Von: mk
Bruneck – Die Grüne Ratsfraktion im Gemeinderat von Bruneck setzt sich für eine Ausweitung des Nightliner-Angebots auf die Nacht von Freitag auf Samstag ein. Ein entsprechender Beschlussantrag wurde kürzlich eingebracht mit dem Ziel, eine bestehende Lücke im öffentlichen Nahverkehr zu schließen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
„Der Nightliner in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist im Pustertal bereits ein bewährtes Angebot und wird stark genutzt. Besonders gefragt sind die Linien ins Ahrntal, Richtung Brixen sowie ins Gadertal. Auch die steigenden Fahrgastzahlen – ein Plus von rund 40 Prozent zwischen 2022 und 2024 – unterstreichen die Bedeutung dieses Angebots“, erklären die Grünen.
Anders sehe es jedoch in der Nacht von Freitag auf Samstag aus: Hier fehlt bislang ein vergleichbares Angebot. „Gerade für viele junge Menschen, Lehrlinge und Berufstätige ist der Freitagabend jedoch ein zentraler Zeitpunkt für Freizeitaktivitäten. Die Folge: Oft wird auf das Auto ausgewichen – nicht selten mit erhöhtem Risiko“, so die Grünen.
„Es ist nicht nachvollziehbar, warum gerade am Freitag, einem der wichtigsten Ausgehabende der Woche, kein sicheres öffentliches Angebot besteht“, betont die Gemeinderätin der Grünen, Lisa Wierer. „Mit der Ausweitung des Nightliners schaffen wir eine echte Alternative zum Individualverkehr – und leisten einen konkreten Beitrag zur Unfallprävention und zur Sicherheit unserer Jugendlichen und auch allen anderen Verkehrsteilnehmern.“
Der Antrag sieht vor, dass sich die Stadtgemeinde gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Pustertal beim Land Südtirol aktiv für die Einführung des Nightliners am Freitag einsetzt. Zusätzlich soll geprüft werden, wie die notwendigen Shuttle-Dienste – insbesondere in die Fraktionen – finanziell abgesichert werden können.
Für die Grüne Fraktion ist klar: Eine moderne Mobilitätspolitik müsse sich an den realen Bedürfnissen der Menschen orientieren. „Nachhaltige Mobilität endet nicht um Mitternacht. Wer es ernst meint mit Klimaschutz, Lebensqualität und Sicherheit, muss auch in den Nachtstunden verlässliche Angebote schaffen“, so Wierer abschließend.




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