Nach dem Lockdown

Neubau der Stettiner Hütte gestartet: Bessone auf Lokalaugenschein

Freitag, 24. Juli 2020 | 15:33 Uhr

Moos in Passeier – Die Arbeiten für den Neubau der Stettiner Hütte in der Gemeinde Moos in Passeier im Naturpark Texelgruppe waren Anfang Juni an eine Bietergemeinschaft von lokalen Unternehmen vergeben worden und sind nun angelaufen. In den zwei folgenden Sommern werden sie weitergeführt.

Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone, der für die Schutzhütten in Landesbesitz zuständig ist, hat zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Franz Locher und dem Vizebürgermeister von St. Leonhard in Passeier Josef Pichler kürzlich einen Lokalaugenschein bei der Stettiner Hütte gemacht und sich dabei im Detail über den Verlauf der bisherigen Arbeiten informiert.

Lokale Unternehmen am Werk

“Es freut mich sehr, dass hiesige Unternehmen die Arbeiten durchführen, denn indem wir lokale Firmen unterstützen, sichern wir Arbeitsplätze und Einnahmen für Familien”, zeigt sich Landesrat Bessone zufrieden. Südtiroler Unternehmen zeichnen sich laut Bessone zudem durch ihre Professionalität und die Qualität ihrer Arbeiten aus. “Mit dem Neustart der Baustellen tragen wir dazu bei, die Wirtschaft und den Tourismus in Südtirol wieder anzukurbeln”, ist Landesrat Bessone überzeugt.

Die Stettinerhütte, die seit über 33 Jahren von Andreas Schwarz und seiner Tochter Franziska Schwarz erfolgreich geführt wird, ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker. Die frühere Hütte war 2014 von einer Lawine zerstört worden. Um Wanderern weiterhin Unterkunft zu bieten und die Zeit bis zum Bezug des Neubaus zu überbrücken, wurden provisorische Übernachtungsmöglichkeiten in Holzhütten errichtet.

Land investiert 3,1 Millionen Euro

“Wir rechnen damit, dass die Arbeiten für das neue Gebäude im Sommer 2023 abgeschlossen werden und damit die neue Schutzhütte als besonders wichtiger Stützpunkt für Wanderer und als Knotenpunkt im Alpintourismus im Passeier- und im Pfossental wieder komplett aktiv ist”, sagt Landesrat Bessone. Die neue Schutzhütte werde 84 Schlafplätze bieten und über einen Speisesaal für insgesamt 96 Gäste verfügen. “Wir investieren über 3,1 Millionen Euro in den Neubau der Schutzhütte.

“Lokalaugenscheine wie dieser sind für mich besonders wichtig, um mir einen Überblick über die Arbeiten zu verschaffen und zu verifizieren, wie das öffentliche Geld ausgegeben wird. Dies, so glaube ich, qualifiziert auch einen guten Verwalter”, sagt Bessone.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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2 Kommentare auf "Neubau der Stettiner Hütte gestartet: Bessone auf Lokalaugenschein"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Superredner
21 Tage 9 h

Hallo in hinterste Pfelderer Tal,

Hütten leben und sterben mit den Pächtern..

Bin immer fein bewirtet worden und wundere mich jedesmal wenn ich diesen albernen Holzverschlag wiedersehe der jetzt schon das sechste Jahr der Witterung auf 2875 m trotzt.

Die neue Hütte ist schon klotzig aber gleichzeitig auch der höchste Einkehrpunkt auf dem Meraner Höhenweg der zunehmend für 4-5 tägige Umrundungen in der Gesamtbegehung durch grosse Wandergruppen genutzt wird.
Spielt also auch wieder Geld ein..

Den Wirtsleuten noch eine gute Saison und auf Wiedersehen in Pfelders

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
21 Tage 7 h

Leider hat man die absolut INTAKTE alte Hüttenhälfte unnötigerweise abgerissen. !!! Und nun kommt eine absolut hässlicher Klotz dahin,der niemals DAS wird sein können wass die alte Hütte war 🙁

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