Von: luk
Bozen – Landesrätin Rosmarie Pamer sieht sich derzeit massiven Anfeindungen in den sozialen Medien ausgesetzt. Auslöser ist die geplante Verteilung von Flüchtlingsfamilien auf alle Gemeinden Südtirols. In den Kommentarspalten schlagen ihr dabei nicht nur scharfe Kritik, sondern auch Hassbotschaften, sexistische Beleidigungen und sogar Morddrohungen entgegen.
Die Landesrätin reagiert nun öffentlich auf die Angriffe: In einem auf Facebook veröffentlichten Video liest sie einige der Kommentare vor und zeigt sich betroffen. Solche Aussagen hätten mit den Werten Südtirols nichts zu tun, betont Pamer. Sie stellt die Frage, ob das noch “inser Südtirol, insere Heimat” sei.
Gleichzeitig kündigt sie Konsequenzen an: Am Montag will sie sich an die Postpolizei wenden, um mögliche strafrechtliche Schritte prüfen zu lassen. Unterstützung und Solidaritätsbekundungen habe sie bereits zahlreiche erhalten.
Pamer nutzt die Situation auch für einen Appell: Es brauche mehr respektvollen Dialog und ein konstruktives Miteinander, um das Zusammenleben im Land zu stärken.




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