Anstehendes Verfahren am Rechnungshof

Fraktionsgelder: 47.000 Euro von Leitner gefordert

Mittwoch, 03. April 2019 | 09:44 Uhr

Bozen – Am Rechnungshof befasst man sich weiterhin mit der Verwendung von Fraktionsgeldern.

Im anstehenden Verfahren vor dem Rechnungshof am 18. April fordert die Staatsanwaltschaft von Pius Leitner 47.256,84 Euro zurück. Die Vorhaltung: Einige Ausgaben hätten nichts mit der Arbeit der Landtagsfraktion der Freiheitlichen zu tun gehabt, andere Ausgaben seien nicht entsprechend belegt bzw. die Belege nicht alle aufgehoben worden.

In diesem Zusammenhang wird Leitner grobe Fahrlässigkeit vorgehalten – was sein Rechtsanwalt Marco Mayr zurückweist.

Die Freiheitlichen hätten die Belege für die Ausgaben aufgehoben, auch seien die Spesen entsprechend der damaligen Gesetzeslage belegt worden. Pius Leitner habe in seiner Eigenschaft als Fraktionssprecher nicht persönlich die Kontrolle jeder einzelnen Ausgabe bzw. jedes einzelnen Belegs über gehabt, dafür sei eine Mitarbeiterin zuständig gewesen.

Die Vorhaltungen an Leitner betreffen den Zeitraum vom 18. November 2008 bis 23. November 2013.

Mehr zu dem Thema erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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10 Kommentare auf "Fraktionsgelder: 47.000 Euro von Leitner gefordert"


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fritzol
fritzol
Superredner
19 Tage 20 h

gel pius macht braucht kontrolle lei beim eigenen verein nicht. haha

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
19 Tage 18 h

Wer andere kontrolliert, sollte bei sich zuerst anfangen, mit den Steuergeldern bewusster und korrekter umzugehen.

Calimero
Calimero
Superredner
19 Tage 17 h

Macht braucht Kontrolle.

Calimero
Calimero
Superredner
19 Tage 16 h

Heiliger Pius bitt für uns.

00
00
Tratscher
19 Tage 18 h

Ja der Pius und Geldabrechnungen waren schon immer problematisch: 80.000.000 Lit. Immobilienflop, Laurinstiftung, Rechnungshof, FH  interne Abrechnungen verbunden mit Fragen des ex Tinkhauser usw. usw. usw. 

karl1978
karl1978
Neuling
19 Tage 13 h

Das Böse ist immer und überall.Ob Blau Grün Schwarz oder Rot.Für mich ist nur mehr Köllensberger noch zurzeit am glaubwürdigsten.Die FH sind für mich schon immer unglaubwürdig siehe Rentenskandal und deswegen auch unwählbar gewesen.Das blaue Wunder haben sie bei den Landtagswahlen erlebt und das zurecht.

Staenkerer
19 Tage 10 h

wenn es um den rentenskandal gongen war, hat de erfinderpartei der vorausrente, de SVP sich koane stimme mehr verdient!
wos sell unbelong hot man a den bite der schlechten nochricht vom pferd gstoßn und nit in verfosser!
ob, jo, außern kölle hobn se olle dreck am steckn … der meiste werd eh nie aufkemmen!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
18 Tage 23 h

Zum GLÜCK wurde das Team Köllensberger mit Paul Köllensberger ZWEITSTÄRKSTE Bewegung in Südtirol. SVP guckt durch die Röhre,freue mich auf die Gemeinderatswahlen,denn die neuen SVP Skandale 2019 gehen schon wieder weiter am laufenden Band!

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

Ist man nicht imstande klare Gesetze zu schaffen ? Oder ist die Taktik mit unklaren Gesetzen Unklarheit zu schaffen um dann oft exorbitante Strafen auszustellen ?

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
18 Tage 15 h

Das interessante daran ist dass immer vor Wahlen etwas über die Opposition ausgegraben wird, ob wahr oder nicht ist egal, nach den Wahlen kann man ja notfalls widerrufen

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