Von: mk
Meran – Drei Wochen nach dem Erdrutsch, der zum Überlaufen des Weissplatterbachs führte und mehrere Häuser in der Katzensteinstraße beschädigte, wollte die Stadt Meran das Engagement der Rettungskräfte, Techniker, Unternehmen und Institutionen würdigen, die seit den ersten Stunden des Notfalls mit Professionalität und Dienstbereitschaft daran gearbeitet haben, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Schäden in den betroffenen Gebieten zu beheben.
Ein Moment der Dankbarkeit und des Miteinanders, um all jenen zu danken, die dazu beigetragen haben, den durch den Erdrutsch am 28. Juni ausgelösten Notfall zu bewältigen: Das ist der Sinn der Initiative, die gestern Abend von der Meraner Stadtregierung auf dem Sportplatz des FC Obermais in Zusammenarbeit mit dem von Hannes Schnitzer geleiteten Fußballverein organisiert wurde.
Zu dem Abend waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Meran, der Berufsfeuerwehr Bozen, die Fachleute der zuständigen Landesämter sowie die Mitarbeiter der Bauunternehmen eingeladen, die an den Rettungs-, Sicherungs- und Sanierungsarbeiten in den betroffenen Gebieten beteiligt waren.
An der Veranstaltung nahmen Bürgermeisterin Katharina Zeller, die Stadträtinnen Barbara Hölzl und Antonella Costanzo, Stadtrat Christoph Mitterhofer sowie der Landesrat für Mobilität und Infrastruktur Daniel Alfreider teil, der den Anwesenden die Grüße des Landeshauptmannes Arno Kompatscher überbrachte.
In ihrer Ansprache brachte Bürgermeisterin Katharina Zeller die Dankbarkeit der gesamten Meraner Bevölkerung zum Ausdruck: „Im Namen der Stadt Meran möchte ich allen Menschen, die in einer besonders schwierigen Zeit mit Kompetenz, Engagement und großem Verantwortungsbewusstsein gehandelt haben, meinen herzlichen Dank aussprechen. Dank der koordinierten Arbeit der Rettungskräfte, der Techniker, der Unternehmen und der Institutionen war es möglich, den betroffenen Familien Hilfe zu leisten und rasch mit den Wiederaufbaumaßnahmen zu beginnen. Dieser Notfall hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, Solidarität und Teamfähigkeit im Dienste der Gemeinschaft sind.“
Auch Landesrat Daniel Alfreider betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten: „Die Schnelligkeit und Effizienz der Einsätze waren dank der engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Land, Rettungskräften und Unternehmen möglich. Allen gilt der Dank der Landesverwaltung für die wertvolle Arbeit, die wirklich außergewöhnlich war.“
Der Abend klang in herzlicher Atmosphäre bei einem Imbiss und musikalischer Untermalung aus und bot zugleich Gelegenheit, Erfahrungen und Eindrücke aus den intensiven Arbeitstagen während des Notfalls auszutauschen.




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