LH Kompatscher zum Verkehrsgipfel

“Konsens in Grundsatzfragen”

Dienstag, 06. Februar 2018 | 16:00 Uhr

Brenner – Den Fortschritt, den das gestrige Brenner Meeting in München gebracht habe, hat LH Kompatscher bei der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung unterstrichen

“Die drei Staaten, Deutschland, Österreich und Italien haben sich gestern in München darauf verständigt, dass dringende Maßnahmen zur Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene notwendig sind”, kam Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der heutigen Pressekonferenz im Anschluss an die Regierungssitzung auf die Ergebnisse des gestrigen (5. Jänner) Brenner-Verkehrsgipfels zu sprechen. Zudem solle der Umwegtransit durch ordnungspolitische Maßnahmen unterbunden werden.

Niemand wolle die kilometerlangen Staus auf der Brennerachse. Daher sei man übereingekommen, das ungenutzte Potential auf der Schiene best- und schnellstmöglich auszuschöpfen. Während Österreich und Italien solche Verlagerungsmaßnahmen bereits finanziell unterstützen, habe sich Deutschland bereit erklärt, in die Verlagerung zu investieren, sowohl in die Infrastruktur als auch in entsprechende Fördermaßnahmen. So könnten bereits im laufenden Jahr 100 Güterzüge mehr die Schiene nutzen, berichtete der Landeshauptmann. Potenziert werden solle sowohl die Rollende Landstraße RoLa, als auch der unbegleitete Güterbahnverkehr mit Containern. Rechtliche, technische, infrastrukturelle und wirtschaftliche Aspekte der Verlagerung sollen nun im Detail unter die Lupe genommen werden, um beim nächsten Brenner Meeting im Mai in Innsbruck Maßnahmen zu beschließen.

“Längerfristig soll der BBT Entlastung und Verlagerung auf die Schiene bringen. Deutschland hat gestern zugesagt, die Arbeiten für den Nordzulauf zu forcieren. Zusätzlich sind Maßnahme nötig, um das Verkehrsaufkommen zu verringern, den Transit-Umwegverkehr zu vermeiden und den Güterverkehr so weit als möglich auf die Schiene zu verlagern”, sagte Landeshauptmann Kompatscher, der auf die Bereitschaft des italienischen Verkehrsministeriums hinwies, im Rahmen des Züricher Prozesses, an dem die Verkehrsminister der Alpenländer arbeiten, und der Wegerichtlinie die Maut für den Schwerverkehr und besonders den umweltbelastenden Schwerverkehr entsprechend zu gestalten.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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12 Kommentare auf "“Konsens in Grundsatzfragen”"


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ando
ando
Superredner
16 Tage 20 h

…die deutschen und die ösis haben alles bestens im griff!! komisch nur wir nicht!? warum den wohl?????

Tabernakel
16 Tage 18 h

Wegen der ewigen Nörgler.

ando
ando
Superredner
16 Tage 17 h

@Tabernakel

heute wohl auf mich abgesehen 🙂

fritzol
fritzol
Tratscher
16 Tage 17 h

@Tabernakel
ja genau wrgen sol he nörgler wie du taber überall deinen senf dazu geben und lästern

bon jour
bon jour
Superredner
16 Tage 5 h

nein, die deutschen und ösis haben nicht alles bestens im griff.

raunzer
raunzer
Tratscher
16 Tage 20 h

Und wenn schon, ein Ausflug war es allemal.

Tabernakel
16 Tage 18 h

Neid ist etwas furchtbares.

Guri
Guri
Grünschnabel
16 Tage 17 h

ich als Bewohner des Eisacktal fühle mich an den Wochenenden an den typischen Stau Tagen , in meiner Freiheit eingeschränkt !.unternehmt Mal was Politik , nicht nur Millionen an Maut einstecken und dafür miese WC Anlagen bieten und Raststätte zum davon laufen , auf der A22 !.

lupo990
lupo990
Superredner
16 Tage 17 h

Herr Kompatscher,,,,wäre viel besser sich um einen Sicherheitsgipfel zu kümmern…😡😡😡

amme
amme
Tratscher
16 Tage 6 h

de autobohn benutz i schun long nimma

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
16 Tage 3 h

er hat die geniale Eigenschaft – nichts erreichts echt gut zu erklären – –

Luisl89
Luisl89
Grünschnabel
16 Tage 5 h

und wo sell man do bei ins di lkw af schienen verloden?
di negste verlodestation isch verona; und hem fohrt a Lkw af dor A22 und Verona untn muasr nor mit di sochn 6 stunden wortn hel konnts a nit sein

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