Was gehört zur Menschenwürde?

Patientenverfügung: Mina Welby spricht in Bozen

Mittwoch, 19. April 2017 | 12:10 Uhr

Bozen – In dieser Osterwoche setzt Italien einen bedeutenden zivilisatorischen Schritt. In der Abgeordnetenkammer wird das Gesetz zur sogenannten Patientenverfügung verabschiedet werden. Erstmals wird das Recht festgeschrieben, dass der mündige Mensch vorab frei festlegen darf, dass und wann er von den verfügbaren Überlebensapparaten abzuhängen, zu befreien ist und sterben darf.

Zum Anlass findet auf Initiative der Südtiroler Grünen und der Parlamentsgruppe „Articolo Uno – Movimento democratico e progressista“ ein Informationsabend in Bozen statt. Er findet statt am Freitag, 21. April im Festsaal der Gemeinde Bozen, Gumergasse. Beginn ist um 18.00 Uhr.

Zum Thema werden sprechen Delia Murer, Kammerabgeordnete von „Articolo Uno – MDP und Erstunterzeichnerin des Gesetzesentwurfs, sowie Mina Welby. Mina Welby, gebürtige Innichnerin, ist italienweit und darüber hinaus bekannt für ihren Einsatz um das Recht auf würdiges Sterben. Delia Murer wird das Gesetz erklären, an dem sie wesentlich mitgearbeitet hat. Mina Welby wird aus ihrer großen und hürdenreichen Erfahrung im Umgang mit dem Tabu Sterbehilfe erzählen. Den Abend moderieren wird der Kammerabgeordnete Florian Kronbichler.

Eingeladen sind alle, die sich persönlich, familiär oder beruflich mit dem Sterben auseinandersetzen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Patientenverfügung: Mina Welby spricht in Bozen"


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ThunderAndr
ThunderAndr
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Jeder Mensch hat selber das Recht zu entscheiden wann für ihn Schluss ist. Da brauchen dann auch nicht so Vereine wie die Kirche zu kommen und meinen sie hätten da mehr zu sagen und zu schaffen.

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Kirche – ein Verein? Für mich Glauben, Lebensinhalt, Kraft und Trost 😉

OrB
OrB
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@Kurt
Kirche = geldgieriger Haufen!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Bin voll deiner Meinung,wer meint die Kirche wer sie ist?????

gauni2002
gauni2002
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Patientenverfügung hin und her, ein würdevolles Sterben ist nur dann gegeben, wenn man die aktive Sterbehilfe einfliessen lässt. 

josef.t
josef.t
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

“Sterben darf” ? Wer nimmt sich das “Recht” eine für
sich persönliche getroffene Entscheidung zu verbieten?
Natürlich wenn ein Mensch sich nicht mehr bewegen
kann, soll ihm auf Wunsch (Patientenverfügung) die
nötige Hilfe zuteil werden .
Es kann doch nicht sein, dass die Pharmalobby am Leid
gegen den Willen des Patienten Milliarden verdient !
Wer (Religion) die Palliativmedizin, bis zum “Ende” in
Anspruch nehmen will, dem soll sie auch gewährt werden .

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Sehr guter und seriöser,korrekter Komentar!👍👍👍

bergeistod
bergeistod
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Man erkennt unmoralische Aktivitäten an deren Zwielichtigen Namen: statt Sterbehilfe – Patientenverfügung, statt Abtreibung – pro choice, statt Massenmord – Endlösung… 

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