Von: luk
Bozen – Die Nachfrage nach Förderungen für Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Speicherbatterien in Südtirol steigt deutlich an. Das ging am Dienstag aus der Aktuellen Fragestunde im Landtag hervor.
Der Grünen-Abgeordnete Zeno Oberkofler wollte von der Landesregierung wissen, wie viele Projekte in den vergangenen Jahren gefördert wurden und wie hoch die dafür bereitgestellten Mittel sind.
Landesrat Peter Brunner erklärte, dass im Jahr 2024 insgesamt 142 Förderanträge für Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Speicherbatterien bewilligt wurden. Im Jahr 2025 stieg diese Zahl auf 529. Für 2026 seien bereits 659 Anträge eingegangen, über deren Förderung aber noch nicht endgültig entschieden worden sei.
Für die Fördermaßnahmen wurden laut Brunner im Jahr 2025 rund 32 Millionen Euro ausgezahlt. Derselbe Betrag sei auch im Nachtragshaushalt 2026 vorgesehen, zusätzlich zu den bereits im ursprünglichen Landeshaushalt eingeplanten Mitteln.
Kritisch äußerte sich Oberkofler zur geringen Beteiligung von Mehrfamilienhäusern. Lediglich rund drei Prozent der Kondominien hätten bisher um die entsprechenden Förderungen angesucht. Künftig müsse deshalb verstärkt darauf geachtet werden, die Förderprogramme auf diese Zielgruppe auszurichten. Insgesamt zeige sich jedoch, dass die Förderangebote von der Bevölkerung gut angenommen würden.




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