Soziale Mitte der SVP kritisiert perfides Spiel der Opposition

“Menschlichkeit statt billiger Polemik”

Dienstag, 14. April 2026 | 13:05 Uhr

Von: luk

Bozen – Die soziale Mitte der Südtiroler Volkspartei bezieht klar Stellung gegen die jüngsten Behauptungen der Oppositionspartei Südtiroler Freiheit (STF) zur Verteilung von 94 Flüchtlingsfamilien auf Südtiroler Gemeinden. In einer Zeit, in der sachliche Lösungen gefragt sind, setze die Opposition bewusst auf Zuspitzung, Verunsicherung und die Spaltung der Gesellschaft.

„Es ist erschütternd zu sehen, wie hier auf dem Rücken von Familien, Müttern und Kleinkindern politisches Kleingeld gesammelt wird“, betont die Vorsitzende der sozialen Mitte, Gabi Morandell. „Wir sprechen hier nicht von abstrakten Zahlen, sondern von 94 Flüchtlingsfamilien, Menschen mit ordentlichem Aufenthaltsstatus, die bereits hier leben, teilweise arbeiten und ein Recht darauf haben, unter menschenwürdigen Bedingungen untergebracht zu werden.“

Entscheidend sei: “Diese Menschen sind bereits hier. Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir Integration organisieren – geordnet und fair oder chaotisch und auf Kosten aller.”

Die soziale Mitte stellt klar:

•           Es handelt sich um 94 Familien mit dauerhaftem Bleiberecht, zum Teil bereits berufstätig.

•           Die Familien leben derzeit vielfach getrennt und unter prekären Bedingungen.

•           Kein Südtiroler und keine Südtirolerin in einer sozialen Notlage verliert Wohnraum oder wird in einer Rangliste zurückgestuft.

•           Die Familien beteiligen sich finanziell am Integrationsprojekt – es handelt sich um kein kostenloses Angebot.

•           Es bestehen klare Integrationspflichten im Rahmen eines geregelten Projekts.

 

Und weiter: “Wer hier den Eindruck erweckt, Einheimische würden benachteiligt, stellt die Realität bewusst auf den Kopf”, so Morandell. “Damit werden Ängste geschürt, ohne eine einzige Lösung anzubieten. Das Projekt wurde bereits im Oktober 2025 gemeinsam mit Gemeinden und Gemeindenverband beschlossen und dient auch dazu, die derzeitige Überlastung einzelner Gemeinden – insbesondere Bozens – zu verringern.”

“Integration gelingt nicht, wenn man Menschen in Großstrukturen sich selbst überlässt”, so Morandell weiter. “Sie gelingt, wenn Verantwortung übernommen wird und klare, faire Lösungen umgesetzt werden.”

Die soziale Mitte hält fest: “Wer Integration verhindern will, indem er funktionierende Ansätze schlechtredet, handelt nicht im Interesse unseres Landes.”

Bezirk: Bozen

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