Überweisungsgebühren belasten Unternehmen und Arbeitnehmer

FH: „Steuerhoheit für Südtirol führt zur Steuerentlastung“

Freitag, 15. Juni 2018 | 12:48 Uhr

Sterzing – Die freiheitliche Bezirksobfrau des Wipptals, Heidi Sparber, kritisiert in einer Aussendung die hohe Steuerbelastung aufgrund ausufernder Transaktionsgebühren, welche vonseiten des Staates den Bürgern aufgezwungen werden.

„Am 1. Juli 2018 tritt ein Gesetz in Kraft, welches die Barzahlung von Löhnen und Gehältern untersagt. Dadurch fallen bei jeder Überweisung mittels Onlinebanking oder am Bankschalter, für den Arbeitgeber Überweisungsgebühren an. Die dadurch entstehen zusätzlichen Belastungen wurden vom italienischen Staat nicht berücksichtigt“, kritisiert Heidi Sparber in einer Aussendung einleitend.

„Nicht nur die Kontoauszüge der Unternehmer werden vom italienischen Finanzamt kontrolliert, sondern den Unternehmen werden auch die Zahlungsmodalitäten vorgeschrieben“, gibt die freiheitliche Bezirksobfrau des Wipptals zu bedenken.

„Die Unternehmer und die Arbeitnehmer werden künftig gezwungen, ihre Geldtransaktionen nur mehr telematisch durchzuführen“, so Sparber. „Es wird so weit kommen, dass wir unsere täglichen Frühstücksbrötchen in der Bäckerei, welche ca. 2 Euro kosten, nicht mehr bar, sondern mit Karte bezahlen müssen. Die Bankgebühr für die Transaktion würde dann zusätzlich ein Drittel der Kosten unserer Frühstücksbrötchen ausmachen. Dies führt zur kompletten Kontrolle der Bevölkerung durch den Staat, zur kompletten Abhängigkeit von den Banken und zu zusätzlichen Kosten für die Unternehmer und Arbeitnehmer“, führt Heidi Sparber aus.

„Deshalb fordern wir Freiheitliche die Steuerhoheit für Südtirol, damit derartige staatliche Auswüchse künftig vermieden werden können“, so die freiheitliche Bezirksobfrau des Wipptals abschließend.

Von: mk

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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3 Kommentare auf "FH: „Steuerhoheit für Südtirol führt zur Steuerentlastung“"


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hoffnung
hoffnung
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Man muß hier schon sagen, daß diese Regelung vom Svp-Kollege Pd zusammen mit den angedachten irrsinnigen Steuererhöhungen beschlossen wurde. Wer glaubt, daß eine Steuerhoheit für Südtirol eine Erleichterung bringt, der träumt ganz schön. Da muß dann jeder Pfennig auf den Tisch und zahlen zahlen zahlen…..

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Ich find’s gut.Mein Gehalt hab ich in all den Jahren noch nie in Bar gekriegt und keiner meiner Arbeitgeber wäre jemals auf die Idee gekommen, das so zu machen oder mich auch nur danach zu fragen, ob ich’s in Bar will.
Gehalt in Bar ist nur eine weitere Versuchung, die Steuern zu hintergehen und letzten Endes ein Schaden für den Arbeitnehmer. Der wundert sich dann bei Pensionsantritt, dass er nur den Mindestsatz kriegt. Es wurde jahrzehntelang einfach zu wenig eingezahlt, dass sie mehr kriegen würden

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Wenn Südtirol die Steuerhoheit hat und einheimische Beamte das sagen haben wird es noch weit schlimmer. Denn die sind päpstlicher wie der Pabst

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