Von: mk
Bozen/Pfatten – Die Zukunft der Motocross-Piste im Safety Park in Pfatten steht offenbar auf der Kippe. Gerüchten zufolge soll der Pachtvertrag der Motocross-Piste nicht verlängert werden. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, hat dazu eine Landtagsanfrage eingebracht, in der er unter anderem Auskunft über bestehende Pachtverträge, den Stand der Vertragsverhandlungen sowie mögliche alternative Nutzungspläne fordert. Gleichzeitig unterstützt er die vom Betreiber MXBZ gestartete Petition für den Erhalt der Motocross-Piste.
Die Motocross-Strecke MXBZ im Safety Park sei seit Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Motorsportbegeisterte, insbesondere für junge Menschen und zähle mittlerweile fast 6.000 Mitglieder. „Die Motocross-Piste ist weit mehr als nur eine Sportanlage. Sie ist für viele Jugendliche ein Ort, an dem sie ihre Leidenschaft ausleben und Freundschaften schließen können“, betont Rabensteiner. „Wenn solche Orte geschlossen werden, verlieren junge Menschen eine Freizeitmöglichkeit und werden gezwungen sein, ihre Hobbys ins Ausland zu verlagern.“
Laut Betreiber MXBZ gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Beschwerden über Lärm. In den Jahren 2023 und 2024 seien teilweise sogar Beschwerden an Tagen eingegangen sein, an denen die Strecke geschlossen war, was Zweifel an der Begründung von „zu viel Lärm nur von der Motocross-Piste“ aufkommen lasse, schreibt Rabensteiner in einer Aussendung. Der Betreiber betone, dass alle Motorräder auf der Strecke strengen Lärmmessungen unterliegen würden. Die zulässigen Grenzwerte werden von der Provinz festgelegt und Fahrzeuge, die diese Werte überschreiten, dürfen die Piste nicht befahren. Dadurch sei sichergestellt, dass der Betrieb innerhalb der vorgegebenen Lärmschutzrichtlinien erfolge.
„Es kann nicht sein, dass eine gut funktionierende Anlage wegen ungeprüfter Beschwerden geschlossen wird. Bevor hier Fakten geschaffen werden, muss genau nachgewiesen werden, ob die Beschwerden wirklich gerechtfertigt sind“, fordert Rabensteiner.
Die Süd-Tiroler Freiheit setzt sich demnach für den Erhalt der Motocross-Piste ein und appelliert an die Verantwortlichen, eine tragfähige Lösung im Sinne der Anrainer, des Betreiber und vor allem der Sportler und Jugendlichen zu finden. „Unser Ziel ist es, bewährte Strukturen zu erhalten und jungen Menschen auch künftig eine legale, kontrollierte und sichere Möglichkeit zu bieten, ihren Sport auszuüben.“




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