Neun Frauen unter den Abgeordneten

Neuer Landtag: Frauen in deutlicher Unterzahl

Montag, 22. Oktober 2018 | 12:31 Uhr

Bozen – Die Frauen sind im neuen Landtag in deutlicher Unterzahl. Von 35 Abgeordneten sind nur neun davon weiblich, berichtet Alto Adige online. Im Vergleich zum Ergebnis 2013 zog eine Frau weniger in den Landtag ein.

Die am meisten gewählte Frau ist Waltraud Deeg, die in der letzten Legislaturperiode für Familie und Landesverwaltung zuständig war. 16.760 Vorzugsstimmen hat sie erhalten. Beachtlich ist auch das Ergebnis von Jasmin Ladurner, die jüngste Kandidatin, die den Sprung in den Landtag geschafft hat.

Mit 25 Jahren wurde sie als Vertreterin der JG auf der Eelweiß-Liste gewählt. Während mit der SVP insgesamt vier Frauen einziehen, sind es jeweils eine bei der Liste Köllensperger (Maria Elisabeth Rieder), bei der Lega (Rita Mattei), bei den Grünen (Brigitte Foppa), bei den Freiheitlichen (Ulli Mair) und bei der Süd-Tiroler Freiheit (Myriam Atz Tammerle).

Die neue Landesregierung soll auch die Aufteilung nach Geschlecht im Verhältnis zum Ergebnis der Landtagswahl widerspiegeln.

Von den 35 Abgeordneten sind außerdem 19 neue Gesichter darunter. Das ist eine erstaunlich hohe Zahl. Damit ist der neue Landtag fast nicht mehr wieder zu erkennen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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20 Kommentare auf "Neuer Landtag: Frauen in deutlicher Unterzahl"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
iuhui
iuhui
Universalgelehrter
28 Tage 6 h

Frau oder Mann, hauptsache kompetent und ehrlich!!

sigi
sigi
Grünschnabel
28 Tage 6 h

Da in Südtirol auf 100 Frauen, durchschnittlich 97,7 Männer kommen, wäre das Potential durchaus gegeben mehr als die hälfte Frauen in den Landtag zu wählen. Aber wenn die Frauen keine Frauen wählen, wird es schon einen Grund dafür geben. 

xyz
xyz
Tratscher
28 Tage 2 h

Naja, dann müssten aber auch mindestens 50% Frauen auf den Listen sein. Ich denke, viele Frauen haben einfach nicht diese Ambitionen oder wissen, dass Beruf und Familie in Südtirol noch nicht gut unter ein Dach zu bringen sind. 

Mastermind
Mastermind
Superredner
28 Tage 36 Min

@xyz Das wiederum ist auch nicht die Verschuldung der Männer, innerparteilich kann sich jeder der genug Potenzial hat innerhalb der Partei für diese ins Rennen gehen, wenn sich politisch die wenigsten Frauen darum kümmern, was soll es? Ist doch der gleiche Käse wie Frauen in MINT Studien, wenn sie sich dafür nicht interessieren, kann man noch so oft versuchen Frauen davon zu überzeugen, sie müssten sich dafür interessieren.

Brixbrix
Brixbrix
Tratscher
28 Tage 5 h

des Tamtam olm mit die Frauen isch boll lächerlich.
wichtig isch , dass de wos um Londtog drinnen sein ihre Aufgobe guat mochn .

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
28 Tage 1 h

ich finde diese Quoten wirklich abwertend für die Frauen: ich werde nicht gewählt weil ich kompetent bin und andere an mir glauben, nein, ich werde gewählt weil es Quoten gibt! Lächerlich und abwertend!

Staenkerer
27 Tage 13 h

esl sog i a! do punktet fähigkeit, nit es geschlecht! i find schun de “quote” ba de kandidaten an witz! warn frau und mann gleich interessiert an der politik, nor brauchats koane quote!

@
@
Tratscher
28 Tage 6 h

Bitte nicht wieder die Männer verantwortlich machen! Es gab Quoten bei der Listenerstellung und es gibt mehr Wählerinnen als Wähler.

kleinerMann
kleinerMann
Superredner
28 Tage 5 h

Nun, wenn schon nicht die Frauen, Frauen wählen wer dann ?

xyz
xyz
Tratscher
28 Tage 2 h

Die Männer vielleicht? Warum nicht? Schlielich wählen Frauen auch Männer warum dann nicht umgekehrt. Wichtig ist die Kompetenz und nicht das Geschlecht.

loki
loki
Grünschnabel
28 Tage 5 h

Und, wollen jetzt unsere “Chancen-Gleichheit-Schreierinnen” die Wahl annullieren???? Scherz beiseite, aber man sieht, dass erzwungene Quoten nichts bringen…

Mastermind
Mastermind
Superredner
28 Tage 29 Min

Habe dazu einmal bei Gelegenheit einen Oberrichter in Österreich gefragt, der an meiner Hochschule Rechtswissenschaften lehrte. Er meinte Frauenquoten, was auch einleuchtet sind per sé verfassungswidrig und verstoßen gegen das Rechtsprinzip der Bestenauslese und Gleichberechtigung. Hier gilt wo kein Kläger, da kein Richter zumeist, also wenn ein Mann denkt, er sei zu unrecht nicht genommen worden, liegt es im frei, Klage einzureichen.

amme
amme
Superredner
27 Tage 13 h

@Mastermind österreich ist nicht italien

Pic
Pic
Tratscher
28 Tage 5 h

Dafür sind die Bauernvertreter und bauernfreundliche Vertreter in der Überzahl und die wenigen Arbeitnehmer nur zum Selbstzweck. 

So ist das
So ist das
Superredner
28 Tage 5 h

Da haben wohl die Frauen eher die Männer gewählt, denn die Qoute wurde wohl eingehalten. 🤔

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
28 Tage 5 h

sexistisches Bild für diesen Artikel.

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
28 Tage 28 Min

Frauen ja, aber diese Frauenquote reicht!
Besser es sind wenige Frauen mit richtigen Fähigkeiten am Werk als krampfhaft ungeeignete Frauen (da gibts genug Beispiele, Weisses-Blümchen) einstellen nur um die Frauenquote aufrecht zu halten!
Wenn Frauen auf Frauen treffen dann gibt es generell Zickenkrieg!

Pacha
Pacha
Grünschnabel
28 Tage 4 h

Schuld ist die Frauenpolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte.Frauen wollen das nicht!

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
28 Tage 4 h

Beruht das Familienresort in Südtirol auf dynastischer Nachfolge?

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
26 Tage 4 h

Was soll das Gejammer ? Männer und Frauen halten sich bevölkerungsmässig ungefähr gleich. Wenn Frauen Frauen wählen würden müsste das Verhältnis 1 : 1 stehen. Es scheint aber so zu sein dass Frauen Frauen nicht trauen

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