Von: mk
Bozen – Rund um den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Lesbo- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai sowie den Pride Month macht das Projekt „Immer hier“ queere Lebensgeschichten aus Südtirol sichtbar und hörbar. Die Initiative wurde von Martine De Biasi (Sozialgenossenschaft Eklektika) ins Leben gerufen und wird von der Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention unterstützt und begleitet.
Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Projekt im Rahmen der Veranstaltung „Queere Provinz? Realitäten und Perspektiven queeren Lebens im ländlichen Raum“ an der Eurac. Im Anschluss fand in der gut besuchten Congress Hall ein Publikumsgespräch mit Protagonistinnen und Protagonisten des Projekts statt. Dabei berichteten die Beteiligten persönlich und berührend vom Aufwachsen als queere Person in Südtirol – zwischen Diskriminierung, Mobbing, traumatischen Lebenserfahrungen sowie positiven Lebensperspektiven und Bewältigungsstrategien.
Das Projekt „Immer hier“ macht LSBTQIA+-Lebensgeschichten aus ganz Südtirol hörbar und sichtbar.
Dafür werden in einer ersten Phase Audio-Interviews mit LSBTQIA+-Menschen aus allen Teilen Südtirols geführt – mit besonderem Fokus auf Menschen aus den Tälern.
In einer zweiten Phase ist geplant die Interviews in Form von Schautafeln mit QR-Codes, die den Zugriff auf die Audioinhalte ermöglichen, in Bibliotheken und anderen öffentlichen Räumen verschiedener Südtiroler Gemeinden zugänglich zu machen. Diese Phase, die im Herbst 2026 stattfindet, wird von der Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention begleitet.
Für die Umsetzung der Präsentationen ist eine Zusammenarbeit mit lokalen Bildungsausschüssen, Bezirksgemeinschaften sowie weiteren Vereinen und Institutionen vor Ort geplant. Begleitet werden die Aktionen von Veranstaltungen, Publikumsgesprächen mit Beteiligten sowie Presse- und Social-Media-Arbeit.




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