Kritik der Süd-Tiroler Freiheit

Post: Viel (Steuer)Geld, wenig Leistung?

Montag, 29. März 2021 | 10:40 Uhr

Bozen – Briefe, die ihr Ziel spät oder niemals erreichen, ignorierte Zweisprachigkeit, Preissteigerungen wie in Lateinamerika – die Süd-Tiroler Freiheit weist auf die Probleme bei der Post hin, die nach wie vor bestehen würden. Und das, „obwohl jährlich über sieben Millionen Euro an Süd-Tiroler Steuergeld an die Post geht“, wie eine Antwort auf eine Landtagsanfrage der Süd-Tiroler Freiheit zeigt.

Satte 7.135.719,57 Euro zahlte Südtirol 2019 an die italienische Post. 2020 war es ungefähr genauso viel. „Fast zwei Millionen Euro bekommt die Post pro Jahr, damit sie sich bequemt, Zeitungen auch an Samstagen auszutragen“, erklärt die Bewegung.

Deshalb bekräftigt die Süd-Tiroler Freiheit ihre alte Forderung, den Post-Grunddienst hierzulande endlich auf neue und solide Beine zu stellen. „Es genügt nicht, der Post jedes Jahr Millionen an Südtiroler Steuergeldern zu schenken. Die Ergebnisse sind, euphemistisch ausgedrückt, bescheiden. Es braucht neue Wege, sei es durch internationale Verträge mit zuverlässigen Postanbietern, sei es durch den Aufbau einer eigenen Landespost“, betont die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit.

In zahlreichen autonomen Ländern Europas sei eine eigene Post längst Realität – so z.B. auf den Färöer-Inseln oder den Åland-Inseln. „Das sollte dann doch auch im Land der ‚weltbesten Autonomie‘ machbar sein!“, meint die Bewegung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Post: Viel (Steuer)Geld, wenig Leistung?"


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hefe
hefe
Superredner
18 Tage 9 h

Ich hab jetzt in dieser Pandemie Zeit viel mit der Post zu tun und bin zufrieden was Pünktlichkeit und Service anbelangt im Gegensatz zu der Südtiroler Lande und Opposition

mandorr
mandorr
Superredner
18 Tage 8 h

Eigenartig.Bin derzeit sehr zufrieden mit der Post!!

Diogenes
Diogenes
Tratscher
18 Tage 5 h

@hefe, mandorr
Ja klar, die Paketzustellung klappt ja auch, sie ist ein Bereich, der von der Post ausgebaut wurde. Briefpost, sogar amtliche Schreiben haben mitunter einen Monat Zustellzeit! In Österreich, Schweiz und Deutschland werden Briefe garantiert innnerhalb 24-48 Std. zugestellt. Das versprochene Verteilerzentum in Bozen gibt es immer noch nicht, viele Postämter wurden geschlossen, Briefträger aus anderen Provinzen angestellt, welche kein Orts- und Sprachkenntnis haben usw. usf.
Verbesserung  und Qualitätssteigerung wurde uns mit dem Abkommen mit der Post 2017 versprochen, bekommen haben wir eine überteuerte, grottenschlechte Schneckenpost, für die man sich schämen muss.    

Horti
Horti
Tratscher
18 Tage 7 h

Kann aus Sterzing nichts negatives berichten.

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