Für Stauder ist diese Entscheidung von großer Bedeutung

München wird Standort des ersten Yad Vashem Education Centers außerhalb Israels

Donnerstag, 28. Mai 2026 | 17:04 Uhr

Von: mk

Bozen/München – „Dass München als Standort ausgewählt wurde, freut mich sehr. Es zeigt, dass gemeinsames politisches Engagement und gute Zusammenarbeit über Grenzen hinweg Früchte tragen können“, erklärt Stauder. Besonders gratuliert Stauder der CSU-Landtagsfraktion und ihrem Vorsitzenden Klaus Holetschek, die sich mit großem Einsatz für den Standort starkgemacht hätten. „Ich danke für die enge Einbindung und freue mich, dass wir in Südtirol mit unserem Beschlussantrag und einem klaren politischen Zeichen gegen Antisemitismus ebenfalls einen kleinen Beitrag leisten konnten“, so Stauder.

Gerade eine Stadt wie München, die eng mit der Geschichte des Nationalsozialismus verbunden ist, sendet damit ein starkes Zeichen: Erinnerung darf nie selbstverständlich werden. Gleichzeitig ist München heute ein Ort des Dialogs und der Bildungsarbeit umso bedeutender also, dass das erste Zentrum außerhalb Israels dort entstehe.

Für Südtirol bringe die Entscheidung zudem einen konkreten Mehrwert mit sich: Ein Zentrum dieser Bedeutung in unmittelbarer Nähe eröffnet neue Möglichkeiten, etwa für Schulen, Jugend- und Bildungsarbeit. Erinnerungskultur darf kein abstrakter Begriff bleiben, sondern muss erlebbar und zugänglich sein.

„Gerade jetzt braucht es Orte, die historisches Bewusstsein fördern und junge Menschen sensibilisieren. Antisemitismus, Hass und Geschichtsvergessenheit dürfen in Europa keinen Platz haben. Dass ein solches Zentrum künftig in München entsteht, ist ein starkes Signal – weit über Bayern hinaus und auch für uns in Südtirol“, betont Stauder abschließend.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen