Straße von Hormuz bleibt einer der größten Streitpunkte

Pakistan bemüht sich weiter um Frieden im Iran

Freitag, 22. Mai 2026 | 09:57 Uhr

Von: APA/Reuters

Pakistan treibt seine Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen dem Iran und den USA voran. Innenminister Syed Mohsin Naqvi traf sich am Freitag in Teheran zu einer weiteren Gesprächsrunde mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi, wie halbamtliche Nachrichtenagenturen meldeten. Es gehe um die Erarbeitung eines Rahmenwerks zur Beilegung der Differenzen. Vor zwei Tagen habe Naqvi der iranischen Seite die jüngste Botschaft der US-Regierung überbracht.

US-Außenminister Marco Rubio hatte am Donnerstag gesagt, dass es bei den Gesprächen “einige gute Zeichen” gegeben habe. Er wolle jedoch nicht zu optimistisch sein und die Entwicklung der nächsten Tage abwarten. Eine Lösung sei ausgeschlossen, sollte Teheran ein Mautsystem in der Straße von Hormuz durchsetzen. Einem hochrangigen iranischen Insider zufolge haben sich die Positionen beider Seiten zwar angenähert. Die Urananreicherung im Iran sowie die Kontrolle über die Straße von Hormuz zählten jedoch weiterhin zu den größten Streitpunkten, sagte die Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Meerenge ist seit Ausbruch des Kriegs am 28. Februar für den Großteil der Schifffahrt faktisch gesperrt. Vor dem Krieg wurde rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen durch die Straße von Hormuz transportiert.

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