"EU-Außengrenze besser schützen"

Minister Kurz in Bozen: Gespräch über Autonomie, Migration, Europa

Donnerstag, 13. Juli 2017 | 16:58 Uhr

Bozen – “2017 ist ein besonderes Jahr. Wir hatten in den vergangenen Monaten mehrere Gelegenheiten, uns zu treffen”, sagten Landeshauptmann Arno Kompatscher und der österreichische Außenminister Sebastian Kurz, als sie nach ihrem Vier-Augen-Gespräch am heutigen Donnerstag vor die Presse traten. Kompatscher blickte noch einmal zurück auf die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Streitbeilegungserklärung in Meran und in Wien. “Es ist eine Genugtuung, feststellen zu können, wie sich die Erfolgsgeschichte Autonomie entwickelt hat”, zeigte er sich erfreut. Auch dass Südtirol für Italien und Österreich immer noch eine wichtige Frage der bilateralen Zusammenarbeit ist, unterstrich der Landeshauptmann. Kompatscher erinnerte zudem daran, dass die Autonomie im veränderten europäischen und internationalen Kontext immer weiterentwickelt werden müsse und betonte die gute Zusammenarbeit mit der österreichischen Bundesregierung.

Bundesminister Kurz zeigte sich beeindruckt von der positiven Entwicklung Südtirols in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten und berichtete davon, dass die Autonomie in vielen Teilen der Welt als Vorbild gesehen werde. “Südtirol ist ein Herzensanliegen”, betonte er – und die Südtiroler Landesregierung ein wichtiger und verlässlicher Partner. Im Gespräch zwischen Kurz und Kompatscher ging es auch um die europäischen Strukturfonds, die Programme Interreg und Eusalp, und um die Kooperation im Rahmen der Euregio. Beide betonten die gute Zusammenarbeit, Kompatscher berichtete von der gestrigen Sitzung der Euregio im Trentino, Kurz zeigte sich davon überzeugt, dass alle Beteiligten von diesem regen Austausch profitieren würden.

Ein wichtiges Thema des Treffens von Landeshauptmann Kompatscher mit Minister Kurz war auch die Migration. “Ich habe dem Minister die Position der Europaregion erklärt”, sagte Kompatscher und forderte erneut eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage. “Wir müssen das Problem an der Wurzel packen, es reicht nicht, die Symptome zu behandeln”, sagte er. Was den Brenner betrifft, so sei die Lage unter Kontrolle. Auch dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich. “Es ist auch absolut nachvollziehbar, dass ein Land die Kontrolle über seine eigenen Grenzen haben möchte”, sagte Kompatscher mit Blick auf die Debatte über den militärischen Einsatz am Brenner.

“Österreich ist bereit, die eigenen Grenzen zu schützen”, bekräftigte auch Kurz, “so wie es ist, kann es nicht bleiben”, sagte er und forderte einmal mehr einen Systemwechsel. “Ich war von Anfang an gegen ein Weiterwinken. Wer das unterstützt, gefährdet das Europa der offenen Grenzen nach innen. Es kann nicht sein, dass Schlepper darüber entscheiden, wer nach Europa zuwandern darf und wer nicht”, so Kurz. Ein grenzenloses Reisen durch Europa sei nur dann möglich, wenn die Außengrenzen gesichert sind, stimmte Kompatscher ihm zu.

Solange eine Rettung im Mittelmeer mit einem Ticket nach Mitteleuropa verbunden sei, würden sich immer mehr Menschen auf den Weg machen, fuhr Kurz fort. Um die gefährliche Flucht weniger attraktiv zu machen, müssten die aufgegriffenen Menschen umgehend zurückgeschickt werden, forderte Kurz. “Ziel muss es sein, die Mittelmeerroute zu schließen”, bekräftigte er. Dass das möglich sei, habe die Schließung der Balkanroute vor gut einem Jahr bewiesen. Schon nach drei Tagen seien nicht mehr 15.000 Menschen in Griechenland angekommen, sondern nur mehr rund 1.000. In Italien sind nach UN-Angaben im ersten Halbjahr 2017 fast 20 Prozent mehr Flüchtlinge angekommen als im Vorjahreszeitraum. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit Jahresbeginn mehr als 83.000 Bootsflüchtlinge in Italien an Land gegangen sind. Den Vorstoß von Innenminister Marco Minniti, der angekündigt hatte, NGO-Schiffe zu beschlagnahmen, wenn die Hilfsorganisationen sich nicht an die Regeln halten, begrüßte der österreichische Außenminister. “Ich halte es für wichtig, dass NGOs ihre Finanzen offenlegen müssen, dass sie in libyschen Gewässern nicht verkehren dürfen und dass sie nicht mit Schleppern zusammenarbeiten”, sagte Kurz und erinnerte daran, dass er wegen seiner Forderung nach stärkerer Kontrolle der NGOs vor wenigen Monaten heftig kritisiert worden war.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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54 Kommentare auf "Minister Kurz in Bozen: Gespräch über Autonomie, Migration, Europa"


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erika.o
erika.o
Tratscher
9 Tage 13 h

“Ich habe dem Minister die Position der Europaregion erklärt”, sagte Kompatscher …
ich glaube einen Kurz muß man in Sachen Migration nichts mehr erklären, im Gegenteil.
Kompatscher sollte sich von Herrn Kurz eine Scheibe abschneiden und anstatt des ständigen- beim Volk nicht mehr wirkenden Lächelns-, endlich mit konkreten Taten etwas in Bewegung setzen.

ivo815
ivo815
Superredner
9 Tage 12 h

Natürlich kann Kompatscher vom Kurzen einiges lernen. Populismus, Frisieren und Verfälschen von Studien, das Erzählen von Märchen… alles halt, was der Mob gern hört.

OrB
OrB
Superredner
9 Tage 9 h

@ivo815 
Der Mob ist die Zukunft!

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
9 Tage 9 h
@ivo815  Der “Mob” das sind die gewöhnlicher Leute auf der Straße, die von Politiker doch wohl verlangen können, dass sie in ihrem Sinne handeln. Und das versteht jetzt schon bald jeder einfache Mensch dass die derzeitige europ. “Lösung” in der Flüchtlingsfrage die falsche ist, es so nicht weitergehen kann und die sog. “australische” funktioniert, wo kein Mensch ertrinkt, Schlepper nichts verdienen und wahre Flüchtlinge aus Resettlement Programmen legal aufgenommen werden.  Kurz erklärt es einfach und schlüssig und hat zumindest Vorschläge wie es besser gehen könnte, was man von anderen, auch von Kompatscher nicht behaupten kann.  Übrigens: Populismus kommt von populus-… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
9 Tage 9 h

@gschaidian und ein Zitronenfalter faltet Zitronen. Kurz ist ein Politiker für Individuen mit akuter enzephaler Hypoxie. Das was Sie als „Lösungen” sehen, sind Hirngespinste, nicht realisierbar. Die Definition für Populismus ist nicht fürs Volk sondern fürn A*sch: eine Politik, die mit scheinbar einfachen Lösungen die Gunst der Bevölkerung zu gewinnen versucht.
Ein Tipp. Sein Sie immer skeptisch, wenn etwas/jemand bei der Masse gut ankommt! Das ist absolut kein Indikator für Qualität.

Staenkerer
9 Tage 45 Min

@ivo815 wenn leit mit de gedonkn wie du se hosch in der politik sein, für de es kloane volk a mob isch deren gedonkn von vornherein nix taugn u. deren lösungsvorschläge lei dumm sein kennen, also leit de 80% der bevölkerung mit vorurteilen begegnen, nor wundern mi de x fruchtlosn gipfel nimmer!
sem suacht man in der politik jo gezielt noch komplizierten wegen de zu nix führn, lei damit man in MOB nit recht gebn muaß

natan
natan
Tratscher
9 Tage 14 Min

@ivo815 nur weil die Lösung einfach ist und dem Volk gefällt ist sie nicht unbedingt schlecht. Wo wir mit den “guten Lösungen” der Wirtschaftslobys und der Politiker, die billige Arbeitskräfte einschleppen wollten, gelandet sind sehen wir ja alle…

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
8 Tage 21 h
@ivo815  Kurz kommt bei der Masse gut an weil er zu drängenden Problemen, die den “Mob” bewegen, Lösungen vorschlägt, diese einfach verständlich formuliert, und nicht wie andere sich in diplomatischen Floskeln verliert um ja nach allen Seiten offen und somit wählbar zu sein. Kurz hingegen sagt seine Meinung, da kann man dafür sein oder dagegen, und handelt auch danach, z.B. seine Gegenstimme bei den Beitrtittsverhandlungen zur Türkei. Politiker die hingegen bei allen Problemen herumlavieren, (Fähnchen im “Wählerwind), haben wir genug. Am schlimmsten ist, dass sie keine Antwort auf drängende Probleme haben oder nur Scheinlösungen anbieten können, z.B. : “Wir müssen… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
8 Tage 21 h

Die sog. “australische Lösung” ist keine einfache Lösung, sondern eine die unschöne Bilder in der Welt verursachen wird, das haben wir vor Idomeni gesehen. Das will die Eu vermeiden und deshalb wird weitergewurstelt. Aber die australische Lösung funktioniert. Nur sie wird die Glaubwürdigkeit in die Eu Politik wieder herstellen. 

ivo815
ivo815
Superredner
8 Tage 20 h
@natan die Lösung mag per se nicht schlecht sein, nur ist diese einfache Lösung mehr als unrealistisch und vor allem kurzsichtig. Kurz bleibt dabei exakt auf Linie, der von Ihnen angeprangerten Politiker, nämlich dem Wahlvolk nach dem Mund zu reden um die eigene Macht zu erweitern und zu festigen. Die Masse jedoch, ist nicht gewillt, solche Parolen zu hinterfragen, weil sie zu schön klingen, um wahr zu sein. Deshalb läßt man sich gern einlullen, von wohl ausgeklügelter, jedoch substanzloser Rhetorik. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Kurz eines der komplexesten Probleme der Menschheitsgeschichte, mit einer großen Klappe lösen wird?… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
8 Tage 20 h
@Staenkerer Das Volk ist nicht der Mob. Das Volk ist aber keine homogene Masse, sondern vielschichtig, mit diversen Einstellungen und Meinungen. Der Mob ist Teil des Volkes, niemals aber 80%. Dabei handelt es sich wieder um eine Zahl, aus deiner Bauchi-Stat. Wenn 80% deiner Gesinnung wären, hätten wir längst einen Bürgerkrieg. Die Probleme, mit denen wir uns heute herumschlagen dürfen, sind nicht neu und waren lange schon vorhersehbar. Der Machthunger westlicher Politiker und unsere Sucht nach Wohlstand, hat uns alle Warnungen und Zeichen in den Wind schlagen lassen. Irgendwer aber, hat diese Politiker gewählt. Nicht der Mob sondern die Mehrheit… Weiterlesen »
Lingustar
Lingustar
Grünschnabel
8 Tage 13 h

@gschaidian  Genau..!!!  Und das funktioniert nur, wenn man dieses System auch knallhart durchsetzt. Aber bitte von wem in der EU bzw. Brüssel kann man das eigentlich erwarten??  Mir fällt da von den Junckerschen Lakaien nicht ein einziger ein.

Lingustar
Lingustar
Grünschnabel
8 Tage 13 h

@natan Die “guten Lösungen” machen nur den Politikern und Wirtschaftslobbyisten die Taschen voll. Deshalb sind sie ja auch so gut!

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
8 Tage 9 h
@ivo815  Zu 1: Die Festung Europa gibt  es genauso oder genausowenig wie die Festung Australien, Kanada, USA oder Spanien, bzw. sollte es geben. Das heißt illegale Einreise OHNE NACHWEISBARE IDENTITÄT ist nicht drin. Die Grenzen können geschützt werden wenn alle die auf diesem Weg in die europ. Union einwandern wollen indem sie das Asylrecht ausnutzen, auf Inseln gebracht werden, dort ein Verfahren bekommen und in Folge in Lager gebracht werden, wo sie Schutz erhalten (weswegen sie ja angeblich geflohen sind), das sie aber nur in Richtung Heimat aber nicht in Richtung EU verlassen können. Mehr können Flüchtlinge, die ja wie… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
8 Tage 9 h
Zu 2: Europa ist genauso oder genausowenig verantwortlich für die Probleme Afrikas wie z.B. für die Probleme Chinas, Indiens, Südamerikas. Alle haben die Chance aus der Globalisierung etwas zu machen bzw. einen anderen Weg zu gehen. Ist schon interessant dass “WIR” imstande sind angeblich nur Afrika “auszubeuten”, andere hingegen vor 50 Jahren noch bitterarm, sich auf eigene Füße gestellt haben und jetzt uns unterbuttern. In Afrika mit seinen enormen Ressourcen soll das nicht möglich sein? Aber da müssen wir Afrika mit unserem unsäglichen Sendungsbewusstsein (inkl. Entwicklungshilfe und der Möglichkeit der illegalen Migration) verschonen, damit sie lernen auf eigenen Füßen zu… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
8 Tage 7 h

@gschaidian mir ist nicht klar, woher Sie Ihr Wissen beziehen. Fakt ist, dass Sie sowohl einen großen Teil der Geschichte, als auch der Realität, schlicht ausblenden. Hier ein wenig Nachhilfe: http://www.deutschlandfunk.de/ausbeutung-in-afrika-tom-burgis-analysiert-die.1310.de.html?dram:article_id=378241

ivo815
ivo815
Superredner
8 Tage 7 h
@gschaidian es gibt einige Argumente, die belegen, dass dies kein Ausweg sein kann. Zum einen müssten dazu einige menschenrechtliche Grundsätze über den Haufen geworfen werden. Die Situation in solchen Lagern, würde über kurz oder lang immer prekärer und würde ausufern. Auch weil immer mehr Menschen nachkommen würden. Bis zu dem Punkt, an dem es weder in deren Heimatländern noch in den von Europäern errichteten Gettos, Perspektiven, Sicherheit und ein menschenwürdiges Leben geben würde. Je mehr sich die Lage zuspitzen würde, je verzweifelter die Lage und desto größer das Konfliktpotential. Wie schon mehrmals erwähnt, so kann keine vernünftige Lösung aussehen. Was… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
7 Tage 15 h
@ivo815  Menschenrechtliche Grundsätze müssten gar nicht über den Haufen geworfen werden, wenn die Lager von UN, EU und vom UNHCR geführt werden. Es würden auch nicht immer mehr Menschen nachkommen, denn diejenigen die aus Afrika kommen, suchen keinen Schutz vor einer Bedrohung (was einen Asylantrag rechtfertigt), sondern wollen auf diesem Weg in Europa dauerhaft einreisen. Wenn der Weg nach Mitteleuropa versperrt bleibt, kommen auch viel weniger, bzw. nur diejenigen die mit Schutz zufrieden sind, wobei auch Asyl und Schutz zeitlich begrenzt sind.  Fluchtursachen (wirtschaflicher Natur) können wir nur begrenzt bekämpfen, diese Macht haben wir nicht und ist auch nicht sinnvoll.… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
7 Tage 15 h
Wir sollten uns überhaupt abgewöhnen dass wir das Maß aller Dinge sind und überall eingreifen können, damit wir angebliche wirtschaftliche Defizite bekämpfen und den Menschen immer und überall unsere ach so gescheite Lebensweise aufdrängen. Wir brauchen nicht zu glauben dass Afrika sich entweder nur durch uns oder gar nicht entwickelt. Afrika ist auch ohne uns ein starkes Land, das seinen Weg gehen wird und zwar nach eigenen Vorstellungen. Wir werten Afrika ab indem wir ständig gescheid sein wollen und ihnen erklären wie sie zu leben haben. Wenn Afrika will kann es im globalen Welthandel mitspielen, wenn nicht dann wird es… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
7 Tage 13 h

@gschaidian Sie haben den Artikel nicht gelesen, den ich in meiner vorigen Antwort verlinkt hatte. Das Problem ist, dass Afrika eben nicht die Möglichkeit hat, sich frei zu entwickeln, wie Sie das so wunderbar träumen. Dieser Kontinent wurde über Jahrhunderte ausgebeutet und zwar von uns. Diese Ausbeutung findet bis zum aktuellen Zeitpunkt noch statt. Das kann man nicht so einfach ausblenden.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
7 Tage 11 h
@ivo815  Auch andere Weltgegenden wurden wenn du willst jahrhundertelang ausgebeutet und in Afrika findet das z.T. immer noch statt, wenn auch längst nicht überall und überall unterschiedlich. Du tust aber geradeso als wäre das “Ausgebeutetwerden” ein unabänderliches Schicksal, dem die armen Afrikaner ausgeliefert sind. Dem ist aber nicht so, Afrika lässt sich ausbeuten und zwar bewusst. Da gibt es viele Erklärungen: Eine davon ist die Struktur der Stammesgesellschaften. Machthaber bevorzugen den eigenen clan und versorgen ihn mit Privilegien. Ein Gemeinwesen wie wir es von unseren Demokratien kennen gibt es nicht. Deshalb besteht auch kein Bedürfnis ALLE zu versorgen mit Straßen… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
7 Tage 11 h

Alle die sich bisher weltweit entwickelt haben, haben es aus eigener Kraft getan ohne Entwicklungsilfe oder gerade deswegen. 

ivo815
ivo815
Superredner
7 Tage 9 h

@gschaidian es gibt kaum ein Land, das so ausgebeutet wurde/wird, wie der Afrikanische Kontinent. Ihre Version ist eine Utopie. Wenn wir unseren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen, die Problematik der flüchtenden Menschen in den Griff bekommen wollen, sollten wir unterstützend eingreifen. Je früher und je intensiver, desto besser.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
7 Tage 9 h
@ivo815  Ihre Vorstellung von Afrika ist eine Utopie, es ist keineswegs bestätigt, dass kein Land so ausgebeutet wurde wie Afrika und die flüchteden Menschen sind nicht die notleidendsten, sondern diejenigen, die sich “illegale Migration” leisten können. Sie kommen nicht aus unmittelbarer Not, sondern weil sie kommen können, bzw. die Eu nicht willens ist sie aufzuhalten und mit diesem Verhalten Schlepperwesen Ertrinken und soziale Probleme durch Illegale Aufenthalte in der Eu bewirken, was den eigentlichen Skandal darstellt. Die Problematik der flüchtenden Menschen kann nur durch konsequentes Zurückweisen gelöst werden,alles andere hilft nicht, oder glauben Sie im Ernst, Europa hätte es in… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
7 Tage 9 Min
@gschaidian es gibt zwei Punkte, denen ich zustimme, Afrikas Probleme sind vielschichtig und Europa kann die nicht alleine lösen. Der Rest ist, mit Verlaub, widersprüchlich oder schlicht Quatsch. Wie soll man sinnfoll diskutieren, wenn Sie Fakten leugnen und die Geschichte eines Kontinents neu erfinden? Bereisen Sie doch mal diese Länder und machen Sie sich ein Bild vor Ort. Natürlich leben der Großteil der Afrikaner nicht mehr in Schilfhütten oder Höhlen. Natürlich haben auch diese Menschen Smartphones (im übrigen oft das einzig „Wertvolle”, das Menschen in Dritte Welt Ländern besitzen). Grund ist, weil große Konzerne dies mit ausgeklügelten Finanzierungsplänen ermöglichen. Natürlich… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 18 h
@ivo815 Es gibt sog. Afrika Versteher zuhauf in allen lagern dazu gehört Minister Müller genauso wie viele andere die gescheite Artikel posten und genauso wie letztlich auch Sie und ich.Jeder kann seine Meinung verbreiten und wird doch an der Wirklichkeit  scheitern. Was wir sagen können ist nur eines, das was bisher nicht funktioniert hat und das was anderswo funktioniert, aber vielleicht auch nicht unbedingt auf Afrika  anwendbar ist. deswegen sage ich ja, jede Gesellschaft muss letztlich ihren eigenen Weg gehen, der den eigenen Möglichkeiten und der eigenen Tradition entspricht. das können nicht wir festlegen. Jedenfalls ist es eine Utopie zu… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 18 h
@ivo815 Man braucht nur 100 Jahre Geschichte in der Industrialisierung Europas zurückzugehen. Die Bedingungen der Arbeiter war sprichwörtlich schlecht.Sie wurden zunehmend gebessert durch die Einführung von Gewerkschaften und durch das demokratische politische System. Man könnte auch darüber diskutieren, was besser ist, dieTextilien z.B aus Pakistan, die unter schlimmen Bedingungen produziert werden nicht mehr zu kaufen, damit Arbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen oder auf Besserung der Zustände zu hoffen. Wie gesagt, ich habe auch genauso wie Sie und andere auch nur eine Meinung anzubieten verbunden aber mit der Beschreibung was bisher nicht funktioniert hat und was sich anderswo geändert hat, also… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
6 Tage 15 h

@gschaidian wir kommen uns schon näher. Der Unterschied zu Europa ist, dass die Europäer von niemandem ausgebeutet wurden und sich somit die Wirtschaft, mit allem was dazu gehört, frei entwickeln konnte. Zur Zeit verlagern Unternehmen aus bisherigen Billigländern, ihre Produktion nach Afrika, um noch billiger produzieren zu können. http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Textilindustrie-sucht-Made-in-Africa-article15535926.html
Das Problem ist nicht, dass wir diese Wahre nicht kaufen sollten, sondern faire Preise zahlen müssten. Schwierig, mit der Geiz-ist-geil-Mentalität der westlichen Welt.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 12 h
@ivo815  Schau dir mal dieses Video an. Die Aussichten für Afrika sind nicht so schlecht und variieren von Land zu Land. Man darf halt nicht jede Investition als Ausbeutung sondern als Chance sehen, wobei die Bedingungen  vielleicht noch nicht ideal aber zunehmend akzeptabler werden. Voraussetzung sind aber stabile Verhältnisse, Rechtsicherheit und nicht Korruption und Kriege. Jedenfalls ist es keine Lösung für junge Leute massenhaft ihre Länder zu verlassen und in eine ungewisse oft tödliche Zukunft in Europa aufzubrechen und Europa sollte es ihnen um ihrer selbst willen nicht gestatten. Es darf nur legale Einreise in Europa unter bestimmten Voraussetzungen geben.… Weiterlesen »
ivo815
ivo815
Superredner
6 Tage 10 h
@gschaidian der Beitrag hinter deinem Link ist sehr eindeutig. Afrika ist nicht gleich Afrika oder Afrika ist kein Land. So wie wir in Europa, Deutschland nicht mit Griechenland gleichsetzen können. Ich hatte vorausgesetzt, dass wenn wir hier über die Flüchtlingsproblematik diskutieren, es um die entsprechenden Herkunftsländer geht. Es gibt natürlich auch dort Investoren, bei der Bevölkerung jedoch, kommt nichts an. Nun können wir natürlich nicht Millionen Afrikaner bei uns aufnehmen. Nur bin ich überzeugt, dass es keine langfristige Lösung darstellt, diese in Lagern oder auf dem Mittelmeer verrecken zu lassen. Bootsflüchtlinge gab es schon vor Frontex und NGO, die Zahl… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 9 h

@ivo815 
Der Leidensdruck ist jener, dass es ihnen halt nicht so gut geht wie und hier in Europa wie übrigens dem Großteil der Menschen weltweit. Das ist noch lange kein Grund ihre Heimat zu verlassen, sondern im Gegenteil mitzuhelfen die Zustände in ihren Ländern so zu verbessern wie es bereits in vielen afrikanischen Ländern der Fall ist. Denn was sicher ist hier in Europa wird es ihnen auch nicht besser gehen, wenn nicht noch schlechter.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 9 h
Wie willst du ihnen denn konkret helfen? Entwicklungshilfe funktioniert nicht wie wir gesehen haben, Investitionen mit wenn auch niedrigen Löhnen, für die Menschen ein Einkommen anstelle von keinem, ist für dich Ausbeutung, wenn sich auch erfahrungsgemäß die Bedingungen nach einer gewissen Zeit verbessern. Sollten bestimmte Maßnahmen die wir evtl. setzen auch zu bestimmten Ergebnissen führen, würde es trotzdem Jahrzehnte dauern bis sich der Lebensstandard dem Europas angeglichen hat, wenn dies überhaupt erreicht werden kann. Solange das nicht so ist, werden sich weiterhin Menschen auf der Suche nach dem europ. Lebensstandard aufmachen und das zu Tausenden täglich, wie wir sehen. Was… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
6 Tage 9 h

Es will auch niemand Migranten in Lagern in Lybien verrecken lassen und die Zustände sind schrecklich. Gerade deswegen soll es Lager geführt und finanziert von der Eu, der Uno und vom UNHCR geben. Dieses Argument hatten wir schon und ist eine konkrete Alternative zu den bestehenden Zuständen. In diesen gut geführten Lagern bekommen alle ein faires Verfahren und Schutz wenn Gefahr an Leib und Leben (Definition von Asyl) besteht. Jene die kein Recht haben müssen zurückkehren, denn wie gesagt es gibt keine Möglichkeit wegen eines niederen Lebensstandards in die Eu zu kommen, denn das beträfe die Mehrheit der Menschheit weltweit.

ivo815
ivo815
Superredner
6 Tage 8 h

@gschaidian muss fast so sein, fast die halben Staaten Afrikas sind Diktaturen…

Pazzoide
Pazzoide
Grünschnabel
4 Tage 15 h

@ivo815 und @gschaidian

endlich mal eine halbwegs interessant zu lesende diskussion zu diesem thema (in diesem forum) auch wenn sie etwas abrupt endete…

ivo815
ivo815
Superredner
4 Tage 13 h

@Pazzoide wir prügeln uns einfach beim nächsten Artikel weiter. Das Drama dauert ja an 😉

Tabernakel
4 Tage 12 h

@OrB
Der MOB hält sich für die Zukunft und hat im Leben versagt!

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Der MOB sind die Leute die im Leben versagt haben und nichts auf die Reihe bekommen, dafür aber andere verantwortlich machen wollen. Bestes Beispiel sind die Identitären.

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Übrigens sind die Lager in Italien Eu-Lager die von der EU bezahlt werden.

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Die Wege über das Mittelmeer!

Tabernakel
4 Tage 12 h

@ivo815
Der kann nicht lesen.

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Südtiroler versorgen auch ihren Clan wo es nur geht.

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Die USA mit der Ermordung der Ureinwohner.

Tabernakel
4 Tage 12 h

@gschaidian
Wer hat denn die Gewerkschaften eingeführt?

ivo815
ivo815
Superredner
4 Tage 11 h

@Tabernakel resistent, gegen jeden Fakt, der das eigene Weltbild in Frage stellt. Es darf einfach nicht sein, dass etwas diese schöne Abneigung auf Hilflose zunichte macht. Aber was soll man sagen, wenn Politiker, wie der deutsche Minister ohne Innerem, bereits in dieselbe Kerbe schlägt?

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
9 Tage 13 h

Wenn dann die Panzer trotzdem an den Brenner kommen,HERR LANDESHAUPTMANN,schicken wir dann die Flüchtlinge nach Bozen????? Sind sie “BLIND”??????

Tabernakel
9 Tage 12 h

Panzer halten Menschen auf? Seit wann?

https://youtu.be/6GWuU0TIrtg

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
9 Tage 13 h

…als die EU-Innengrenzen geöffnet wurden, hatte man hoch und heilig versprochen, die Aussengrenzen besser zu schützen…die Bevölkerung hat wohl längst verstanden, dass dies ein nicht ernst zu nehmendes Politikergeschwafel war…in Europa herrscht der Tag der offenen Tür als Dauerzustand…man weiss ja nicht mal, wer hereingekommen ist… 😅

Sterne
Sterne
Grünschnabel
9 Tage 12 h

Ibin für des wos H.Kurz sog i wähl Ihm😁👍Hallo wocht au !Wer soll des bezohln!!! Schaug doher kem !!??? die ormen bleibm zruck !!!???

nikolaus
nikolaus
Grünschnabel
9 Tage 9 h

Googel mal george soros ! ECFR ! Wer da Mitglied ist ! Und was dieser Herr vorhat ! Dann schu mal wem du wählst !

Jodla
Jodla
Grünschnabel
9 Tage 8 h

Kurz – Kompatscher 6 : 0

Antivirus
Antivirus
Tratscher
8 Tage 22 h

Kurz- Kompatscher 0 – 0 !!! Kurz bringt auch wirklich nicht’s auf die Reihe, oder hat sich in der Flüchtlings Politik etwas zum guten geändert????

Staenkerer
9 Tage 11 h

aha … jetz auf oanmol isch der kompatscher zu überzeugn das de offene it.außengrenze u. der fährverkehr a problem isch u.gib in kurz recht das man des problem an de wurzel pockn muaß, u. nit symptome bekämpfn, dabei hot der arno bis jetz de symtome schiengred u. wo de wurzeln des übels liegn verdrängt er komplett!

So ist das
So ist das
Tratscher
9 Tage 29 Min

Die angedrohten Panzer und das Heer schon wieder vergessen.

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