"Nicht mit uns"

FH erachten Dieselfahrverbot in Bozen als falsch

Donnerstag, 24. Mai 2018 | 11:46 Uhr

 

Bozen – Der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach kritisiert das geplante Dieselfahrverbot in Bozen scharf: „Bürgermeister Caramaschi nimmt damit die Interessen der Bozner Bürger nicht im mindesten wahr. Die Abgaswerte, die er als Begründung für das Dieselfahrverbot heranzieht, sollten kritisch hinterfragt werden: ist es denn nicht die Autobahn, die vor allem für die Abgaswerte verantwortlich ist? Und diese wäre von diesem Fahrverbot nicht betroffen. Zudem stellt sich die Frage, ob die Messstationen für die Abgaswerte in Bozen überhaupt den EU-Vorschriften entsprechen.Laut EU-Normen müssen die Messstationen in einem Abstand von 25 Metern zum Fahrbahnrand positioniert werden. Ist dies denn in Bozen der Fall?”, so von Ach.

“Überhaupt bestehen an der Erhebung der Abgaswerte erhebliche Zweifel, die u.a. von Prof. Matthias Klingner vom Fraunhofer-Institut fundiert vorgetragen und auch in Südtirol vom Wochenmagazin “FF” thematisiert wurden. Vor diesem Hintergrund ist Caramaschis Entscheidung nichts anderes als eine kalte Enteignung der Bürger. Dass es auch anders geht, hat unser freiheitlicher Gemeinderat Clemens Bodner in Pfalzen bewiesen: sein Antrag, Dieselfahrverbote in Pfalzen nicht zuzulassen, wurde mehrheitlich angenommen. Mit uns Freiheitlichen wird es keine Dieselfahrverbote geben!“ so von Ach abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen