Kritik an Transportminister

Facchin fordert „gemeinsame Vorgehensweise“

Donnerstag, 03. Januar 2019 | 11:09 Uhr

Bozen – Ezio Facchin, der erst kürzlich als außerordentlicher Kommissar für die Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel zurückgetreten ist, interveniert noch einmal öffentlich.

Transportminister Danilo Toninelli habe „trotz seines, wie er sagt, 18-Stunden-Arbeitstages“ – nach seinem angekündigten Rücktritt nur die Zeit gefunden, ihm über die Medien alles Gute zu wünschen und ihm vorzuwerfen, Ämter anzuhäufen, kritisiert Facchin in einer Mitteilung laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa.

„Hätte er sich besser über meine Tätigkeiten informiert, hätte er sich einen weiteren Schnitzer erspart”, fährt Facchin fort.

In Zusammenhang mit dem Brennerbasistunnel betont Facchin hingegen, es sei nötig, das Projekt mit Entschlossenheit weiter zu verfolgen. Zwischen Verona und München bedürfe es einer gemeinsamen Vorgehensweise.

Ziel sei die Errichtung eines Eisenbahnnetzes, das im Territorium verwurzelt ist und den Herausforderungen des Durchzugverkehrs gerecht wird, sowie die Ausarbeitung eines Projekts zum Transport von Waren, das in der Lage ist, auf effektive Weise mit dem Lkw-Verkehr auf der Straße zu konkurrieren.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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