Landesregierung heißt einige Änderungen gut

Land unterstützt bei Naturkatastrophen

Montag, 01. Juli 2024 | 11:29 Uhr

Von: mk

Bozen – Auf Antrag von Landesrätin Ulli Mair hatte sich die Landesregierung in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Thema der Notstandshilfen im Falle von Naturkatastrophen befasst.

Konkret ging es darum, die Anpassung der bestehenden Bestimmungen zu präzisieren. So wurde unter anderem festgelegt, dass der Fonds für Notstandshilfen auch für Beiträge zum Abbruch und für die Entsorgung von zerstörten Gebäuden verwendet werden kann, davon profitieren Gemeinden ebenso wie Privatpersonen.

Diese Beiträge können im Ausmaß von bis zu 70 Prozent der anerkannten Kosten gewährt werden. Zudem können die Beiträge für den Kauf oder Bau einer neuen Wohnung von 10 auf 20 Prozent erhöht werden, um die zusätzlichen Kosten für Grundstück und Erschließung abzudecken.

Gemeinden können künftig auch bereits ausgewiesene geförderte Baugründe von Naturkatastrophen betroffenen Bauwerbern zur Verfügung stellen; bisher musste ein neuer Baugrund auf landwirtschaftlichem Grün zugewiesen werden. Die Änderungen werden über das Sammelgesetz eingereicht, das Anfang Juli im Landtag behandelt werden soll, und sie sollen nach der Verabschiedung des Gesetzes auch auf bereits eingereichte Gesuche Anwendung finden.

“Wir gewährleisten mit den Änderungen, dass die betroffenen Familien umfassender vom Land unterstützt werden können. Denn dass Naturkatastrophen Wohngebäude beschädigen oder unbewohnbar machen, gab es in den vergangenen Jahren immer öfter – und dieses Phänomen wird uns leider auch künftig begegnen”, gibt Landesrätin Mair zu bedenken.

Das Land Südtirol sieht Unterstützungsleistungen vor, wenn Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche, Wolkenbrüche, Lawinen oder andere Naturereignisse das Wohngebäude beschädigt haben. Beitragsberechtigt sind sowohl Eigentümer als auch Mieterinnen und Mieter von beschädigten Wohnungen. Informationen dazu gibt es im Amt für Wohnbauförderung.

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Land unterstützt bei Naturkatastrophen"


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krokodilstraene
24 Tage 9 h

“Informationen dazu gibt es im Amt für Wohnbauförderung.”

Sie haben vergessen dazuzuschreiben “…das Gesuch wird wahrscheinlich im Jahr 2037 bearbeitet werden…”

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 5 h

Da bekommst du dann nichts mehr weils zu viele Schäden gab und die Maßnahme zu teuer ist.

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 5 h

Ulli Mair:” Dieses Problem werden wir in Zukunft leidet öfters erleben”. Auch im Artikel, es nahm die letzen Jahre zu…
Nehmt das Wort doch in den Mund: KLIMAWANDEL!
Die Schäden werden größer und häufiger, das ist Fakt und wir bezahlen es durch unsere Steuern. Vorher was zu tun wäre günstiger aber leider findet es die Politik noch biller nur über Maßnahmen zu reden. Mit gutem Grund, es bezahlen letztlich nicht sie sondern der Bürger.

RealistischerIdealist
24 Tage 5 h

Habe zum glück nie hilfe gebraucht, aber deckt dabei nicht die versicherung den entstandenen schaden? Vielleicht kann mir das einer sagen?

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 3 h

Wie in Deutschland schon in vielen Gegenden üblich, Versicherungen sind in gefährdeten Gegenden entweder unbezahlbar oder man bekommt gar keine mehr. Das wird die Zukunft sein!

krokodilstraene
24 Tage 3 h

wenn du nachträglich als Gefahrenzone klassifiziert wirst, wird kaum eine Versicherung zahlen…

NOBBS
NOBBS
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Hoffentlich wird hier peinlichst hart geprüft wohin die Gelder laufen und nicht im Sande vergeben werden.

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