Pius Leitner denkt über innere Befindlichkeit des Kontinents nach

Leitner: “Wo bleibt die “Willkommenskultur” für ungeborene Kinder?”

Sonntag, 18. September 2016 | 21:46 Uhr

Bozen – “Die Befindlichkeit Europas muss vor allem daran gemessen werden, wie es um das Wohl der eigenen Menschen bestellt ist. Die von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verfügte und von anderen Regierungen nachgebetete Willkommenskultur hat dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen von dieser Politik abwenden. Viele sind nicht länger bereit, auf ihre Gewohnheiten zu verzichten und einer ‘Bereicherung’ Platz zu machen, die Unheil erahnen lässt und bereits spürbar macht. Die kulturelle Umpflügung untergräbt gewachsene Strukturen, nimmt den Menschen das Heimatgefühl und gefährdet den Frieden. Es gibt ein Recht auf Heimat, aber kein Recht auf Zuwanderung und Asyl bedeutet Schutz auf Zeit. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingspolitik wird in Europa gerade der Boden für künftige Kulturkämpfe bereitet; dabei geht die größte Gefahr von einer immer aggressiver werdenden Islamisierung aus”, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung.

Leitner nimmt den heute in Berlin vom Bundesverband Lebensrechte organisierten “Marsch für das Leben” zum Anlass, um über die innere Befindlichkeit des Kontinents nachzudenken. Wer die “ Berliner Erklärung zum Schutz des menschlichen Lebens” lese, dessen Gefühle könnten nicht unberührt bleiben. Ihm gehe es dabei nicht um moralische Fingerzeige, sondern um die Notwendigkeit, die Entwicklung grundsätzlich zu hinterfragen.

“Wo war in den letzten Jahren die Willkommenskultur für die vielen ungeborenen Kinder? Es gab sie ganz einfach nicht; man betrachtete Abtreibungen, noch dazu auf Kosten der Steuerzahler, als selbstverständlich und rief stattdessen nach (billigen) Arbeitskräften aus anderen Ländern. Ich habe manchmal den Eindruck, dass inzwischen auch in Südtirol der (wichtige) Tierschutz mehr Aufmerksamkeit erziele als der Einsatz für Kinder. Würde man die Anzahl der abgetriebenen Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa mit den Kriegstoten vergleichen, man würde staunen. Der heutige Marsch für das Leben droht im medialen Blitzgewitter leider unterzugehen, wären da nicht die üblichen linken Gegendemonstranten, welche für etwas Aufmerksamkeit sorgen”, so Leitner.

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Leitner: “Wo bleibt die “Willkommenskultur” für ungeborene Kinder?”"


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iuhui
Grünschnabel
6 Tage 21 h

Kann den Pius (aus Arbeitserfahrung) nur Recht geben: Sex und Abtreibung sind so wie “ein mal Pommes bitte” geworden: selbstverständlich, und selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler (so wie leider sehr vieles im Gesundheitssystem).
Und ja, die Tiere, hauptsächlich die Hunde, haben in unserer Gesellschaft mittlerweile mehr Rechte (Wichtigkeit und Zuneigung) als die Menschen. 

bon jour
Grünschnabel
6 Tage 10 h

Asyl bedeutet Schutz auf
Zeit?

Nein, da ist Leitner im Unrecht.

knedlfanni
Grünschnabel
6 Tage 9 h
bitte ihr moralapostel, zeigt mir wo der Tierschutz mehr Aufmerksamkeit erzielt??!! hier bei uns, wo immer noch Tiere gehalten werden wie im Mittelalter? Wo Schafe im Stall verhungern müssen? Wo katzen sich vermehren, wie die Kaninchen, und keiner etwas tut? Wo Bauern die kleinen Katzen umbringen, anstatt di Große zu sterilisieren? Wo nicht mal das Veterinäramt hilft, wenn man ein verwahrlostes Tier meldet? ah ja genau, da geht’s uns gut, gell und wir schimpfen darüber, dass Hunde besser gehalten werden als Menschen!! Soviel zum Thema Tierschutz, das mit den Kindern/Abtreibungen ist ein anderes Problem, sollte von mir aus gar nicht… Weiterlesen »
herbstscheich
Grünschnabel
6 Tage 11 h

das ist seit 30 Jahren so.. aber vieleicht rafft sich Leitner auf bei diesem Thema im Lande zu bleiben – da gibt es genug zu er-ar-beiten

bergeistod
Grünschnabel
6 Tage 8 h

Diesmal hat Leitner mal Recht. Unsere heutige Zeit ist das dunkelste Kapitel Europas. Solche Barbaren waren wir noch nie. 

Staatsfeind
Neuling
6 Tage 10 h

Vegetarier aufgepasst!

helene
Grünschnabel
6 Tage 6 h

Danke Herr Leitner Sie sprechen mir aus der Seele!

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