Freiheitliche warnen vor Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt

„Regelung bei Nummernschildern muss überabreitet werden“

Montag, 18. Februar 2019 | 11:41 Uhr

Bozen – Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert eine Überarbeitung der Regelung für ausländische Nummernschildern. Tatsächlich könnte für Südtirol ein Wettbewerbsnachteil entstehen, da Saisonskräfte aus dem Ausland Südtirol künftig meiden könnten, befürchten die Freiheitlichen. Der HGV schlage zurecht Alarm und es liege an der Regierungspartei SVP entsprechenden Druck in Rom aufzubauen.

„Fakt ist, dass Südtirol in vielen Wirtschaftszweigen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen ist. Vor allem im Gastgewerbe herrscht eine hohe Nachfrage nach saisonalen Kräften, die jedoch künftig ihre Fahrzeuge in Italien zulassen müssen. Ausländische Personen, die sich aus Arbeitsgründen im Land aufhalten und deren Fahrzeuge entsprechende ausländische Kennzeichen tragen, müssen diese nach spätestens 60 Tagen hierzulande zulassen“, erörtert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend.

„Die Angst vor Verwaltungsstrafen, dem bürokratischen Aufwand der Zulassung des Fahrzeugs sowie der Verlust von Arbeitstagen sind ein klarer Wettbewerbsnachteil, der sich gravierenden auswirken kann“, so Mair.

„Die vielgepriesene Europäische Union, der freie Personenverkehr und das Recht auf Arbeitsniederlassung scheinen ihr Ende an den nationalen Grenzen zu finden. Die Glaubwürdigkeit der EU und ihrer Versprechungen steht auf dem Spiel, wenn keine Lösung gefunden wird“, argumentiert Ulli Mair.

„Die Problematik muss in Rom erneut aufgeschnürt werden, zumal es nicht im Sinne des Staates sein kann, wichtige Wirtschaftszeige wie das Gastgewerbe und den Tourismus mit einem zusätzlichen Personalnotstand zu konfrontieren. Die Vertreter der SVP sind deshalb aufgerufen, die Thematik zu erörtern und Lösungsansätze der Regierung in Rom zu präsentieren“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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10 Kommentare auf "„Regelung bei Nummernschildern muss überabreitet werden“"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

nana, lossn wie es ist. des passt guat so

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

jo wo lebst du denn, zurück ins mittelalter….als europäer darf ich mich mit meinem auto innerhalb der eu nicht mehr frei bewegen…..???…als südtiroler student in innsbruck kaufe ich mit ein auto in österreich weil es dort billiger ist und mit dem darf ich dann nicht nach hause fahren….hallo wo sind wir denn….????

flakka
flakka
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

dass i net loch. wer solletn die gonze orbeit sinscht tian, ausser wiedr ausländer?
:)))

sixxi
sixxi
Tratscher
1 Monat 7 Tage

De kennen jo mitn Zug herkemmen

anonymous
anonymous
Superredner
1 Monat 7 Tage

oder mitn Fahrrad

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Die FH können abreiten was sie wollen.

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

„Regelung bei Nummernschildern muss überabreitet werden“😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁

Tja...
Tja...
Neuling
1 Monat 7 Tage

was.mich wundert. das gesetz gibts seit dezember? seit januar wird berichtet und seit februar meldet sich die politik?

Dublin
Dublin
Kinig
1 Monat 7 Tage

…logisch…weil erscht iaz tian sie strofn und Auto sequestrieren…

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Das kommt daher dass wir viel zu viele Bürokraten haben. Die streiten sich um jeden Zettel dass jeder wenigstens  e i n e n  auf dem Tisch liegen hat an dem er/sie sich aufgeilen kann. Der Leidtragende ist dann der Bürger und Steuerzahler

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