Kritik an Aussage von Landeshauptmann Kompatscher

Mair: „Südtirol ist nicht relativ sicher“

Dienstag, 17. Dezember 2019 | 12:50 Uhr

Bozen – Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair kritisiert die Aussage des Landeshauptmannes, wonach Südtirol „relativ sicher“ sei. Die Sicherheit im Land könne nur durch eine konsequente Politik des Ausweisens und Abschiebens durchgesetzt werden.

„Ein Land ist sicher oder eben nicht“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest. Ein „Blick auf die Straßen der Städte“ genüge, um festzustellen, „dass die gescheiterte Integration von Immigranten und Asylwerbern zu einem Sicherheitsproblem geführt hat“. Hinzu kämen die Illegalen, „von denen kaum Informationen vorliegen, womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten“, hält Ulli Mair fest.

„Besonders Frauen und Mädchen meiden gewisse Straßenzüge und Zonen, da sie sich nicht mehr sicher fühlen. Frauen, die zur Arbeit fahren, ihr Auto in der Tiefgarage abstellen, treffen auf zwielichtige Personen, die mit Drogen handeln, aufdringlich werden und öffentlich ihre Notdurft verrichten. Derartige Zustände zeugen nicht von Sicherheit“, betont Ulli Mair.

Die dramatische Zunahme an minderjährigen Drogenkonsumenten sei auch der Tatsache geschuldet, dass sich durch die „Massenmigration“ aus Afrika ein entsprechend großer Markt herausbilden konnte, fährt Mair fort. „Der Bahnhofspark von Bozen ist das bekannteste Beispiel einer gescheiterten Politik der falschen Toleranz. Der offene Drogenverkauf gehört genauso zum Alltag wie Schlägereien, Gewalt und Pöbeleien“, kritisiert Mair.

Solange diese Situation weiterhin geduldet wird, würden auch die vielen Polizeieinsätze und die Militärpatrouillen nichts ändern“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Nur durch das konsequente Ausweisen und Abschieben von Personen aus Drittstatten kann Südtirol wieder zu einem sicheren Land werden“, hält Ulli Mair abschließend fest.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

Da hat die Ulli vollkommen Recht, solange die Übeltäter nur mit einer Anzeige oder mit ein paar Tagen Knast oder einem guten Rat davonkommen, wird sich nichts ändern!

Rechner
Rechner
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

@Dagobert und wie genau sollte die Südtiroler Landesregierung Straftäter ausweisen. Wie sollten die Abläufe sein?
Nur mal aus Interesse wie sich das manch einer so vorstellt?

00
00
Tratscher
2 Monate 3 Tage

Eines ist sicher… die Rente Frau Mair! 🙂

Sun
Sun
Superredner
2 Monate 3 Tage

Drogenprobleme gab es bereits in den 90er Jahren auch ohne Migranten. So langsam wird es peinlich Frau Mair. Ich bin auch für rigorose Strafen für Straftäter, aber dafür ist Rom zuständig.

denkbar
denkbar
Kinig
2 Monate 3 Tage

Bei Angststörungen kann man einiges tun sie loszuwerden. Nur wollen muss man.

thomas
thomas
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

Südtirol ist recht sicher!

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