STF zum "Post-Chaos"

“Italienischsprachige Briefträger sind keine Lösung”

Montag, 25. Februar 2019 | 16:23 Uhr

Bozen – “Das Chaos in der italienischen Post nimmt von Woche zu Woche zu und ist längst schon zu einer Zumutung für die Postkunden, aber auch für die Postmitarbeiter geworden. Die nun angedachte Lösung, weitere Briefträger aus Italien anzustellen, die allesamt nicht Deutsch sprechen und damit den Proporz umgehen, ist die denkbar schlechteste Lösung und wird nur zu einer weiteren Verschlechterung des Postdienstes führen”, so der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Sven Knoll.

“Das Chaos in der italienischen Post darf nicht länger auf dem Rücken der Südtiroler Briefträger ausgetragen werden, die ─ trotz aller Widrigkeiten ─ mit viel Einsatz versuchen, den Kunden einen bestmöglichen Service zu bieten. Wenn immer mehr Briefträger ihre Arbeit hinschmeißen, zeugt dies von den untragbaren Arbeitsbedingungen bei der italienischen Post. Anstatt das marode italienische Postunternehmen weiter mit Landesgeldern zu füttern, sollte das Land Südtiroler endlich einen eigenen Postdienst aufbauen. Nur durch eine eigene Südtiroler Landespost kann ein funktionierender Post- und Paketdienst in Südtirol langfristig gewährleistet werden”, so Knoll.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Italienischsprachige Briefträger sind keine Lösung”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
m69
m69
Kinig
22 Tage 5 h

deutsch sprachige Südtiroler, werden sich aber nicht melden, nebenbei bei einen Anfangsgehalt von ca. 1.350€   LOL  …… 
Da bekommt man als Abspüler sogar mehr! 
Das ist die Realität!

Meinung
Meinung
Neuling
22 Tage 3 h

Entschuldigung aber Woher nehmen Sie denn dieses enorme Anfangsgehalt ?

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
22 Tage 4 h

Das Land soll die Post übernehmen, heißt es immer wieder. Darf man daraus schlussfolgern, dass Einheimische ihnen dann die Tür einrennen für einen Posten bei der Post? Nein?

Liebe Opposition, klar ist es euer Hauptjob, zu kritisieren bis zur Pensionierung. Aber wie wär’s denn mal mit einem brauchbaren Lösungsansatz? Damit wäre uns mehr geholfen.

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