stellen, werden auf Vorschlag des Parteiobmannes noch innerhalb November die Ortsobleute und der Parteiausschuss konkrete Maßnahmen und Vorgangsweisen zur Verbesserung der politischen Arbeit und der Parteistruktur beraten. Ein „Weiter so!“ ist nicht unser Anspruch, so der Parteiobmann.

Erste Sondierungsgespräche bereits Ende der nächsten Woche

Die Parteileitung beauftragte abschließend Parteiobmann Achammer und Landeshauptmann Kompatscher ab nächster Woche mit den Sondierungsgesprächen mit allen im neuen Südtiroler Landtag vertretenen Parteien zu beginnen.

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "„Erste Sondierungsgespräche ab Ende nächster Woche“"


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einstein
einstein
Tratscher
18 Tage 9 h

Der LH, der vor Jahren vermutlich noch selber Grün gewählt hat, hätte wohl einen Favoriten, aber das passt der Basis nicht.

Ralph
Ralph
Superredner
18 Tage 9 h

wenn die SVP schlau ist, dann nimmt sie Köllensperger und die Lega in die Koalition. Somit ist sie weder den einen noch den anferen ausgeliefert. Zudem hätte sie dann in Rom gute Karten bei Salvini, was nicht zu unterschätzen ist. Also Kompatscher und Achammer, seids clever! Wenn ihr mit den Grünen koaliert, dann werdet ihr weiter massiv Stimmen verlieren bei den nächsten GR Wahlen. Garantiert!

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