„Populistische Kampagne“

Obdachlose: SOS Bozen sieht keinen Sinn in Räumungen von Behausungen

Dienstag, 04. September 2018 | 08:20 Uhr

Bozen – Die Freiwilligenorganisation SOS Bozen kritisiert vehement die jüngste Abänderung, die der Bozner Gemeinderat mit 22 Ja- und 13 Nein-Stimmen gutgeheißen hat und die die sofortige Räumung von illegalen Behausungen von Obdachlosen beinhaltet.

Obdachlose zu kriminalisieren – egal ob es sich um italienische Staatsbürger, Migranten oder um Asylwerber handelt -, sei der absolute Tiefpunkt eines Gemeinderats und komme einer menschlichen Verödung mittels einer rassistischen und populistischen Kampagne gleich, erklärt die Organisation.

Wie in einer Aussendung darauf hingewiesen wird, kümmert sich SOS Bozen selbst um illegale Behausungen und behält sie im Auge. Auch Müllsäcke zum Einsammeln von Abfällen werden verteilt.

„Welche Alternativen bietet die Gemeinde? Mit den Räumungen kommt es lediglich zum Umzug von Behausungen von einem Ort zum nächsten“, kritisiert die Organisation.

Die Freiwilligenorganisation SOS Bozen hat sich zur Aufgabe gemacht, sich um Menschen in Not, die auf der Straße leben, und um die Schwächsten in der Gesellschaft zu kümmern.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Obdachlose: SOS Bozen sieht keinen Sinn in Räumungen von Behausungen"


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hohoho
hohoho
Grünschnabel
17 Tage 12 h

SOS Bozen, i verstea dass es um enkre Beschäftigung geat, ober der Dreckhaufen, der unter Brücken, auf Bänke usw. hinterlossn werd, isch a Zumutung für olle.
Helfmer in die Obdachlosen a Doch zu suachn.

Mauler
Mauler
Tratscher
17 Tage 12 h

So ein schmarrn…
Konn man iatz ingaling olles bei ins tian…
Soll die Gemeinde/Kirche ihre leeren Immobilien autian und se sem schlofn lossn…
Ajo genau, de hobn jo olle koan Geld wos se sich kannetn holen.

aristoteles
aristoteles
Tratscher
17 Tage 10 h

wer den schlafplatz verweigert soll weiterziehen. niemand soll oder darf in der stadt unter freiem himmel herumliegen, schlafen und einen saustall hinterlassen

wellen
wellen
Superredner
17 Tage 8 h

Na die Kirchen nehnen die sicher nicht, siege christliche Einstellung Abtei.

Angel
Angel
Grünschnabel
17 Tage 8 h

Ich finde es gut wenn sich jemand um die Obdachlosen kümmert. Es sind auch welche dabei die durch starke Schicksalschläge dort gelandet sind. Aber das Verhalten was viele von sich geben ist nicht entschuldbar. Auch für die sollen bestimmte Regeln eingehalten werden.

nuisnix
nuisnix
Grünschnabel
17 Tage 6 h

Ich würde beim Pfarrgemeinderat in Stern im Gadertal nachfragen, ob sie anstelle einer Flüchtlingsfamilie lieber eine Gruppe “Sandler” unterbringen würden…

Staenkerer
17 Tage 6 h
müllsäcke vertoaln isch a gute idee … de frog isch lei, wer von de obdachlosen benutzt und entsorg se ordnungsgemäß und wohin entsorgn de de? jo, jeder hot es recht auf an schlofplotz, warum weißt man nor nit a areal aus wo se ihr loger aufschlogn kennen? muaß jo nit im centrum sein! wo se niemand störtn, niemand zwongsweiße voebeigien muaß, mit zeltlen, mit mülltonne deren kostn der verein übernimmt, a des des dixiklos! de SOS kennen aufpassn das de tonne und es klo benutzt werd, das se sich gegenseitig ihr zuig nit klauen, unde das es einigermaßen sauber bleib,… Weiterlesen »
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