Von: mk
Bozen – Die Junge Generation in der SVP zeigen sich schockiert über Aussagen von Jürgen Wirth Anderlan und Sven Knoll im Zuge des Einsturzes des Gerichtsgebäudes in Bozen. Für Künig und Pichler steht fest: „Wer Tragödien vorschnell für politische Auseinandersetzungen nutzt, wird der Verantwortung gegenüber den Menschen in unserem Land nicht gerecht.“
Der Einsturz des Gerichtsgebäudes in Bozen hat viele Menschen erschüttert. Während Einsatzkräfte und Fachleute daran arbeiten, die Ursachen des Vorfalls aufzuklären, wurde das Ereignis von Teilen der politischen Landschaft bereits zum Anlass genommen, Schuldzuweisungen zu erheben und parteipolitische Debatten zu führen.
Für die Junge Generation ist ein solcher Umgang nicht nachvollziehbar. Gerade in Momenten, in denen Betroffenheit und Aufklärung im Vordergrund stehen sollten, braucht es Verantwortung, Respekt und Besonnenheit.
„Gerade in Ausnahmesituationen zeigt sich politische Verantwortung. Wer Tragödien unmittelbar parteipolitisch ausschlachten will, handelt nicht im Interesse der Menschen, sondern im eigenen Interesse”, erklärt Anna Künig, Vorsitzende der Jungen Generation.
Politik lebe von unterschiedlichen Meinungen. Doch zwischen berechtigter Kritik und der unmittelbaren Instrumentalisierung eines tragischen Ereignisses bestehe ein wesentlicher Unterschied. Noch bevor die Ursachen feststehen, öffentliche Schuldzuweisungen zu formulieren, trage weder zur Aufklärung noch zu einem verantwortungsvollen politischen Diskurs bei.
„Die Menschen erwarten sich jetzt Aufklärung, Verantwortung und Lösungen – keine vorschnellen politischen Auseinandersetzungen. Wer jede Krise sofort zum Anlass nimmt, politische Fronten aufzubauen, verliert aus dem Blick, worum es in solchen Momenten wirklich geht“, betont Kevin Pichler, Präsidiumsmitglied der JG.
Für die Junge Generation ist klar: Südtirol brauche in schwierigen Momenten eine Politik, die Verantwortung übernimmt und mit Respekt handelt. Tragödien dürften nicht zum politischen Machtspiel werden. Sie verdienten einen würdigen Umgang, eine sachliche Aufarbeitung und den Respekt gegenüber allen Betroffenen. „Wer unser Land nach außen vertritt, sollte gerade in solchen Situationen zeigen, dass Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein wichtiger sind als der schnelle politische Schlagabtausch. Leider beweisen Jürgen Wirth Anderland, Sven Knoll und Co ständig das Gegenteil“, so die JG.




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