FH-Jugend fordert eigenständige Lösungen

“Nein zu den erneuten Diskoschließungen und der abendlichen Maskenpflicht”

Dienstag, 18. August 2020 | 12:16 Uhr

Bozen – Bevor die meisten Diskotheken überhaupt öffnen konnten, sehen sich die Betreiber mit der nächsten staatlich verordneten Zwangsschließung konfrontiert. Der Obmann der Freiheitlichen Jugend, Oscar Fellin, kritisiert die neuesten Corona-Maßnahmen als unverhältnismäßig und fordert eine eigenständige Lösung für Südtirol.

„Trotz der Tatsache, dass die Infiziertenzahlen auf einem konstant niedrigen Niveau bewegen und die Anzahl der Corona-Intensivpatienten italienweit gegen Null tendiert, verfällt die römische Regierung in alte, hysterische Handlungsmuster und erlässt Verbote und Beschränkungen. Etliche Disko-Betreiber haben ihr Lokal aufgrund der hohen Auflagen noch gar nicht wieder aufgesperrt – schon sehen sie sich mit der nächsten staatlich verordneten Zwangsschließung konfrontiert. Die Folgen dieser Maßnahme liegen auf der Hand: Die jungen Leute weichen entweder in öffentliche Räume aus oder ziehen sich in private Räumlichkeiten zurück – beides führt bekanntlich zu Problemen“, kritisiert Oscar Fellin das erneute Einschreiten des Staates.

„Es ist in meinen Augen völlig unverständlich, dass Diskotheken als Sündenböcke für ein möglicherweise leicht angestiegenes Infektionsgeschehen herhalten müssen. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht weiß, dass die Schließung von einzelnen Lokalen mit Sicherheit nicht die Lösung des Problems darstellt. Man denke nur an die Bilder von Touristenmassen am Pragser Wildsee, von Menschenansammlungen in unseren Städten oder der Häfen Süditaliens, wo täglich hunderte Flüchtlinge an Land gehen. Es ist Zeit, umzudenken: Es muss uns klar sein, dass es kein Bürgerrecht gibt, das die Vermeidung von Krankheit und Tod garantiert. Selbstschutz ist der beste Schutz. Bevor der Staat seine Bürger weiter mit Verordnungen und Maßnahmen erschlägt, sollte er an deren Eigenverantwortung appellieren“, so Fellin.

„Die Leidtragenden sind neben den finanziell geschröpften Gastronomen und ihren Angestellten vor allem die Jugendlichen, die endlich wieder ihre Jugend ausleben und Spaß haben möchten, ohne allgegenwertig mit hohen und völlig überzogenen Strafen rechnen zu müssen. Die Südtiroler Landesregierung ist dazu aufgefordert, die jüngsten Auswüchse der unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen nicht unhinterfragt abzunicken und zu übernehmen, sondern eine für unser Land angemessene eigenständige Lösung zu finden“, so der Obmann der Freiheitlichen Jugend, Oscar Fellin, abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Nein zu den erneuten Diskoschließungen und der abendlichen Maskenpflicht”"


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NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 9 Tage

Madaii basta bled redn. Zua mit de discos, sem isch amol am meistn risiko punkt.

hefe
hefe
Superredner
1 Monat 9 Tage

Bin jeden Tag zu verschiedenen Tageszeitung in Bozen und muss etwas feststellen….. Geht man untertags durch Bozen dann sind 90 Prozent mit Maske unterwegs, geht man aber zu später Stunde über den Obstmarkt, hunderte Personen auf der Straße Maske am Ellenbogen obwohl der Mindestabstand weder eingehaltet wird bzw alle vom gleichen Haushalt kommen….. Und zweitens was vor einiger Zeit im Exklusiv abgegangen ist da brauch keiner etwas von der Eigenverantwortung der Jugend erzählen

Lana77
Lana77
Superredner
1 Monat 9 Tage

Endlich mol a Mensch mit a bissl Hausverstond und nit lai Ongst !

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