Beschlüsse des Stadtrates

Erweitertes Downhill-Verbot in Bozen

Montag, 25. Juni 2018 | 19:39 Uhr

Bozen – Nach den Hinweisen des Südtiroler Alpenvereins (AVS) und des Forstinspektorats über immer mehr Mountainbiker und Downhill-Fahrer auf Wanderwegen in Kohlern hat Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi zu Jahresbeginn ein Fahrverbot auf den Wanderwegen 4 und 4 a erlassen. Weil es immer wieder Konfliktsituation zwischen Wanderern und Radfahrern kam und weil man Unfälle befürchtete, wurde nun die Verordnung bis 31. Dezember 2018 verlängert. Das Verbot wäre am 30. Juni 2018 verfallen

Gleichzeitig wurde das Verbot im Gemeindegebiet von Bozen auf die Guntschna- und Oswaldpromenade erweitert. Das Fahrverbot am Wanderweg Nr. 2 am Hörtenberg lehnt sich an das Fahrverbot an, das die Gemeinde Ritten bereits im Jahr 2010 für die Wanderwegen am Hörtenberg (bis zum Peter Ploner- und Nesslbrunnsteig) erlassen hat.

Liliana Di Fede ist neue BSB-Generaldirektorin

Dr. Liliana Di Fede ist die neue Generaldirektorin des Betriebes für Sozialdienste Bozen (BSB). Der Stadtrat hat die Beauftragung der Generaldirektorin des BSB und den Koeffizienten 2,5 der Funktionszulage festgelegt. Dieser entspricht bei Führungskräften des BSB von mindestens 2,5 bis 3,0. Auch der Vorgängerin der neuen Generaldirektorin wurde der Koeffizient 2,5 der Funktionszulage gewährt.

Stadtrat befürwortet den Umbau der Langzeit-Pflegeabteilung im Blindenzentrum St. Raphael

Der Stadtrat hat sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Vorschlag für eine Vereinbarung mit dem “Blindenzentrum St. Raphael” auseinandergesetzt. Die Pflegeeinrichtung wurde von der Caritas der Diözese Bozen-Brixen und dem “Blindenapostolat Südtirol” errichtet und wird vom Verein “Blindenzentrum St. Raphael e.V.” geführt. Das Blindenzentrum St. Raphael ist ein Ort der Begegnung, an dem blinde, sehbehinderte und sehende Menschen Kommunikation und Erfahrungsaustausch pflegen können.

Die Einrichtung verfügt neben den verschiedenen Diensten für Menschen mit Sehbehinderung ein Wohn- und Pflegeheim, ein Pensionat, ein Wohnheim und Werkstätten. Das Blindenheim bietet in 23 Zimmern 27 Gästen Platz. Acht Zimmer mit elf Betten wurden kürzlich saniert, um den Bedürfnissen eher gerecht zu werden. Nun sollen weitere zwölf Zimmer saniert werden.

„Die geschätzte Investitionssumme für den Umbau und die Erweiterung auf 15 Betten (13 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer) beträgt 1,2 Mio. Euro und weitere Euro 300.000 Euro für die Einrichtung. Der Stadtrat hat heute die Ausarbeitung einer Vereinbarung (Konzession) mit dem Betreiber des Blindenzentrums genehmigt, die mehreren Bürgern der Stadt Langzeitaufenthalte im Blindenzentrum ermöglicht. Der Beitrag von Euro 400.000 soll in der Finanzplanung 2019-2021 vorgesehen werden“, sagte Bürgermeister Caramaschi bei der heutigen Pressekonferenz.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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12 Kommentare auf "Erweitertes Downhill-Verbot in Bozen"


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overmaltina
overmaltina
Grünschnabel
26 Tage 17 h

überall sperren,verbieten,dicht verschranken,illegalisieren,
strafen,sogar die Fahrräder  – ach die gemeinde bozen 🙁
Die ganzen ausländer und kriminellen,bei denen es nichts zu holen gibt,aber genießen große freiheiten

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
26 Tage 15 h

Die vielen Verbote wurden nicht einfach so erlassen, die sind die Folge davon dass viele das tun was sie gerade wollen.
Aber es sind nicht nur die Downhillfahrer, man braucht nur in der Stadt zu schauen für wie viele Radfahrer die Verkehrsregeln scheinbar nicht gelten. Und dann kommen die Autofahrer die die Finger nicht vom Smartphone lassen können…

Und was die Narrenfreiheit der neuen Mitbürger betrifft stimmt das schon!

nightrider
nightrider
Tratscher
26 Tage 2 h

@6079_Smith_W
Wenn es nach gewissen Leuten geht dann darf man sowieso nirgends runterfahren. Und da mans niemanden recht machen kann ist es wurscht wo man runter brettert.

braver bui
braver bui
Neuling
26 Tage 8 h

wenn kohlern und ritten es verstanden hätten, donn hätten sie long schun a downhillpiste gemocht. do war holt no eps vordiant obr in seniorenparadies südtirol hot sowos net plotz…fir junge leit wert nix getun.

Andreas
Andreas
Superredner
26 Tage 6 h

in vinschgau werd olm wieder eppes gmocht, die sem verstians holt….

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
26 Tage 15 h

Hat es dort je einen wirklichen Unfall zwischen Wanderern und Radlern gegeben?
Wie ich den Bericht deute nur Beinaheunfälle und etwas brenzlige Situationen. Aber beim Biker ist was zu holen, da kommt als erstes ein Verbo und eine saftige Strafe!!!
Was gedenken die Herren und Herrinnen in Bozen Stadt zu tun? Hier gibt es ständig mehr als brenzlige Situationen: Raub, Diebstahl, Drogenhandel, Körperverletzungen und und? Wird hier auch ein Verbot für den Aufenthalt gewisser Personengruppen kommen (kleiner Tip: es sind immer die gleichen die Probleme machen)?

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
26 Tage 2 h

Am meisten zu holen gibts beim Verantwortlichen des Gebietes (Bauer oder Gemeinde) wenn man dann mit dem Rad hinfällt und sich weh tut.

Aber wie schon in Vergangenheit geschrieben: Kohlern wird seine Downhillstrecke bekommen. Es geht derzeit darum die rechtlichen Schritte zu klären (Wer zahlen muss wenn einer hinfällt)

Meran24
Meran24
Neuling
26 Tage 14 h

I bin friar jedes wochenende kohlern gwesn Downhill fohren. Maximal 2 mol hon i an Wanderer gsegn. Donn muas man holt stian bleiben höflich griaßn in Wanderer vorbei lossn und donn weiterfohren.

yeah
yeah
Grünschnabel
26 Tage 7 h

olles verbiaten! am besten ausgongssperre für olle ob 9e.. daidai

Downhill
Downhill
Grünschnabel
26 Tage 5 h

Des wert jo ollaweil besser irgendwenn isch olls verbot wos ondere gern tian

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
25 Tage 19 h

Cooles Bike hosch!😀

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
26 Tage 6 h

Südtirol, das gelobte Land der Verbote!

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