SVP-Landtagsabgeordnete dafür

“Öffnen in Sicherheit mit grünem Pass”

Freitag, 26. März 2021 | 15:05 Uhr

Bozen – Viele Menschen warten sehnsüchtig darauf, wieder arbeiten zu können und ihre Freiheiten zurückzuerhalten. Um die Folgen der Lockdowns und die psychische Belastung der Menschen möglichst zu begrenzen, müssen die zur Eindämmung der Pandemie nötigen Maßnahmen so bald wie möglich gelockert werden. „Der so genannte „Grüne Pass“ kann ein Öffnen in Sicherheit ermöglichen“, unterstreicht die SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner erneut. Sie hat dazu nun gemeinsam mit Helmut Tauber einen Beschlussantrag im Landtag eingereicht.

Mit dem „digitalen grünen Zertifikat“ will die EU-Kommission eine gemeinsame technische Lösung der 27 EU-Staaten schaffen und aktuelle Reisebeschränkungen überwinden. Dieses Zertifikat sollen EU-weit alle Geimpften, alle Genesenen und alle Getesteten erhalten. Es soll ein sicheres Öffnen in den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens wieder möglich machen. Viele Politikerinnen und Politiker auf allen Ebenen und in den verschiedensten europäischen Staaten fordern dessen schnelle Einführung. Das EU-Parlament hat im Eilverfahren den Weg dafür frei gemacht. Auch die EU-Staats- und Regierungschefs haben bereits über die Umsetzung beraten. Das geplante Zertifikat soll bis zum Juni EU-weit eingeführt werden.

„Das ‚digitale grüne Zertifikat‘ ist dazu geeignet, die Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union rascher wiederherzustellen. Mit ihr sind nicht nur persönliche Freiheiten, sondern auch ein funktionierender Tourismus, mit allen daran hängenden Arbeitsplätzen, verbunden. Und es soll den jungen Menschen, die in ganz besonderer Weise unter all den Einschränkungen leiden, möglichst ihre Freiheiten wieder zurückgeben“, ist Ladurner überzeugt.

Die Einschränkungen der Mobilität würden ja nicht nur den Tourismus besonders hart treffen, sondern auf Dauer auch den gesamten Binnenmarkt und die von der EU garantierte Personenfreizügigkeit in Europa gefährden. Es gelte früh genug an der schnellstmöglichen Überwindung dieses untragbaren Zustandes zu arbeiten.

„Mit diesem Zertifikat kann den Menschen, nach all diesen schweren und entbehrungsreichen Monaten, wieder Hoffnung und eine Perspektive gegeben werden. Daher muss die Landesregierung alles daransetzen, dass das ‚digitale grüne Zertifikat‘ so schnell wie möglich Wirklichkeit wird und Südtirol darauf gut vorbereitet ist“, fordern Ladurner und Tauber daher in ihrem Beschlussantrag.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "“Öffnen in Sicherheit mit grünem Pass”"


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LastOne
LastOne
Neuling
18 Tage 4 h

Ich bin gegen den grünen Pass und gegen die zwei klassen Gesellschaft. Gleiches Recht für alle. Es sollte auf freiwilliger Basis geimpft werden und nicht durch Zwang. Gleiches Recht für alle.

Doolin
Doolin
Superredner
18 Tage 3 h

…hab nicht verstanden wer da wen zwingt…
🤪

Reader
Reader
Grünschnabel
18 Tage 3 h

Verstand ist auch so eine Sache, ohne lebt es sich leichter.

ferri-club
ferri-club
Tratscher
18 Tage 2 h

LastOne ich bin auch für Gleiches Recht für alle, aber dann erkläe mir bitte warum viele Arbeiten Dürfen und ich so wie eben viele Andere nicht, die einen bekommen Ihren verdienten Lohn, wir dürfen unsere Ersparnissen zuschauen wie sie, ohne wiedersehen, dahinschmelzen. Gleiches Recht für alle?? WO gibt es dass will auch dahin!!

halihalo
halihalo
Superredner
17 Tage 23 h

LastOne
genau wir brauchen keinen grünen Pass…jene die sich impfen lassen sind geschützt und brauchen sich um die anderen keine Sorgen zu machen

Doolin
Doolin
Superredner
18 Tage 3 h

…niemand wird gezwungen, einen Führerschein zu machen…wer keinen hat, darf halt nicht Auto fahren…so entsteht eine Zweiklassengesellschaft…
😆

Offline
Offline
Universalgelehrter
18 Tage 1 h
Geht es darum, dass Alle !! wieder arbeiten dürfen, begrüße ich einen “Grünen Pass”. Wieder arbeiten und Geld verdienen ist existenziell wichtig. Jedoch bin ich trotz nächster Woche vervollständigter Impfung gegen Privilegien im Bereich Urlaub, Freizeit usw. Ich werde diesen “Grünen Pass” nicht nutzen um privat zu reisen, obwohl mir meine Freunde in Südtirol sehr fehlen. Darüber bin ich mir mit Denen im Übrigen einig. Die Spaltung der Gesellschaft ist wegen großer unterschiedlicher Behandlung von verschiedenen Branchen, von Lohnausgleichs- und Beitragsempfängern, von Arbeitslosen und sich finanziell am Ende befindlicher Familien schon zu weit fortgeschritten. Es bedarf nicht noch einer Priviligierung… Weiterlesen »
ferri-club
ferri-club
Tratscher
18 Tage 2 h
Eigentlich sollte jeder für sich mal überlegen was ein grüner pass heut zu tage noch so vieles verändern/verschlimmern sollte als es schon ist, fängt schon beim Ausweiss an, ohne darfst nirgens hin, mann muss sich ja immer ausweisen können und da steht ja alles drin, bei jeder Zahlung muss man die Steurenummerkarte vorzeigen, steht der rest drin, bei einer simplen straßen kontrolle werden die daten abgeschrieben und protokolliert dann manchmal auch noch gefragt woher und wohin die fahrt, dein eigenes auto darfst auch net so verändern wie es gerne möchtest trotz zulassungsnummern egal welcher nicht von werk aus montierte teile… Weiterlesen »
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