„Südtiroler Heimatbund“ kommentiert Landtagswahlen

„Keine Absage an Selbstbestimmung und Doppelstaatsbürgerschaft“

Donnerstag, 25. Oktober 2018 | 19:12 Uhr

Bozen – “Kaum waren die Landtagswahlen geschlagen, meldeten sich die üblichen Gegner jeglicher Volkstumspolitik zu Wort. Um das Ergebnis ihren politischen Absichten entsprechend verfälschend zu interpretieren, erklären sie, das Wahlergebnis sei eine Absage an das Selbstbestimmungsprogramm gewesen. Diese Interpretation ist aber blühender Unsinn”, so SHB-Obmann Roland Lang.

“Der „Südtiroler Heimatbund“ will keine Betragensnoten an einzelne politische Parteien verteilen. Es sei jedoch so viel gesagt: Die Ursachen für die hohen Wahlverluste einer deutschen Oppositionsparteien sind wohl in deren internen Verhältnissen zu suchen und nicht darauf zurückzuführen, dass sich die Wählerschaft von dem Selbstbestimmungsgedanken abwende. Auch die SVP hat nicht deshalb Stimmen verloren, weil sie so entflammt für die Selbstbestimmungsidee ist, sondern eher deshalb, weil die Volkstumspolitik trotz einer in letzter Minute gegründeten einschlägigen „Plattform“ in dieser Partei in den Hintergrund gerückt ist”, so Roland Lang weiter.

“Der Listenführer von „Team Köllensperger“ hat hingegen erfolgreich zahlreiche Stimmen deutscher und ladinischer Bürger sammeln können, die den anderen deutschen Parteien verloren gegangen sind. Köllensperger bekennt sich eindeutig zu dem Recht der Bürger auf „Selbstbestimmung in jeder Form“ bis hin zu der Frage der Staatszugehörigkeit. Er hat auch von Beginn an öffentlich erklärt, dass man jenen Südtirolern, die dies wollen, den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft ermöglichen solle”, meint Roland Lang.

“Daher kann zusammenfassend gesagt werden, dass die Wählerstromwanderung zugunsten der Mannschaft Köllenspergers keine Absage an den Selbstbestimmungsgedanken und den Wunsch vieler Südtiroler nach Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft darstellt. Der „Südtiroler Heimatbund“ tritt selbstverständlich weiterhin für seine Grundsätze und Ideale ein. Er erhofft und erwartet von dem neuen Mitspieler auf dem politischen Spielfeld, dass auch dieser seinen öffentlich geäußerten Überzeugungen treu bleibt”, abschließend SHB-Obmann Roland Lang.

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "„Keine Absage an Selbstbestimmung und Doppelstaatsbürgerschaft“"


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Marco schwarz
Marco schwarz
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Schmutziger gehts nimmer, Herr Lang… Findet gute Worte für denjenigen, der durch seinen italienischen Politsessel in die aktuelle Position gekommen ist, und no nie was für Südtirol getan hat? Jetzt kommt das wahre Gesicht des Herrn Lang zum Vorschein, der einen Dolch in die Rücken der Südtiroler Parteien STF, FH znd auch SVP stösst

maxi
maxi
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Herr Lang scheint auf einem Auge blind zu sein, war es nicht die STF mit Herrn Kollmann die laufend als wir Südtiroler den Doppelpass und Abtrennung von Italien forderten und laufend das Beispiel Katalonien brachten. Wieviel Stimmen hat der Kandidat Kollmann bekommen???

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 13 Tage

maxi u.schwarz.Erbärmlicher geht nicht mehr.

nuisnix
nuisnix
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Wen vertritt der “Südtiroler Heimatbund”?

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