Reges Interesse zum Projekt

Freiheitliche: „Transparenz und Mitbestimmung in Ulten“

Mittwoch, 10. Januar 2024 | 16:13 Uhr

Ulten – Der freiheitliche Landesparteiobmann Roland Stauder fordert hinsichtlich des geplanten Pumpspeicherkraftwerkes Transparenz und Mitbestimmung seitens der Bürger in Ulten. Bereits im vergangenen Oktober haben sich die Freiheitlichen selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht und haben Klarheit zum Großprojekt gefordert.

„Die Bevölkerung in Ulten hat große Bedenken hinsichtlich des geplanten Pumpspeicherkraftwerkes, das nicht nur einen Eingriff in die Natur bedeutet, sondern auch mit der Frage der Zweckmäßigkeit verbunden ist“, hält der freiheitliche Landesparteiobmann Roland Stauder fest. „Deshalb ist es unumgänglich, dass die Projektträger auf transparente Art und Weise alle Details für das geplante Großprojekt auf den Tisch legen und der Bevölkerung Rede und Antwort stehen“, unterstreicht Stauder.

„Die Bevölkerung in Ulten muss in die Entscheidungsfindung miteingebunden werden und deshalb ist es richtig, eine Volksabstimmung anzusetzen, deren Ergebnis zu respektieren ist“, hält der freiheitliche Obmann fest.

„Bei diesen Kraftwerken, die als Speicher von elektrischer Energie genutzt werden, handelt es sich um Großprojekte, die zur Erreichung der Klimaziele in Betracht gezogen werden. Bereits um das Jahr 2010 war in Südtirol das „Pumpspeicherkraftwerk Ritten“ ein breit diskutiertes Thema. Das Projekt wurde schließlich auch wegen des damaligen Widerstandes innerhalb der Bevölkerung nie umgesetzt“, so Roland Stauder abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

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3 Kommentare auf "Freiheitliche: „Transparenz und Mitbestimmung in Ulten“"


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Oracle
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Kinig
1 Monat 23 Tage

Wenn ich mir einige Argumente von Gegnern anhöre, haben diese kaum einen Sinn. Wie sollte ein Pumpspeicherwerk, deren Rohre unterirdisch verlaufen (man sieht nachher nicht mehr, als jetzt), bei bestehenden Staubecken, langfristig negativ sein für Wirtschaft, Bevölkerung und Tourismus? Das sind dann die besonders “nachhaltigen” Ultner, die das behaupten. Man stelle sich vor, man würde bei jedem Bauvorhaben eine Volksabstimmung durchführen wollen, würde im Lande nichts mehr weitergehen. Man würde keine MeBo mehr bauen, keine BezirksDeponie oder andere “belastende” Infrastruktur. Ist das wirklich sinnvoll, gegen etwas zu sein, dass man nach dem Bau gar nicht mehr sieht?

Oracle
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Kinig
1 Monat 23 Tage

Das Nein ist eine typische Nimby-Syndrom-Reaktion, gekoppelt mit grosser Unwissenheit, daher auch grosse Angst vor dem, was man nicht kennt. Sonst dürfte man kaum dagegen sein, wenn wir etwas gegen den Klimawandel machen wollen. Es nützt wenig, ständig Massmahmen gegen den Klimawandel zu fordern, aber nur bei den anderen. Klar wird es beim Bau Unannehmlichkeiten geben, aber das beschränkt sich auf einen relativ geringen Zeitraum. Danach wird man von dem gar nichts mehr mitbekommen! Es gibt bereits Pumpspeicherwerke!

maxi
maxi
Tratscher
1 Monat 21 Tage

Ist schon gewaltig, wenn Oppositionsparteien, Alpenverein unf Naturschützer für Klimaschutz auftreten und dann gegen ein Pumpspeicherwerk protestieren! Weis einer von denen wie viele Gasturbinen in Meran den Spitzenstrom abdecken??? In Zukunft käme dieser vom Pumpspeicherwerk! Das sind alles nur Ausreden, die Ultner sollen Klartext reden und verlangen, dass die Ortsansässigen den Strom einige Cent billiger bekommen. Das würde ihnen auch zustehen.

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