Bedarf an Hausärzten ist groß

Mehr Ausbildungsplätze für künftige Hausärzte

Dienstag, 17. Juli 2018 | 17:22 Uhr

Bozen – Nicht 25 sondern 33 Ärztinnen und Ärzte können im Zeitraum 2018 bis 2021 die dreijährige Sonderausbildung  für Allgemeinmediziner in Südtirol durchlaufen. Die Landesregierung hat heute beschlossen, die Anzahl der Ausbildungsplätze um fast ein Drittel anzuheben.

„Der Bedarf an Hausärzten ist groß, die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ebenfalls. Daher haben wir beschlossen, das Ausbildungsangebot auszuweiten und haben dafür die notwendigen Mittel bereitgestellt”, betonte nach der Sitzung der Landesregierung Gesundheitslandesrätin Martha Stocker. Die Landesrätin erinnerte auch an die zentrale Rolle der Hausärzte und Hausärztinnen beim Ausbau der wohnortnahen Versorgung.

Der Wettbewerb für die Zulassung zur Sonderausbildung war von der Landesregierung im Februar ausgeschrieben worden. Um Teilnahme konnten sich demnach Mediziner und Medizinerinnen bewerben, die zur Ausübung des Arztberufes befähigt sind, das heißt, die entsprechende Staatsprüfung bestanden haben, über den Zweisprachigkeitsnachweis  verfügen und ins Berufsverzeichnis der Ärzte- und Zahnärztekammer eingetragen sind.

Da bei der Aufnahmeprüfung mehr Kandidaten als geeignet erklärt wurden, als Ausbildungsplätze zur Verfügung standen, hatte sich das Landesgesundheitsressort für die Erhöhung der Teilnehmerzahl ausgesprochen. Gestern hat auch das Landeskomitee für die Planung im Gesundheitswesen und die Ärzte- und Zahnärztekammer der Erweiterung von 25 auf 33 Ausbildungsplätze zugestimmt. Heute hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrätin Stocker die Anhebung der Ausbildungsplätze und die damit verbundenen Kosten von knapp 200.000 Euro genehmigt

Die angehenden Allgemeinmediziner, die ihr Praktikum in den verschiedenen Abteilungen der Südtiroler Krankenhäuser und in Hausarztpraxen absolvieren werden, erhalten ein monatliches Studienstipendium.

Von: axa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Mehr Ausbildungsplätze für künftige Hausärzte"


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knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

und wenn sie fertig  sein,  dann hauen sie ob. weil sie in ondere länder viel bessere perspektiven hobm

Gescheide
Gescheide
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Diese Einsicht kommt bissl spät… beim Gesundheitswesen sparen und anderswo die Milliönchen reisspucken!

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
30 Tage 6 h

Auf Kosten des Landes (Steuerzahler) studieren, manche ewig, und danach abhauen

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